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François-Edouard Picot (* 17. Oktober 1786 in Paris; † 15. März 1868 in Paris) war ein französischer Historienmaler, Bildnismaler und Lithograph.

Picot war Schüler von André Vincent. Er begründete seinen Ruf 1819 mit dem großen Gemälde Amor und Psyche, welchem Raffael und die Fornarina in einer Abendlandschaft und Der Tod der Saphira (in der Kirche St.-Séverin in Paris) folgten. Für die Galerie des Palais du Luxembourg wurde ein in den Armen der Elektra schlafender Orest angekauft. Für die Loretokirche zu Paris malte er eine Madonna. Im Louvre schuf er als Plafondgemälde zwei Allegorien, das Verhältnis Ägyptens zu Griechenland und den Untergang von Herculaneum und Pompeji darstellend, in der Apsis der Kirche St.-Vincent de Paul zu Paris einen kolossalen Christus mit den Propheten, von byzantinisch-statuarischer Strenge, aber nicht ohne Großartigkeit. Mehr als durch seine Gemälde hat er durch seine Lehrtätigkeit gewirkt.

Mann | Franzose | Französischer Maler | Pariser Maler | Geboren 1786 | Gestorben 1868

 

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