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Die voraussichtlichen Folgen der globalen Erwärmung bestehen aus einer Vielzahl verschiedener Effekte. Diese belaufen sich auf Wirkungen auf die Umwelt wie auf menschliches Zusammenleben. Die globale Erwärmung beschreibt den beobachteten und prognostizierten Trend zu einer erhöhten globalen Durchschnittstemperatur, wovon mannigfaltige Wirkungen ausgehen. Unter diesen werden steigende Meeresspiegel, verschobene Artengrenzen, veränderte Niederschlagsmuster, stärkere und/oder häufigere Wetterextreme, die weitere Verbreitung von Parasiten und tropischen Krankheiten oder das vermehrte Auftreten von Umweltflüchtlingen oft genannt.

Während über die Ursachen der globalen Erwärmung in Form der menschlichen Emissionen von Treibhausgasen weitgehend Einigkeit herrscht, gehen die Meinungen über die Folgen teilweise deutlich auseinander. Verwirrung stiften insbesondere die über die Medien verbreiteten Informationen über eine bevorstehende „Klimakatastrophe“, die im Kontrast zur vorsichtiger formulierten Sprache von Wissenschaftler/innen zu sehen sind. Dieser Artikel stellt den Stand der wissenschaftlichen Literatur zu oft genannten Auswirkungen des Klimawandels dar und weist auf bestehende Unsicherheiten hin. AuswirkungTreibhauseffekt.png

Auswirkungen auf Natur und Umwelt


Global Warming Predictions.png | 1000 Year Temperature Comparison.png

Abhängig von den Zuwachsraten aller Treibhausgase und dem angewandten Modell geht der in klimatologischen Fragen maßgebliche zwischenstaatliche Klimaasuschuss IPCC davon aus, dass sich die globale Durchschnittstemperatur bis 2100 um 1,4 bis 5,8 °C erhöht.Intergovernmental Panel on Climate Change (2001): Climate Change 2001 – IPCC Third Assessment Report, Online-Version Erhöhte Durchschnittstemperaturen bedeuten eine Verschiebung des Temperaturspektrums. Während extreme Kälteereignisse seltener auftreten, steigt die Wahrscheinlichkeit für außergewöhnliche Hitzeereignisse. Wegen der potenziellen Auswirkungen auf menschliche Sicherheit, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt ist die globale Erwärmung des Weiteren mit großen Risiken, eventuell aber auch lokalen positiven Wirkungen behaftet. Einige mit ihr zusammenhängende Umweltveränderungen sind schon wahrzunehmen, etwa ein steigender Meeresspiegel, die Gletscherschmelze oder Wetterveränderungen (siehe unten). Dies sind Beispiele für jene Konsequenzen der globalen Erwärmung, die nicht nur Aktivitäten des Menschen beeinflussen, sondern auch die Ökosysteme.

Diese Wirkungen können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden:

  • Nach den Betroffenen der Veränderung:
  • Die Wirkungen können positiv oder negativ (oder beides zusammen) sein
  • Einige dieser Folgen sind bereits zu beobachten, andere sind bislang nur prognostiziert
  • und ihr Eintreten wird mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit eingeschätzt.

Wesentlich ist, dass die Wirkungen regional und lokal sehr unterschiedlich auftreten. Die Klimamodelle erlauben derzeit nur eine grobe Abschätzung auf regionaler Ebene.Umweltbundesamt und Max-Planck-Institut für Meteorologie (2006): Künftige Klimaänderungen in Deutschland – Regionale Projektionen für das 21. Jahrhundert, Hintergrundpapier, April (PDF) Für die Bewertung der Veränderungen ist es auch entscheidend, in welcher Geschwindigkeit der Klimawandel erfolgt. Insbesondere wenn er in sehr kurzer Zeit erfolgt, sind sowohl die ökonomischen Anpassungskosten als auch die Veränderungen in der Natur spürbar. Wie bei allen Veränderungen, so ist auch bei diesen ein nicht zu unterschätzender Anpassungsaufwand vorhanden. Die verfügbaren Klimadaten deuten diesbezüglich darauf hin, dass der gegenwärtige Erwärmungstrend mit einer nach menschlichen Maßstäben nie dagewesenen Geschwindigkeit auftritt und damit nicht nur die Ökosysteme, sondern auch die menschlichen Gemeinschaften vor erhebliche und im Extremfall kaum oder eventuell gar nicht zu meisternde Anstrengungen stellt.

