Formula one.jpg Die Formel-1-Saison 2003 war die 54. FIA Formel 1 Weltmeisterschaft. Sie wurde über 16 Rennen in der Zeit vom 9. März 2003 bis zum 12. Oktober 2003 ausgetragen.
Die Saison 2003 wurde als spannendste Saison seit langem bezeichnet. Bis zwei Rennen vor Ende der WM hatten noch drei Fahrer die Möglichkeit, die WM zu gewinnen. Michael Schumacher gewann zum Schluss doch seinen 6. Fahrer-Titel. Ferrari wurde zum 5. Mal in Folge Gewinner der Konstrukteursmeisterschaft.
Fernando Alonso wurde vom Testfahrer zum regulären Fahrer bei Renault als Ersatz für Jenson Button, Button ersetzte Olivier Panis bei BAR, Panis wechselte zu Toyota. Der zweite neue Toyota Fahrer wurde Cristiano da Matta, damit wurden sowohl Mika Salo als auch Allan McNish ersetzt. McNish wurde Testfahrer bei Renault.
Felipe Massa verlies Sauber und wurde Testfahrer für Ferrari, Massas Platz bei Sauber wurde durch Heinz-Harald Frentzen besetzt. Takuma Sato verlies das Jordan Team und wurde Testfahrer bei BAR, seine Position bei Jordan nahm Ralph Firman ein.
Bei Minardi wurde Aley Yoong durch Jos Verstappen ersetzt und Mark Webber durch Justin Wilson, Webber nahm den Vorjahresplatz von Eddie Irvine bei Jaguar ein, Antonio Pizzonia ersetzte dort außerdem Pedro de la Rosa. Die folgende Tabelle stellt die Zusammensetzung der Teams zu Beginn der Saison 2003 dar.
| Team | Fahrzeug | Reifen | Nr. | Fahrer | Test Fahrer |
|---|---|---|---|---|---|
| Scuderia Ferrari | F2002 F2003-GA | Bridge- stone | 1 | Michael Schumacher | Luca Badoer Felipe Massa |
| 2 | Rubens Barrichello | ||||
| BMW-Williams | FW25 | Michelin | 3 | Juan Pablo Montoya | Antonio Pizzonia Marc Gené |
| 4 | Ralf Schumacher | ||||
| McLaren-Mercedes | MP4-17D | Michelin | 5 | David Coulthard | Alexander Wurz |
| 6 | Kimi Räikkönen | ||||
| Renault | R23 R23B | Michelin | 7 | Jarno Trulli | Allan McNish |
| 8 | Fernando Alonso | ||||
| Sauber-Petronas | C22 | Bridge- stone | 9 | Nick Heidfeld | Keiner |
| 10 | Heinz-Harald Frentzen | ||||
| Jordan | EJ13 | Bridge- stone | 11 | Giancarlo Fisichella | Keiner |
| 12 | Ralph Firman | ||||
| Jaguar | R4 | Michelin | 14 | Mark Webber | Andre Lotterer |
| 15 | Antonio Pizzonia | ||||
| BAR-Honda | 005 | Bridge- stone | 16 | Jacques Villeneuve | Takuma Sato |
| 17 | Jenson Button | ||||
| Minardi | PS03 | Bridge- stone | 18 | Justin Wilson | Keiner |
| 19 | Jos Verstappen | ||||
| Toyota | TF103 | Michelin | 20 | Olivier Panis | Ricardo Zonta |
| 21 | Cristiano da Matta |
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | 1:34:42,124 |
| 2 | Juan Pablo Montoya | BMW-Williams | + 8,675 |
| 3 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 9,192 |
| 4 | Michael Schumacher | Ferrari | + 9,482 |
| 5 | Jarno Trulli | Renault | + 38,801 |
| 6 | Heinz-Harald Frentzen | Sauber-Petronas | + 43,928 |
| 7 | Fernando Alonso | Renault | + 45,074 |
| 8 | Ralf Schumacher | BMW-Williams | + 45,745 |
Der Große Preis von Australien in Melbourne (Australien) fand am 9. März 2003 statt und ging über 58 Runden à 5,303 km über insgesamt 307,574 km.
