Der Begriff Formgebung bezeichnet den gestalterischen Prozess, einem zu gestaltenden Objekt eine Form zu verleihen. Der Begriff umfasst dabei zwei Bedeutungsvarianten:
In den meisten Fällen hat der Rohling die Eigenschaften eines Festkörpers, wenngleich er oft durch Guss in Hohlformen entsteht. Die Bearbeitung eines zunächst rohen oder formlosen Materials erfolgt -- von wenigen Ausnahmen in der Bildenden Kunst abgesehen -- in mehreren Arbeitsschritten:
Bei Vorgängen mit spezieller Oberflächenbehandlung oder bei Instrumenten von hoher Präzision – wie beispielsweise einem großen Spiegelteleskop – kann der Prozess der endgültigen Formgebung länger dauern als ihre eigentliche Herstellung.
In der Kunst kann die grobe Formgebung auch Hilfskräften oder den Schülern eines Meisters überlassen werden, sofern sie die kritischen Eigenschaften des Materials wie Bruchgefahr oder Klüfte ("Sprünge") kennen. Für die detailliertere Formung und für Vorgänge mit feinem Schleifen oder Polieren sind nicht nur die mechanischen Eigenarten von Werkstück und Werkzeug aufeinander abzustimmen, sondern vielfach auch ihre chemischen, hydrophilen und thermischen Charakteristika. Näheres unter anderem unter den Artikeln Wirkmedium, Schliff und Temperaturbeständigkeit.
Siehe auch:
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"Formgebung".
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