Veränderte Jahreszeiten

Frühling blühender Kirschenbaum.jpg ist ein Indikator für die Folgen des Klimawandels]] Eine der bereits sichtbaren Folgen der globalen Erwärmung ist das zeitlich veränderte Auftreten der Jahreszeiten. Der Frühling beginnt regional unterschiedlich fast zwei Wochen früher,Union of Concerned Scientists (2005): Early Warning Signs: Spring Comes Earlier, Online-Text wie beispielsweise das Wanderverhalten von Zugvögeln zeigt. Eine Untersuchung über das Verhalten von 130 Tierarten zeigte eine durchschnittliche Vorverschiebung arttypischer saisonabhängiger Verhaltensweisen um 3,2 Tage pro Jahrzehnt. Nördlich des 45. Breitengrades (etwa die Höhe von Turin in Norditalien) lebende Tiere wiesen dabei sogar eine Abweichung um 4,4 Tage je Dekade auf.Root, Terry L., Dena P MacMynowski, Michael D. Mastrandrea und Stephen H. Schneider (2005): Human-modified temperatures induce species changes: Joint attribution, in: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS), Vol. 102, No. 21, 24. Mai, S. 7465-7469, siehe online (Open Access)

Eine weitere Folge ist das vorgezogene Aufbrechen von See- und Flusseis, das vom parallel verspäteten Einfrieren im Winter begleitet wird. Zwischen 1846 und 1995 froren Seen und Flüsse auf der Nordhalbkugel mit einer Rate von 5,8 Tagen je Jahrhundert später zu, und gleichzeitig brach das Eis auf ihnen 6,5 Tage je Jahrhundert früher auf.Magnuson, John, Dale M. Robertson, Barbara J. Benson et al. (2000): Historical Trends in Lake and River Ice Cover in the Northern Hemisphere, in: Science, Vol. 289, No. 5485, S. 1743 - 1746, 8. September, siehe Abstract online

Verschiebung der Vegetationszonen

LocationPolarRegions.pnge sind besonders gefährdet, weil ihre Flora und Fauna keine Ausweichmöglichkeiten besitzt]] Die Risiken für Ökosysteme auf einer erwärmten Erde verändern sich erheblich mit dem Umfang des weiteren Temperaturanstiegs. Steigende Temperaturen weltweit bedeuten, dass Ökosysteme sich verändern. Manche Tier- oder Pflanzen-Arten werden aus ihren Lebensräumen verdrängt oder sterben aus, wenn sie den sich geografisch schnell verschiebenden Vegetationszonen nicht folgen können.Hare, William (2003): Assessment of Knowledge on Impacts of Climate Change – Contribution to the Specification of Art. 2 of the UNFCCC. Externe Expertise für das WBGU-Sondergutachten „Welt im Wandel: Über Kioto hinausdenken. Klimaschutzstrategien für das 21. Jahrhundert“ (PDF) Andere Arten können sich unter den veränderten Bedingungen stärker ausbreiten. Unterhalb einer Erwärmung von 1 °C sind die Risiken vergleichsweise gering, für anfällige Ökosysteme jedoch nicht zu vernachlässigen. Zwischen 1 °C und 2 °C Erwärmung liegen signifikante und auf regionaler Ebene mitunter substanzielle Risiken vor. Eine Erwärmung oberhalb von 2 °C birgt enorme Risiken für das Aussterben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, deren Lebensräume nicht länger ihren Anforderungen entsprechen. Diese Arten werden verdrängt oder können aussterben, wenn sie den sich geografisch schnell verschiebenden Vegetationszonen nicht folgen können. Andere Arten können sich unter den veränderten Bedingungen stärker ausbreiten. Über 2 °C drohen sogar kollabierte Ökosysteme, deutlich verstärkt auftretende Hunger- und Wasserkrisen sowie weitere sozioökonomische Schäden, besonders in Entwicklungsländern.Hare, William (2005): Relationship between increases in global mean temperature and impacts on ecosystems, food production, water and socio-economic systems (PDF)

Konkrete Auswirkungen der Verschiebung der Vegetationszonen können sein: Die Tundra würde verschwinden, der Wald würde zurückgehen, Savannen und Steppen würden zunehmen und die Wüsten würden sich vergrößern.

Weiterhin kann eine Verschiebung des Anteils der Klimazonen erfolgen: die boreale Zone könnte nach Meinung mancher Forscher deutlich zurückgehen, während die Fläche der tropischen Zone ansteigen würde.

Auswirkungen auf Meere

Versauerung der Meere
Mit der steigenden Konzentration von Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Atmosphäre ist eine zunehmende Versauerung der Ozeane verbunden.Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2006): Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer. Sondergutachten, Berlin (PDF) The Royal Society (2005): Ocean acidification due to increasing atmospheric carbon dioxide. Policy Document 12/05 (PDF) Seit 1800 haben die Ozeane zwischen 27-34% der anthropogenen CO2-Emissionen oder 118 ± 19 Milliarden Tonnen (Gt) Kohlenstoff (C) aufgenommen. Damit haben sich die Ozeane zu einer bedeutenden CO2-Senke entwickelt, die sie zuvor so nicht gewesen waren.

