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Frachtsegler oder Frachtsegelschiff ist die Bezeichnung für alle Fracht befördernde Segelschiffe.

Geschichte

Die Bezeichnung Frachtsegler war früher unüblich, da die Grenzen zwischen Fracht-, Personentransport- und Kriegsschiffen oft fließend waren. In Kriegszeiten wurden Handelsschiffe gerne mit Kanonen ausgestattet und so zu Kriegsschiffen aufgerüstet, das heißt die Handelschiffe waren schon alleine zum Selbstschutz bewaffnet. Zudem führten Handelsschiffe neben der Fracht auch häufig Passagiere mit sich.

Der Begriff setzte sich erst durch, als es zu einer strengeren Unterscheidung zwischen Fracht- und Personentransporten durch Spezialisierung kam. Das Ende der Frachtsegler (und der ganzen gewerbsmäßigen Segelschiffahrt) kam mit der immer stärkeren Verbreitung von Dampf- und Motorschiffen im Fracht- und Personenverkehr.

Gegenwart

Heute spielen nur noch kleinere Frachtsegler eine Rolle, wobei sie insbesondere für den regionalen Güter- und Personenverkehr im küstennahen Raum, z. B. in Arabien die Dau und in Asien die Dschunke, eine Rolle.

Die großen europäischen und amerikanischen Frachtsegler wurden im Laufe der Zeit außer Dienst gestellt oder gingen durch Schiffbruch verloren. Wenige dieser Großsegler sind noch als Segelschulschiffe im Einsatz (z. B. Krusenstern, ex. Padua). Andere große Frachtsegler liegen als Museumsschiffe in Häfen vor Anker (z. B. Passat in Travemünde).

Frachtschiffstyp

 

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