| Frühlings-Knotenblume | ||||||||||||
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| Märzbecher.jpg | ||||||||||||
| : | Einkeimblättrige (Liliopsida) |
| : | Lilienähnliche (Liliidae) |
| : | Spargelartige (Asparagales) |
| : | Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) |
| : | Knotenblumen (Leucojum) |
| : | Frühlings-Knotenblume |
Der Gattungsname leitet sich von griech. leukos = weiß, ion = Veilchen (Geruch veilchenartig) ab.
Die Zwiebelpflanze wird etwa 10-30 cm hoch. Die Blätter sind hellgrün. Zwischen Februar und April erscheinen die weißen Blüten, welche auffällig grünspitzig sind. Die Blüten selbst sind glockig, nickend und stehen meist einzeln (manchmal auch zu zweit) am blattlosen Stängel. Ein charakteristisches Merkmal ist ein gelbgrüner Fleck über der verdickten Spitze jedes Blütenzipfels. Die Staubbeutel sind orange.
Namensgebend zur frühen Blütezeit ist ein knotenartiger unterständiger Fruchtknoten (»Knotenblumen«).
3+3 A 3+3 G(3)
Frühlings-Knotenblume ist eine südeuropäische - subatlantische Berglandpflanze der Auenwälder und Laubmischwälder. Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiet ist sie verschiedenen Gegenden eingebürgert, unter anderem an der Ostküste von Nordamerika.
Große natürliche Vorkommen wildwachsender Märzenbecher innerhalb Deutschlands finden sich im Polenztal in der Sächsischen Schweiz zwischen Polenz und Hohnstein und am Schweineberg im Stadtforst Hameln.
Das Vorkommen im Stadtforst Hameln befindet sich in einem Laubmischwald in einer Höhenlage von 200 bis 280 m und zählt mit einer Länge von 1,5 km und einer Breite von 100 bis 200 m zu den größten Vorkommen in Deutschland. Das Gebiet ist unter Naturschutz gestellt und im Frühjahr zur Blütezeit des Märzenbechers eine touristische Attraktion.
Eng verwandt mit der Frühlings-Knotenblume ist die Sommer-Knotenblume Leucojum aestivum, die im Widerspruch zu ihrem Namen zwischen April und Mai blüht.
Die Pflanzen beanspruchen bestimmte Standorte: feuchte, nährsalzreiche, mäßig saure Ton- und Lehmböden, die als Humusform in der Regel auch Mull aufweisen. Auf solchen Standorten stocken natürlicherweise Linden-Bergahornwälder (Steinschutthaldenwälder, Schluchtwälder, Tilio-Acerion) oder Hartholz-Auwälder (Alno-Ulmion, vgl. Hartholzaue). Auch in der anthropogen bedingten Folgegesellschaft der letzteren - den nährstoffreichen Naßwiesen (Calthion) - kann man den Märzenbecher finden.
Leucojum_vernum_flower_Apr2006.jpg
Die ganze Pflanze ist giftig durch Alkaloide wie Lycorin, Galanthmin.
Bledule jarní | Snowflake (botany) | Nivéole de printemps | Lenteklokje | Śnieżyca wiosenna
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"Frühlings-Knotenblume".
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