2000 gelangten weltweit 32 Gt menschlich verursachtes CO2 bzw. über 8,5 Gt Kohlenstoff in die AtmosphäreWorld Resources Institute (WRI) / Carbon Dioxide Information Analysis Center (CDIAC) (2005): Carbon Dioxide Emissions by Source 2005 (PDF). Die insgesamt von der Hydrosphäre aufgenommene Menge atmosphärischen Kohlenstoffs beträgt ungefähr 92 Gt pro Jahr. Etwa 90 Gt davon werden von den Weltmeeren wieder abgegeben, und 2 ± 1 Gt speichern sie (insgesamt beherbergen die Meere gegenwärtig etwa 38.000 Gt Kohlenstoff). Das Kohlendioxid verbindet sich teilweise mit dem Wasser zu Kohlensäure, was zur Absenkung des ozeanischen pH-Wertes, also zur Versauerung beiträgt. Der durchschnittliche pH-Wert hat sich bereits von 8,16 auf 8,05 verringert. Bei einer Verdoppelung der atmosphärischen CO2-Konzentration im Vergleich zum vorindustriellen Level wird mit einer weiteren Absenkung auf 7,91 gerechnet, bei einer Verdreifachung auf 7,76.NSF, NOAA und USGS (2006): Impacts of Ocean Acidification on Coral Reefs and Other Marine Calcifiers: A Guide for Future Research PDF) Dieser Effekt verlangsamt zwar die Erderwärmung, zieht aber schwerwiegende Folgen unter anderem für Tiere mit einem Schutzmantel aus Kalk nach sich. Betroffen sind besonders Korallen, bei denen die der Tropen und Subtropen zu den an meisten gefährdeten zu zählen sind, und Kleinstlebewesen wie winzige Meeresschnecken und Zooplankton, die am Anfang der Nahrungskette stehen. Mvey0290.jpg

Die Versauerung lässt sich ausschließlich auf CO2 zurückführen, nicht wie die Erderwärmung insgesamt auch auf Emissionen anderer Treibhausgase wie Methan oder Lachgas. Besonders die außergewöhnlich schnelle Anreicherung des CO2 in der Atmosphäre durch anthropogene Emissionen sorgt dafür, dass nicht wie bei früherem, natürlichem Klimawandel eine langsame Durchmischung des Ozeans mit der gebildeten Kohlensäure stattfinden kann. Zwar ist das von Menschen aus fossilen Brennstoffen emittierte CO2 bereits bis in eine Tiefe von 3000 m nachweisbar, es dauert jedoch sehr lange, bis es auch in die Tiefsee vorgedrungen ist. Daher ist der obere Teil der Weltmeere deutlich saurer als die untersten Schichten.

Vor der Industrialisierung stellte der Ozean keine Kohlenstoffsenke dar. Die jährliche Nettoabgabe von Kohlenstoff an die Atmosphäre betrug 0,6 Gt Kohlenstoff, die gleiche Menge wurde aus Flüssen etc. wieder eingetragen. Ohne den hinzugekommenen Senkeneffekt der Meere läge die atmosphärische Konzentration von Kohlenstoffdioxid heute um 55 ppm (parts per million, Teile pro Million) höher, statt bei 380 ppm also bei wenigstens 435 ppm. Über den Zeitraum von Jahrhunderten gerechnet, sind die Ozeane in der Lage, zwischen 65 % und 92 % der anthropogenen CO2-Emissionen aufzunehmen. Verschiedene Effekte sorgen jedoch dafür, dass mit steigenden Temperaturen und wachsendem atmosphärischem CO2-Anteil die Aufnahmefähigkeit der Meere für Kohlenstoff abnimmt. Die genaue Reduktion der Senkenfähigkeit lässt sich schwer beziffern, dürfte aber bereits zum Ende des 21. Jahrhunderts 4 – 15 % betragen. Etwa zum selben Zeitraum wird ein um bis zu 0,4 Punkte gesunkener und damit so niedriger pH-Wert in den Ozeanen erwartet, wie er seit wenigstens 650.000 Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Dieser Zustand ist nach menschlichen Maßstäben irreversibel, und es wird wenigstens einige zehntausend Jahre dauern, bis auf natürlichem Weg der vorindustrielle Säuregrad wieder hergestellt sein kann.

Siehe auch: Kohlenstoffkreislauf

Erhöhung des Meeresspiegels
Recent Sea Level Rise.png

Eine weitere Folge ist die Erhöhung des Meeresspiegels. Nach verschiedenen Szenarien des IPCC sind bis 2100 Erhöhungen des Meeresspiegels zwischen 0,09 m und 0,88 m möglich, wobei 0,48 m als Mittelwert angegeben wird.IPCC (2001): ''Third Assessment Report', Chapter 11: Changes in Sea Level, siehe online Nachfolgende Untersuchungen deuten an, dass diese Abschätzungen zu konservativ waren und die Erhöhung vermutlich stärker ausfallen wird. Der Meeresspiegel war bislang um 1 cm bis 2 cm pro Jahrzehnt gestiegen und liegt aktuell bei einer Steigerungsrate von etwa 3 cm pro Dekade. Hierfür werden im Wesentlichen zwei Faktoren verantwortlich gemacht: Zum einen dehnt sich das Meerwasser bei höheren Temperaturen stärker aus, zum anderen kommt es bei höheren Temperaturen zum verstärkten Abschmelzen von Gletschern und Polkappen (siehe unten).