Michael Schumacher sicherte sich die erste Pole Position der Saison vor Barrichello und Montoya.
Da die Strecke beim Start des Rennes nass war, war die Reifenwahl entscheidend für den Beginn. Die meisten Fahrer starteten mit Regenreifen, mussten jedoch kurz nach dem Start bereits den ersten Boxenstopp einlegen, da die Strecke schnell trockener wurde.
Schumacher vergab die Führung durch einen Fahrfehler, bei dem er die seitlichen Windabweiser seines Wagens verlor. Wegen der Beschädigung musste er einen unplanmäßigen Boxenstop durchführen.
Nachdem der danach in Führung liegende Montoya ebenfalls einen Fahrfehler beging, konnte David Coulthard das Rennen für sich entscheiden. Die schnellste Rennrunde fuhr Kimi Räikkönen mit 1:27,724.
Barrichello schied durch einen Fahrfehler bereits in der 6. Runde aus. Heidfeld fiel in der 21. Runde wegen eines Bruchs der rechten Vorderradaufhängung aus. Da auch Fisichella, Pizzonia, Panis, Wilson, Webber, da Matta und Firman das Rennen nicht beenden konnten kamen nur 11 Fahrer ins Ziel.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | 1:32:22,195 |
| 2 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 39,286 |
| 3 | Fernando Alonso | Renault | + 1:04,007 |
| 4 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 1:28,026 |
| 5 | Jarno Trulli | Renault | + 1 Runde |
| 6 | Michael Schumacher | Ferrari | + 1 Runde |
| 7 | Jenson Button | BAR-Honda | + 1 Runde |
| 8 | Nick Heidfeld | Sauber-Petronas | + 1 Runde |
Der Große Preis von Malaysia in Kuala Lumpur fand am 23. März 2003 statt und ging über 56 Runden à 5,543 km über insgesamt 310,408 km.
Alonso hatte im Qualifying die Pole-Position vor Trulli und Michael Schumacher erreicht. Schumacher versuchte in der ersten Kurve nach dem Start Trulli zu überholen und kollidierte dabei mit ihm. Da das Auto beschädigt wurde, musste er einen unplanmäßigen Boxenstopp einlegen. Außerdem erhielt er von der Rennleitung wegen Verursachen des Unfalls eine Strafe und musste daher erneut durch die Boxengasse fahren. Zwar konnte er mit 1:36,412 die schnellste Rennrunde fahren, aber im Endergebnis reichte es für ihn nur zu Platz 6.
Räikkönen ging in der 15. Runde in Führung und ließ durch ein fehlerfreies Rennen der Konkurrenz keine Chance. Er siegte mit einem deutlichen Vorsprung vor Barrichello und übernahm damit die Führung in der Fahrerwertung.
Minardi machte durch eine Protestaktion gegen den Irak-Krieg auf sich aufmerksam: die Wagen wurden mit Aufklebern mit dem Spruch Malaysia for Peace versehen.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Giancarlo Fisichella | Jordan | 1:31:17,748 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 0,945 |
| 3 | Fernando Alonso | Renault | + 6,348 |
| 4 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 8,096 |
| 5 | Heinz-Harald Frentzen | Sauber-Petronas | + 8,642 |
| 6 | Jacques Villeneuve | BAR-Honda | + 16,054 |
| 7 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 38,526 |
| 8 | Jarno Trulli | Renault | + 45,927 |
Der Große Preis von Brasilien in São Paulo fand am 6. April 2003 statt. Planmäßig hätte die zu fahrende Strecke 71 Runden à 4,309 km betragen. Das Rennen wurde jedoch nach 54 Runden abgebrochen, damit betrug die Gesamtdistanz 232,686 km.
