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Ford_TaunusP3_17M_1961_1.JPG | Ford_TaunusP3_17M_1961_2.JPG Der 1960 vorgestellte Ford Taunus P3 präsentierte sich bei seiner Vorstellung in einer völlig sachlichen, neuartigen europäischen Form. Er prägte den Slogan "Linie der Vernunft".

Dieses Modell verzichtete auf Heckflossen und überbordenden Chromschmuck wie noch beim Vorgängermodell. Es gab neben den Limousinen eine Kombivariante, anfangs mit hochgesetzten Heckleuchten am Dachrand. Beim Kombi konnte man unter drei verschiedenen Heckklappenvarianten wählen. Während der gesamten Bauzeit (1960-1964) hatte der Käufer die Wahl zwischen 3 Motoren (1500, 1700 und 1800 ccm) sowie einer Vielzahl an Farbkombinationen von Lack und Inneneinrichtung. Mit diesem Modell konnte Ford kurzzeitig bei den Zulassungszahlen zur Fa. Opel aufschließen (Anzahl der gebauten Badewannen: etwa 665 000 Stück). Noch heute fahren mehrere hundert dieser Wägen (meist mit Oldtimerzulassung).

In geringer Stückzahl (etwa 150 Stück) wurde von der Fa. Deutsch ein Cabriolet angeboten. Die Coupevariante (ebenfalls Fa. Deutsch) blieb ein Einzelstück.

Der P3 gilt heute als Designmeilenstein und trug im Volksmund den leider etwas unglücklich gewählten Spitznamen "Badewanne". Abgelöst wurde dieses Modell von der Baureihe P5.

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