Besonders tückisch ist, dass auch bei sofort einsetzendem effektivem Klimaschutz der Anstieg des Meerespiegels in den nächsten Jahrzehnten kaum gebremst werden würde. Die thermische Ausdehnung wird durch die selbstständige Erwärmung des Tiefenwassers weiter vorangetrieben, die ihre Ursache in der Vermischung von warmem Oberflächenwasser mit kühlerem Wasser aus tieferen Schichten hat. Auch wenn wirksamer Klimaschutz dazu beiträgt die Lufttemperaturen zu stabilisieren, muss für die Ozeane ein verzögert einsetzender Stopp der Temperatursteigerungen von wenigstens 100 Jahren angenommen werden, innerhalb derer sich nichts an der thermischen Komponente der Meeresspiegelerhöhung ändern lassen kann. Allein für die thermische Ausdehnung bis 2100 werden Werte von zwischen 13 und 18 cm (bei Erhöhungen der Lufttemperatur um 1,1 bis 1,5 °C) bis hin zu 19 und 30 cm (bei 2,2 bis 3,5 °C) genannt, die sich noch durch die hinzukommenden Beiträge des Schmelzwassers wenigstens verdoppeln dürften.Meehl, Gerald A., Warren M. Washington, William D. Collins, Julie M. Arblaster, Aixue Hu, Lawrence E. Buja, Warren G. Strand und Haiyan Teng (2005): How Much More Global Warming and Sea Level Rise?, in: Science, 18. März, Vol. 307, No. 5716, S. 1769 - 1772, sieeh Abstract online

Besonders einige kleine Länder im Pazifischen Ozean müssen fürchten, dass sie aufgrund ihrer sehr geringen Höhe in den nächsten Dekaden im Meer versinken, falls der Anstieg sich nicht verlangsamt.Samuel S. Patel (2006): A Sinking Feeling, in: Nature Vol. 440, 6. April, S. 734-736 Die Inselgruppe Tuvalu ist in diesem Zusammenhang populär geworden, denn ihr höchster Punkt liegt nur fünf Meter über dem Meeresspiegel, und sie gilt deshalb als besonders verwundbar.

Neben den Inselstaaten birgt die Erhöhung des Meeresspiegels besondere Gefahren für Bewohner/innen von Küstenregionen und -städten. Zu den Risiken gehören gesteigerte Küstenerosion, höhere Sturmfluten, veränderte Grundwasserspiegel, Schäden an Gebäuden und Häfen oder die Verschlechterung der Bedingungen für Landwirtschaft und Aquakulturen. Da die verschiedenen Küstengebiete ausgesprochen heterogen sind, ist keine allgemeine Vorhersage der Folgen vor Ort möglich, diese müssen in Einzelstudien untersucht werden.

Erwärmung der Meere
Die Meere erwärmen sich ebenfalls mit den steigenden Temperaturen der Atmosphäre. Dadurch kommt es zur thermischen Ausdehnung des Wassers, was einen Beitrag zum ansteigenden Meeresspiegel leistet (siehe oben). Für das Ökosystem Ozean gravierender sind aber die zahlreichen weiteren mit einer erhöhten Wassertemperatur einhergehenden Effekte. Global gemittelt haben sich die Ozeane seit 1955 um 0,04 °C erwärmt. Diese geringe Erwärmung liegt darin begründet, dass bislang nur einige hundert Meter der obersten Wasserschichten wärmer geworden sind. Betrachtet man lediglich die Oberflächentemperaturen, fällt die Erwärmung mit 0,6 °C bereits sehr viel deutlicher aus. Sie ist dennoch geringer als die Erhöhung der Oberflächentemperaturen an Land, da Landflächen sich allgemein schneller erwärmen.

Die Erwärmung der Meere hat Folgen für ihre Bewohner wie Fische und Meeressäuger. Sie wandern polwärts, worin sie den Landtieren ähneln. Die Populationen des Kabeljaus in der Nordsee etwa schrumpfen stärker, als es allein mit Überfischung erklärt werden kann, sie wandern in Folge der steigenden Temperaturen bereits nordwärts. Nördlich gelegene Regionen profitieren von dieser Entwicklung: Für das Nordmeer ist davon auszugehen, dass sich der Fischfang insgesamt verbessern und die Zusammensetzung des Fangs ändern wird, so lange die Erwärmung sich auf 1 – 2 °C beschränkt. Für darüber hinaus gehende Steigerungsraten und ihre Folgen können keine Prognosen abgegeben werden, da die Unsicherheiten zu groß sind.

Besonders negativ betroffen sind wiederum die Korallenriffe. Die Erwärmung des Meerwassers ruft bei ihnen die so genannte Korallenbleiche hervor, die zwar reversibel ist, bei länger anhaltendem Stress aber zum Tod der Koralle führt. Seit den 1950er Jahren sind bereits (auch durch rabiate Fischfangmethoden wie Schleppnetze etc.) 20 % aller Korallenriffe zerstört worden. Weitere 24 % stehen kurz vor dem Kollaps, und 26 % sind gefährdet. Tropische Korallen haben wenig Toleranzen gegenüber steigenden Temperaturen, sie beginnen bereits bei 1 – 2 °C über dem sommerlichen Temperaturmaximum auszubleichen. Es muss als zweifelhaft gelten, ob die Korallen sich schnell genug an die globale Erwärmung und ihre Auswirkungen auf Meerestemperaturen anpassen können, wenngleich dies nicht ausgeschlossen werden kann.