Die Strecke war durch heftigen Regen teilweise überschwemmt. Dies führte zu zahlreiche Unfälle und Ausfälle bei den Fahrern. Michael Schumacher fuhr in der 27. Runde in einen Reifenstapel und musste das Rennen beenden, dies war Schumachers erster Ausfall seit dem Großen Preis von Deutschland im Jahr 2001. Die schnellste Rennrunde fuhr Barrichello mit 1:22,032 bevor er in der 33. Runde ebenfalls ausfiel. Insgesamt waren bis zur 50 Runde bereits 10 der 20 teilnehmenden Fahrer ausgeschieden.
Während der 55. Runde brach die Rennleitung das Rennen nach einem weiteren schweren Unfall von Mark Webber ab. Da Giancarlo Fisichella zum Zeitpunkt des Rennabbruchs in Führung lag, gewann er das Rennen, obwohl Kimi Räikkönen nach dem Abbruch als erster durch das Ziel fuhr.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 1:28:12,058 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 1,882 |
| 3 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 2,291 |
| 4 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 8,803 |
| 5 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 9,411 |
| 6 | Fernando Alonso | Renault | + 43,689 |
| 7 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 45,271 |
| 8 | Jenson Button | BAR-Honda | + 1 Runde |
Der Große Preis von San Marino in Imola fand am 20. April 2003 statt und ging über 62 Runden à 4,933 km über insgesamt 305,609 km.
Im Qualifying erreichte Michael Schumacher die Pole-Position vor seinem Bruder Ralf und seinem Teamkollegen Barrichello. Ralf Schumacher hatte den besseren Start und ging in Führung. Bis zu seinem ersten Boxenstopp in der 16. Runde konnte Ralf die Führung verteidigen. Da der kurze Zeit später folgende Stopp von Michael kürzer war, konnte dieser seinen Bruder somit überholen.
Die McLaren-Mercedes Piloten Räikkönen und Coulthardt fuhren im Gegensatz zu den Konkurrenten eine Strategie mit nur zwei Boxenstopps. Michael Schumacher konnte mit zwei sehr kurzen weiteren Stopps die Führung vor Räikkönen zurückgewinnen und erreichte im letzten Rennen mit dem Vorjahresmodell Ferrari F2002 neben der schnellsten Rennrunde von 1:22,491 auch seinen ersten Saisonsieg.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 1:33:46,933 |
| 2 | Fernando Alonso | Renault | + 5,716 |
| 3 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 18,001 |
| 4 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 1:02,022 |
| 5 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 1 Runde |
| 6 | Cristiano da Matta | Toyota | + 1 Runde |
| 7 | Mark Webber | Jaguar | + 1 Runde |
| 8 | Ralph Firman | Jordan | + 2 Runde |
Der Große Preis von Spanien in Barcelona fand am 4. Mai 2003 statt und ging über 65 Runden über insgesamt 307,323 km.
Das Qualifying endete mit zwei Ferraris in der ersten Startreihe. Hinter Schumacher und Barrichello konnten sich die Renault Piloten Alonso und Trulli platzieren.
Schumacher gewann das Rennen im neuen Ferrari F2003-GA vor Alonso, während das McLaren-Mercedes Team, aufgrund der Unfälle von Räikkönen mit Pizzonia beim Start und Coulthard mit Button in der 17. Runde, keinen Fahrer ins Ziel bringen konnte.
Die BMW-Williams Piloten Montoya und Ralf Schumacher konnten die Podiumsplätze nicht erreichen, obwohl sie im Gegensatz zu den Ferrari und Renault Fahrern mit einer Zweistoppstrategie unterwegs waren. Die schnellste Rennrunde fuhr Barrichello mit 1:20,143.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 1:24:04,888 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 3,362 |
| 3 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 3,951 |
| 4 | Jenson Button | BAR-Honda | + 42,243 |
| 5 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 59,740 |
| 6 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 1 Runde |
| 7 | Mark Webber | Jaguar | + 1 Runde |
| 8 | Jarno Trulli | Renault | + 1 Runde |
Der Große Preis von Österreich in Spielberg fand am 18. Mai 2003 statt und ging über 69 Runden über insgesamt 298,494 km.
