Ford_at_Power_Big_Meet_2005.jpg | Ford 17M-Coupe-01.jpg | Ford 17M-Coupe-02.JPG 1967 wurden der Ford 17M und der Ford 20M der Modellreihe P7 vorgestellt.
Der Ford 17M und 20M war kein "Taunus" mehr, da mit dem Erscheinen der Modellreihe P7 auch in dieser Fahrzeugklasse die Bezeichnung "Taunus" entfiel und der alleinige Markenmame "Ford" durchgängig verwendet wurde. (Quellen weisen darauf hin, dass es der deutschen Ford-Werke AG bis zur Gründung der "Ford of Europe" im Jahre 1967 nicht erlaubt war, "Ford" als Markenbezeichnung an den Autos zu verwenden. Deshalb hießen alle Fahrzeuge bis dahin ersatzweise "Taunus" als Markenbezeichnung und wiesen auch keine Ford-Logos am Fahrzeug auf. In der freien Literatur sind Hinweise zu finden, dass der Namenswechsel auch Ergebnis einer Meinungsumfrage war, deren Ergebnis lautete, dass ein Auto stets nur mit zwei, nie aber mit drei Typenbezeichnungen benannt würde.)
Der Ford 17M / 20M (P7) war Nachfolger des Taunus 17M/20M (Modellreihe P5) und ein Fahrzeug der "Oberen Mittelklasse". Seine amerikanisch inspirierte Form traf allerdings den Publikumsgeschmack nicht, daher versachlichte man die Form und kehrte zurück zur "Linie der Vernunft", einem Slogan der Vorgängermodelle. Dieses angepasste Modell wird nach Werksunterlagen als Modellreihe "P7 Facelift" (oder von "Ford-Freunden" auch "P7b") bezeichnet. Es gab 2-/4-türige Limousinen, 3-/5-türige Kombiversion "Turnier", und ein sog. Hardtop-Coupe. Ausserdem fertigte die Karosseriefirma Deutsch in Köln-Braunsfeld eine Cabrio-Version.
Der ab November 1969 lieferbare Ford 26M mit dem neuen 2,6-Liter-V6 und 125PS und luxuriöser Ausstattung war als Top-Modell gezielt in der Oberklasse positioniert. Serienmäßig war der Wagen u. a. mit dem Automatikgetriebe, der neuen Servolenkung, den vergrößerten Scheibenbremsen und der durchgehenden Doppelauspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren des 20M RS 2300SHC, mit einer neuen Kardanwelle mit Gleichlaufschiebegelenk und mit Michelin-Stahlgürtelreifen ausgerüstet. Von außen zu erkennen war er an den charakteristischen Halogen-Doppelscheinwerfern, dem serienmäßigen Vinyldach, den luxuriösen Radvollblenden mit 5-Sterne-Ornament und an der serienmäßigen tief grün getönten Wärmeschutzverglasung.
1972 wurde der Ford 20M und 26M durch den Ford Granada abgelöst, der Ford 17M durch den Ford Consul.
Modelle:
Motorvarianten im P7 (17M, 20M, 26M):
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"Ford 17m P7".
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