Veränderte Meeresströmungen?
Golfstrom Karte 2.png

Die globale Erwärmung kann auch weniger offensichtliche Wirkungen haben: Der Golfstrom als Teil des globalen Förderbands wird unter anderem dadurch angetrieben, dass sich in den Polarmeeren Meerwasser abkühlt. Dadurch erhöht sich die Dichte des Oberflächenwassers, und in der Folge sinkt dieses in tiefere Schichten des Ozeans. Dieses Absinken führt dann zu einer Zirkulation des Meerwassers. Bei einer Erwärmung des Klimas könnte durch veränderte Wassertemperaturen und einen verstärkten Eintrag von Süßwasser beispielsweise aus grönländischen Gletschern dieser Absinkprozess ins Stocken geraten, und die ozeanischen Strömungen würden abgeschwächt oder kämen ganz zum Stillstand. Ein Versiegen des Golfstroms hätte einen massiven Kälteeinbruch in ganz Westeuropa und Nordeuropa zur Folge. Falls sich das Klima weiter erwärmt, könnte es mit der Zeit auch zu ähnlichen Veränderungen der übrigen ozeanischen Ströme mit weit reichenden Folgen kommen, auch wenn dieses Szenario von den beteiligten Wissenschaftlern als zumindest mittelfristig sehr unwahrscheinlich erachtet wird.Rahmstorf, Stefan (2006): Thermohaline Ocean Circulation, in: Encyclopedia of Quaternary Sciences, Edited by S. A. Elias. Elsevier, Amsterdam (PDF)

Auf der Erde herrscht durch die unterschiedliche Steilheit der Sonnen-Einstrahlung ein Temperaturgradient zwischen den warmen Tropen und den kalten Polen. Dieser Gradient wird beständig durch den Transport von Wärme von den Tropen in Richtung Pole verringert. Dies geschieht sowohl durch ozeanische Ströme, als auch durch oberirdische Luftströme. Wenn nun die ozeanischen Ströme schwächer würden, müssten sich gezwungenerweise die oberirdischen Luftströme verstärken, was ganz allgemein zu höheren Windgeschwindigkeiten und stärkeren Unwettern führen würde.

Rückgang der Gletscher

Glacier Mass Balance Map.png | Glaciermassbalanceglobal.jpg Hauptartikel: Gletscherschmelze

Eng mit dem Anstieg des Meeresspiegels verbunden, aber mit zahlreichen weiteren Folgen für Trinkwasserversorgung und lokale Ökosysteme einhergehend ist der Rückgang der Gebirgsgletscher, der im 19. Jahrhundert begann und sich seitdem erheblich beschleunigt hat.Oerlemans, Johannes Hans (2005): Extracting a Climate Signal from 169 Glacier Records, in: Science Express, 3. März, siehe Abstract online

Gletscher verhalten sich natürlicherweise praktisch nie „ruhig“. Sie befinden sich ständig in einem Hin und Her zwischen Rückzug und Vorstoß. So werden die Alpengletscher seit etwa 1850 kleiner, wobei die meisten Gletscher in dieser Region um 1920 und 1980 herum wieder ein Stück vorstießen, was aber nichts am Vorhandensein einer Netto-Flächenabnahme änderte. Gletscher sind sehr träge Gebilde, was dafür sorgt dass sie weniger durch einzelne Wetterlagen beeinflusst werden als vielmehr durch langjährige Klimaveränderungen. Daher sind sie in ihrer Gesamtheit ein guter Indikator für langfristige Temperaturtrends, auf die sie deutlich empfindlicher reagieren.

Die nebenstehende Karte vergleicht die Massenbalance von 173 über die Welt verteilten und wenigstens fünf Mal vermessenen Gletschern zwischen 1970 und 2004. Mit Ausnahme von Skandinavien befinden sich von diesen nahezu alle auf dem Rückzug. 83% aller Gletscher schrumpften in diesem Zeitraum, die durchschnittliche Rate des Rückgangs aller Gletscher betrug dabei 0,31 m pro Jahr.Dyurgerov, Mark B. und Mark F. Meier (2005): Glaciers and the Changing Earth System: A 2004 Snapshot. Institute of Arctic and Alpine Research, Occasional Paper 58 (PDF) Die Massenbalance der globalen Gletscher ist durch diesen Rückgang seit 1960 deutlich negativ, wie das untere Schaubild verdeutlicht.