Der Rennstart musste zwei Mal hintereinander aufgrund von technischen Problemen des Toyota Fahrers da Matta abgebrochen werden. Dadurch reduzierte sich die planmäßige Renndistanz von 71 auf 69 Runden.
Während des Rennens fing es an zu regnen, wodurch die Fahrbahn sehr rutschig wurde. Trotzdem war lediglich beim Ausfall von Frenzen ein Unfall die Ursache. Dieser Unfall ereignete sich bereits in der ersten Runde als die Strecke noch trocken war. Die Ausfälle der Fahrer Verstappen, Panis, Montoya, Alonso, Heidfeld und Fisichella wurden sämtlich durch technische Defekte begründet.
Beim ersten Boxenstopp von Michael Schumacher gab es ein Problem beim Betanken in Folge dessen der Wagen in Brand geriet. Die Mechaniker konnten den Brand löschen, ohne dass jemand verletzt wurde, allerdings verlor Schumacher hierdurch wertvolle Zeit und büßte die Führung ein. Schumacher konnte dennoch das Rennen gewinnen und fuhr außerdem die schnellste Rennrunde mit 1:08,337.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | 1:42:19,012 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 0,602 |
| 3 | Michael Schumacher | Ferrari | + 1,720 |
| 4 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 28,518 |
| 5 | Fernando Alonso | Renault | + 36,251 |
| 6 | Jarno Trulli | Renault | + 40,972 |
| 7 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 41,227 |
| 8 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 53,266 |
Der Große Preis von Monaco in Monte Carlo fand am 1. Juni 2003 statt und ging über 78 Runden über insgesamt 260,520 km.
Montoya konnte seinen dritten Startplatz hinter Ralf Schumacher und Räikkönen in den zweiten Formel 1 WM-Laufsieg seiner Karriere umsetzen. Für Williams war dies der erste Sieg seit dem Malaysia Grand Prix im Jahr 2002.
Beim Start konnte Schumacher die Führung noch problemlos verteidigen. Das er als erster Fahrer der Führungsgruppe einen Boxenstopp durchführen musste, wurde zum Nachteil, da Montoya diese Zeit nutzen konnte um einen so großen Abstand herauszufahren, dass er nach seinem Boxenstopp weiterhin in Führung lag. Da ein ähnliches Vorgehen auch Räikkönen und Michael Schumacher gelang, erreichte Ralf Schumacher schließlich nur Rang 4.
Die schnellste Rennrunde erreichte Räikkönen mit 1:14,545. Trotz der Ausfälle von Villeneuve, Wilson, Verstappen, Webber, Pizzonia und Frentzen erreichten immerhin 13 von 19 gestarteten Fahrer das Ziel.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 1:31:13,591 |
| 2 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 0,754 |
| 3 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 1,355 |
| 4 | Fernando Alonso | Renault | + 4,481 |
| 5 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 1:04,481 |
| 6 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 1:10,502 |
| 7 | Mark Webber | Jaguar | + 1 Runde |
| 8 | Olivier Panis | Toyota | + 1 Runde |
Der Große Preis von Kanada in Montreal fand am 15. Juni 2003 statt und ging über 70 Runden über insgesamt 305,270 km.
Die Williams-BMW Piloten Ralf Schumacher und Montoya starteten das Rennen aus der ersten Reihe. Räikkönen musste wegen einem Fahrfehler im Qualifying aus der Boxengasse starten. Er konnte sich um einige Plätze im Rennen verbessern und belegte schließlich Rang 6. Sein Teamkollege Coulthard fiel genauso wie die beiden Sauber Fahrer Frenzen und Heidfeld aufgrund von technischen Problemen aus.
