Die Bezeichnung Formation wird in der Geologie oft für gut erkennbare Schichtungen oder Gesteinseinheiten verwendet, die zur regionalen Untergliederung der geologischen Zeitalter und Epochen dienen können.
Formation wird oft mit „Fm.“ abgekürzt.
Zur zeitlichen Zuordnung der Formationen dienen im Allgemeinen die Methoden der Stratigrafie:
In Regionen mit weniger deutlichen Schichtfolgen werden auch größere Gebirgskörper zu Formationen zusammengefasst, beispielsweise Mt.-Wegener-Formation (Antarktis), Halle- und Georgenthal-Formation (Thüringen), Unkersdorfer Formation (Tuffe), Ebelsberg-Formation (Molasse), Lunzer bzw. Plassen-Formation (nieder- bzw. oberösterr. Kalkalpen, Tansill Formation (Schelf).
Teilweise werden auch ganze Schichtfolgen oder Epochen von geologischen Zeitaltern Formationen genannt, zum Beispiel Devon oder Karbon (Meeres- und Kohle-Epochen im Paläozoikum), Trias (wegen seiner 3 Schichten Keuper usw.) oder das Quartär (Geologie) (Epoche der letzten Eiszeiten).
Die meisten Geologen nennen solche Zusammenfassungen jedoch System, Serie oder Formations-Gruppe. Unterteilungen werden nach neueren Richtlinien Subformation und weiters Bank, Lage usw. genannt.
Subformationen wurden oft Namensgeber von Unterteilungen erdgeschichtlicher Epochen. Daher heißen viele Zeitabschnitte nach Orten oder Städten, in deren Nähe typische Schichtfolgen oder Fossilien erstmals gefunden wurden: zum Beispiel Badenien oder Baden (Teil des Tertiärs) nach dem Ort im Wiener Becken, Maastricht (in der Ober-Kreide), Westfal (mittleres Karbon) oder sogar Erdbachium (oberes Devon) nach einem kleinen Dorf im Westerwald.
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"Formation (Geologie)".
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