Gletscher sind eine der Haupt-Trinkwasserquellen zahlreicher Städte, die besonders im Sommer von deren Schmelzwasser abhängig sind. Ein weitergehender Rückgang und lokales Verschwinden von Gletschern kann die Wasserversorgung der betroffenen Städte empfindlich beeinträchtigen, verbunden mit schweren Folgen für die umliegende Landwirtschaft und wasserintensive Industrien.WWF (2005): An Overview of Glaciers, Glacier Retreat, and Subsequent Impacts in Nepal, India and China (PDF) Bradley, Raymond S., Mathias Vuille, Henry F. Diaz und Walter Vergara (2006): Threats to Water Supplies in the Tropical Andes, in: Science, Vol. 312, No. 5781, S. 1755 - 1756, 23. Juni, siehe Abstract online

Polkappen

Arctic Ice Thickness.gif Besonders in der Arktis steigt die Wassertemperatur deutlich rascher als im globalen Durchschnitt.Arctic Climate Impact Assessment (2005): Arctic Climate Impact Assessment. Cambridge University Press, ISBN 0-521-61778-2, siehe online Zwischen 1979 und 2005 nahm die beobachtete Eisfläche um 15 – 20 % ab und erreichte im September 2005 die geringste je gemessene Ausdehnung. Größere Unsicherheiten bestehen in der Erfassung der Dicke des Eispanzers. Hier schwanken die Angaben zwischen 40% und 8 – 15 % Abnahme. Gegen Ende des 21. Jahrhunderts ist nach Modellberechnungen mit fortschreitender Erwärmung mit einem eisfreien Nordpol in den Sommermonaten zu rechnen.

Über die Entwicklung der Polkappen besteht deshalb Unsicherheit, da Akkumulation in den Kernbereichen und Schmelzprozesse in den Randbereichen eine geschlossene Massenbilanz sehr erschweren. Die erste vollständige Schwerkraft-Analyse über den gesamten antarktischen Eisschild zeigte, dass im Beobachtungszeitraum zwischen April 2002 und August 2005 der jährliche Verlust an Eismasse durchschnittlich 152 (± 80) km3 betrug.NASA/Grace (2006): NASA Mission Detects Significant Antarctic Ice Mass Loss. News Release, 2. März In dieses komplexe Problem – der im Regelfall sehr trägen Eisdynamik – spielen zudem lokal wie global ergänzende Faktoren hinein, die zum Beispiel plattentektonischer oder -isostatischer Natur (lokales Absinken, Verengung der Ozeane) sein können. Diese zielen eher auf lange Zeiträume ab.

Ein schmelzender Nordpol hätte zumindest für den Meeresspiegel keine Folgen (und als positive die Öffnung der Nordwestpassage für die Schifffahrt), da dieser komplett aus Eis besteht und Eis eine geringere Dichte als Wasser hat. Somit entspricht das Schmelzwasservolumen eines Eisberges genaue dem Volumen, mit dem er zuvor schwimmend im Wasser lag. Dagegen sieht das Bild für die Eisschilde von Grönland und der Antarktis anders aus. Ein vollständiges Abschmelzen als worst case-Szenario hätte einen steigenden Wasserpegel von 7 m bzw. 5 m (für die westliche Antarktis) zur Konsequenz. Um die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses einschätzen zu können sind jedoch weitere Forschungen unumgänglich. Die verfügbaren Modelle erlauben diesbezüglich keine eindeutige Antwort.Oppenheimer, Michael (2006): Ice Sheets and Sea Level Rise: Model Failure is the Key Issue, Gastbeitrag bei RealClimate.org, siehe online Auf jeden Fall dürfte eine solche Schmelze wenigstens einige hundert Jahre dauern, bis die genannten Landflächen eisfrei wären.

Schwere Schäden sind auch beim gegenwärtigen Erwärmungstrend besonders für Wildtierpopulationen im Nordpolargebiet zu erwarten. In den letzten Jahren wurden besonders die bereits aufgetretenen Effekte auf Eisbären kontrovers diskutiert. Ebenfalls betroffen sein wird die Lebensweise der Inuit, die auf intakte Eisflächen für Jagd und Personentransit angewiesen sind.

Wetterextreme

BAMS climate assess boulder water vapor 2002.gif]] Durch die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur steigt die Verdunstung, was zu stärkeren Niederschlägen und damit verbundener verstärkter Erosion führt. Der erhöhte Energiegehalt in der Atmosphäre, vor allem in Form von Wasserdampf, wird voraussichtlich die Zunahme oder Verstärkung extremer Wetterbedingungen verursachen. Es ist wichtig zu betonen, dass ein einzelnes Ereignis nie direkt auf die globale Erwärmung zurückgeführt werden kann. Die Bedingungen auf einer erwärmten Erde verändern aber die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten bestimmter Ereignisse.

Hurrikane
Hurrikan-katrina-08-28-2005-1545z.jpg]] 2005 war das aktivste Hurrikan-Jahr seit Beginn der Beobachtungen. Insgesamt 27 tropische Wirbelstürme bildeten sich im Atlantik, so viele wie nie zuvor. Der Hurrikan Wilma war mit 882 hPa Luftdruck der stärkste je gemessene und Hurrikan Katrina mit mindestens 125 Milliarden US-Dollar Schadenssumme der teuerste je aufgetretene Wirbelsturm. Drei der zehn stärksten gemessenen Hurrikane traten im Jahr 2005 auf. Das Jahr 2004 galt zuvor mit 30 Milliarden US-Dollar an versicherten Schäden aus „Ausnahmejahr“ und wurde von 2005 mit 80 Milliarden US-Dollar noch deutlich übertroffen.Münchener Rückversicherung (2006): Topics Geo - Jaresrückblick Naturkatastrophen 2005 (PDF) Wie hängt diese Entwicklung mit der globalen Erwärmung zusammen?