Am Ende der ersten Runde führte ein Dreher von Montoya zur erfolgreichen Überholung durch Michael Schumacher und Alonso. Ralf Schumacher führte seinen ersten Tankstopp eine Runde vor seinem Bruder durch. Da Michael Schumacher in dieser einen Runde einigen Vorsprung herausfahren konnte, gelang ihm hierdurch die Überholung. Trotz später auftretenden Bremsproblemen am Ferrari konnte er die Führung bis ins Ziel retten.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | 1:34:43,622 |
| 2 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 16,821 |
| 3 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 39,673 |
| 4 | Fernando Alonso | Renault | + 1:05,731 |
| 5 | Michael Schumacher | Ferrari | + 1:06,162 |
| 6 | Mark Webber | Jaguar | + 1 Runde |
| 7 | Jenson Button | BAR-Honda | + 1 Runde |
| 8 | Nick Heidfeld | Sauber-Petronas | + 1 Runde |
Der Große Preis von Europa auf dem Nürburgring fand am 29. Juni 2003 statt und ging über 60 Runden über insgesamt 308,863 km.
Im Gegensatz zur vorherigen Rennen starteten die BMW-Williams Piloten Schumacher und Montoya aus der zweiten Startreihe hinter Räikkönen und Michael Schumacher. Sie konnten diese Starplätze jedoch in die Podiumsplätze eins und zwei umsetzen. Ralf Schumacher fuhr fehlerfrei und konnte seinen Bruder bereits beim Start überholen. Durch einen Motorschaden von Räikkönen in der 25. Runde erlangte er die Führung, die er bis ins Ziel retten konnte. Die schnellste Rennrunde hatte Räikkönen zuvor noch mit 1:32,621 erreicht.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | 1:30:49,213 |
| 2 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 13,813 |
| 3 | Michael Schumacher | Ferrari | + 19,568 |
| 4 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 38,047 |
| 5 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 40,289 |
| 6 | Mark Webber | Jaguar | + 1:06,380 |
| 7 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 1 Runde |
| 8 | Olivier Panis | Toyota | + 1 Runde |
Der Große Preis von Frankreich in Magny-Cours fand am 6. Juli 2003 statt und ging über 70 Runden über insgesamt 308,586 km.
Im Qualifying konnte Ralf Schumacher vor Montoya und Michael Schumacher die Pole-Position erreichen. Genau in dieser Reihenfolge besetzten sie am Ende des Rennens auch das Podium.
Ralf Schumacher absolvierte ein souveränes Rennen und konnte sich sowohl von seinem Teamkollegen Montoya als auch von den anderen Konkurrenten immer weiter absetzen. Damit gelang ihm der zweite Saisonerfolg hintereinander. Die schnellste Rennrunde fuhr Montoya mit 1:15,512.
Mit Trulli, Alonso, Fisichella und Button gab es lediglich vier Ausfälle zu verzeichnen. Während die beiden Renault-Piloten und der Jordan Fahrer jeweils mit Motorschaden ausfielen, ging Button in der 21. Runde der Sprit aus.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Rubens Barrichello | Ferrari | 1:28:34,554 |
| 2 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 5,462 |
| 3 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 10,656 |
| 4 | Michael Schumacher | Ferrari | + 25,648 |
| 5 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 36,827 |
| 6 | Jarno Trulli | Renault | + 43,067 |
| 7 | Cristiano da Matta | Toyota | + 45,085 |
| 8 | Jenson Button | BAR-Honda | + 45,478 |
Der Große Preis von Großbritannien in Silverstone fand am 20. Juli 2003 statt und ging über 60 Runden über insgesamt 308,355 km.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | 1:28:48,769 |
| 2 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 55,459 |
| 3 | Jarno Trulli | Renault | + 1:09,060 |
| 4 | Fernando Alonso | Renault | + 1:09,344 |
| 5 | Olivier Panis | Toyota | + 1 Runde |
| 6 | Cristiano da Matta | Toyota | + 1 Runde |
| 7 | Michael Schumacher | Ferrari | + 1 Runde |
| 8 | Jenson Button | BAR-Honda | + 1 Runde |
Der Große Preis von Deutschland in Hockenheim fand am 3. August 2003 statt und ging über 67 Runden über insgesamt 306,458 km.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Fernando Alonso | Renault | 1:39:01,460 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 16,768 |
| 3 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 34,537 |
| 4 | Ralf Schumacher | Williams-BMW | + 35,620 |
| 5 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 56,535 |
| 6 | Mark Webber | Jaguar | + 1:12,643 |
| 7 | Jarno Trulli | Renault | + 1 Runde |
| 8 | Michael Schumacher | Ferrari | + 1 Runde |
Der Große Preis von Ungarn in Budapest fand am 24. August 2003 statt und ging über 70 Runden über insgesamt 306,663 km.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 1:14:19,838 |
| 2 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 5,294 |
| 3 | Rubens Barrichello | Ferrari | + 11,835 |
| 4 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 12,834 |
| 5 | Marc Gené | Williams-BMW | + 27,891 |
| 6 | Jacques Villeneuve | BAR-Honda | + 1 Runde |
| 7 | Mark Webber | Jaguar | + 1 Runde |
| 8 | Fernando Alonso | Renault | + 1 Runde |
Der Große Preis von Italien in Monza fand am 14. September 2003 statt und ging über 53 Runden über insgesamt 306,720 km.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 1:33:35,997 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 18,258 |
| 3 | Heinz-Harald Frentzen | Sauber-Petronas | + 37,964 |
| 4 | Jarno Trulli | Renault | + 48,329 |
| 5 | Nick Heidfeld | Sauber-Petronas | + 56,403 |
| 6 | Juan Pablo Montoya | Williams-BMW | + 1 Runde |
| 7 | Giancarlo Fisichella | Jordan | + 1 Runde |
| 8 | Justin Wilson | Jaguar | + 2 Runden |
Der Große Preis der USA in Indianapolis fand am 28. September 2003 statt und ging über 73 Runden über insgesamt 306,106 km.
| Platz | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Rubens Barrichello | Ferrari | 1:25:11,740 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | + 11,085 |
| 3 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | + 11,614 |
| 4 | Jenson Button | BAR-Honda | + 33,106 |
| 5 | Jarno Trulli | Renault | + 34,269 |
| 6 | Takuma Sato | BAR-Honda | + 51,692 |
| 7 | Cristiano da Matta | Toyota | + 56,794 |
| 8 | Michael Schumacher | Ferrari | + 59,487 |
Der Große Preis von Japan in Suzuka fand am 12. Oktober 2003 statt und ging über 53 Runden über insgesamt 307,573 km.
| 1 | Michael Schumacher | Ferrari | 93 |
| 2 | Kimi Räikkönen | McLaren-Mercedes | 91 |
| 3 | Juan Pablo Montoya | BMW-Williams | 82 |
| 4 | Rubens Barrichello | Ferrari | 65 |
| 5 | Ralf Schumacher | BMW-Williams | 58 |
| 6 | Fernando Alonso | Renault | 55 |
| 7 | David Coulthard | McLaren-Mercedes | 51 |
| 8 | Jarno Trulli | Renault | 33 |
| 9 | Jenson Button | BAR-Honda | 17 |
| 10 | Mark Webber | Jaguar | 17 |
| 11 | Heinz-Harald Frentzen | Sauber-Petronas | 13 |
| 12 | Giancarlo Fisichella | Jordan-Ford | 12 |
| 13 | Cristiano da Matta | Toyota | 10 |
| 14 | Nick Heidfeld | Sauber-Petronas | 6 |
| 15 | Olivier Panis | Toyota | 6 |
| 16 | Jacques Villeneuve | BAR-Honda | 6 |
| 17 | Marc Gené | BMW-Williams | 4 |
| 18 | Takuma Sato | BAR-Honda | 3 |
| 19 | Justin Wilson | Minardi-Cosworth / Jaguar | 1 |
| 20 | Ralph Firman | Jordan-Ford | 1 |
| 1 | Ferrari | 158 |
|---|---|---|
| 2 | BMW-Williams | 144 |
| 3 | McLaren-Mercedes | 142 |
| 4 | Renault | 88 |
| 5 | BAR-Honda | 26 |
| 6 | Sauber-Petronas | 19 |
| 7 | Jaguar | 18 |
| 8 | Toyota | 16 |
| 9 | Jordan-Ford | 13 |
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