Seit Beginn der Satellitenbeobachtung in den 1970er Jahren kann weltweit ein wachsender Anteil an schweren Hurrikanen der Kategorien 4 und 5 beobachtet werdenWebster, P.J., G. J. Holland, J. A. Curry und H.-R. Chang (2005): Changes in Tropical Cyclone Number, Duration, and Intensity in a Warming Environment, in: Science Vol. 309, No. 5742 vom 16. September sowie eine insgesamt steigende Zerstörungskraft von Hurrikanen im Nordatlantik.Emanuel, Kerry (2005): Increasing destructiveness of tropical cyclones over the past 30 years, in: Nature, 31. Juli siehe online Durch erhöhte Meerwassertemperaturen können Hurrikane mehr Energie beziehen und gewinnen dadurch an Stärke, ein Trend, der auch in Modellrechnungen zu erkennen ist.Knutson, Thomas R. und Robert E. Tuleya (2004): Impact of CO2-Induced Warming on Simulated Hurricane Intensity and Precipitation: Sensitivity to the Choice of Climate Model and Convective Parameterization, in: Journal of Climate Vol. 17, No. 18 vom 15. September (PDF) Der Hintergrund dafür ist, dass mit Zunahme der Lufttemperatur die Luft in der Lage ist mehr Wasserdampf aufzunehmen. Diese Zunahme verläuft nicht linear, sondern exponenziell. Der Prozess aus Verdunstung und Kondensation pro bewegten Kubikmeter liefert dadurch mehr Energie für den Sturm und bringt insgesamt mehr und heftigeren Niederschlag zustande. Neuere Untersuchungen legen nahe, dass eine Grenze von 50 m/s Windgeschwindigkeit existiere - der Wert, ab dem ein Hurrikan in die Kategorie 3 eingestuft wird - , ab der die Meeresoberflächentemperatur nurmehr einen geringen Einfluss auf die Ausmaße eines Hurrikans habe. Darunter sei ein deutlicher Zusammenhang zu erkennen. Dies bedeute, dass steigende Oberflächentemperaturen des Meerwassers zu einem größeren Anteil an schweren Hurrikanen führten, die maximale Windgeschwindigkeit dieser Hurrikane aber nicht zusätzlich angefeuert würde.Michaels, Patrick J., Paul C. Knappenberger und Robert E. Davis (2006): Sea-surface temperatures and tropical cyclones in the Atlantic basin, in Geophysical Research Letter, Vol. 33, Mai (PDF) Als Ergänzung zu dieser Einteilung in Kategorien bietet der Klimatologe Kerry Emanuel des so genannten Power Dissipation Index (PDI) an, der nicht die maximale Windgeschwindigkeit, sondern die Gesamtstärke eines Hurrikansystems erfasst, indem er die enthaltene Energie (PD) auf die Gesamtfläche des Hurrikans bezieht. So betrachtet, konnte Emanuel einen deutlichen Zusammenhang zwischen Oberflächentemperatur des Meeres und Gesamtintensität der Hurrikane erkennen. Brazil hurricane.jpg traf Brasilien Ende März 2004]]

Untersuchungen über das besonders aktive Hurrikanjahr 2005 kommen zu dem Schluss, dass die Temperaturen der Meeresoberfläche im Nordatlantik um 0,9 °C über dem Durchschnitt der Jahre 1901 – 1970 gelegen hätten und 50 % dieser Anomalie direkt der globalen Erwärmung zuzurechnen seien.Trenberth, Kevin E. und Dennis J. Shea (2006): Atlantic hurricanes and natural variability in 2005, in: Geophysical Research Letters, Vol. 33, L12704, 27. Juni (PDF) Entgegen der früheren Annahme, die Atlantische Multidekadale Oszillation (AMO), ein jahrzehntelang dauernder Rhythmus natürlicherweise steigender und fallender Oberflächentemperaturen des Nordatlantiks sei ursächlich für den gegenwärtigen Trend besonders vieler und starker Hurrikane, weisen neuere Studien auf eine deutliche Überschätzung dieses natürlichen Vorgangs hin und unterstreichen die Rolle der globalen Erwärmung.Mann, Michael E. und Kerry A. Emanuel (2006): Atlantic Hurricane Trends Linked to Climate Change (PDF) Trotz dieser Erkenntnisse bleibt die Hurrikan-Klimatologie ein umstrittenes Feld. Eine Studie über Hurrikan Katrina nimmt an, dass nicht allein die Oberflächentemperatur, sondern vielmehr auch die Dicke der warmen, obersten Wasserschicht für die Stärke von Katrina verantwortlich sei.Scharroo, Remko, Walter H. F. Smith und John L. Lillibridge (2005): Satellite Altimetry and the Intensification of Hurricane Katrina, in: EOS, Vol. 86, No. 40, 4. Oktober, S. 366-367 (PDF) Eine weitere Veröffentlichung verwendet den mit dem PDI verwandten Index Accumulated Cyclone Energy (ACE) und behauptet, es sei kein Zusammenhang zwischen Oberflächentemperatur und Sturmstärke feststellbar. Im Pazifik habe die Sturmaktivität seit 1985 abgenommen, und im Atlantik entgegen anderer Darstellungen nicht zugenommen.Klotzbach, Philipp (2006): Trends in global tropical cyclone activity over the past twenty years (1986–2005), in: Geophysical Research Letters, Vol. 33, L10805, 20. Mai (PDF)

Im Südatlantik, wo 2004 der Hurrikan Catarina der erste je dort gesichtete Hurrikan war, könnten unter den Bedingungen der globalen Erwärmung künftig vermehrt derartige Wirbelstürme auftauchen. Aufgrund der Einmaligkeit des Ereignisses lassen sich jedoch noch keine weiter reichenden Schlüsse ziehen.Pezza, Alexandre Bernandes und Ian Simmonds (2005):The first South Atlantic hurricane: Unprecedented blocking, low shear and climate change, in: Geophysical Research Letters, Vol. 32, L15712 (PDF)

Waldbrände

Deerfire.jpg in Montana, USA, am 6 August 2000]] Waldbrände sind natürliche Vorgänge, die regelmäßig auftreten und wichtige Funktionen im Ökosystem Wald übernehmen. Durch die Art der Waldnutzung und die Unterdrückung von wilden Feuern während des 19. und 20. Jahrhunderts ist in vielen Wäldern besonders der USA die Menge an Holz-Biomasse im Wald teilweise um ein Vielfaches über den natürlicherweise vorkommenden Wert gestiegen. Dies führt dann beim Entstehen eines Brandes zu schwereren und unkontrollierbareren Feuern, nicht selten mit Todesopfern und hohen Sachschäden.Diamond, Jared (2006): Collapse - How Societies Choose to Fail or Succeed, Penguin Books, Reprint January, ISBN 0143036556 Neben dieser Veränderung durch Landnutzung trägt auch die globale Erwärmung wahrscheinlich zu verstärktem Auftreten von Waldbränden bei. Eine Studie über die westlichen USA kommt zu dem Schluss, dass es in der Mitte der 1980er Jahre zu einem sprunghaften Anstieg an Waldbränden, ihrer Stärke und Dauer kam. Dieser Anstieg geschah in durch Waldnutzung relativ unberührten Gebieten, und er hängt eng mit beobachtbaren steigenden Frühlings- und Sommertemperaturen und einer immer früher einsetzenden Schneeschmelze zusammen. Zwar sei es auch möglich, dass ein noch unbekannter natürlicher Zyklus ursächlich für diese Effekte sei, doch passe das Muster der Veränderungen genau in das durch Klimamodelle vorhergesagte Verhalten.Westerling, Anthony Leroy, Hugo G. Hidalgo, Daniel R. Cayan und Thomas W. Swetnam (2006): Warming and Earlier Spring Increases Western U.S. Forest Wildfire Activity, in: Science, Online-Veröffentlichung vom 6. Juli, DOI: 10.1126/science.1128834, siehe Abstract online

Für die Zukunft wird eine weitere Verschiebung der Temperaturen hin zu diesem anscheinend waldbrandfördernden Klima erwartet. Da dies bereits zu einer beobachtbaren Bedrohung unveränderter Waldgebiete führt, sind künstlich mit Holz „angefüllte“ Wälder besonders starken Risiken ausgesetzt. In Gegenden mit einer erwarteten Zunahme der Niederschlagstage hingegen dürften sich bei ansonsten unveränderten Bedingungen weniger schwere Waldbrände ereignen. Eine Regionalstudie über das Bundesland Baden-Württemberg zum Beispiel erwähnt einen wahrscheinlichen Anstieg der Waldbrandgefahr bis 2050 im Lee des Schwarzwaldes sowie einen leichten Rückgang im Norden und Westen. Insgesamt erwartet die am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erstellte Studie einen Produktivitätsgewinn der südwestdeutschen Wälder bis zur Hälfte dieses Jahrhunderts, was vor allem durch die verlängerte Vegetationsperiode und das schnellere Wachstum in höheren Lagen bedingt ist, kombiniert mit dem Düngeeffekt des CO2 (siehe auch unten).Stock, Manfred (Hrsg.) (2005): KLARA - Klimawandel - Auswirkungen, Risiken, Anpassung. PIK-Report Nr. 99 (PDF)

Weitere Folgen

  • Verschiebung der Niederschlagsmuster mit folgenden Dürren, die zu Desertifikation führen können sowie zu Überschwemmungen
  • Vermehrte Migration aus negativ betroffenen Gebieten, Entstehung von Umweltflüchtlingen
  • Verändertes Auftreten von Parasiten, Auftreten bislang unbekannter Schädlinge in kühleren Regionen und verstärktes Vorkommen in wärmeren Regionen.
  • Abrupte Klimaveränderungen können schlagartig gewohnte Klimaregime durcheinander bringen und den betroffenen Menschen kaum Gelegenheit zur Anpassung geben.

Rückkopplungen


Einige Wirkungen der globalen Erwärmung erzeugen wiederum neue Einflüsse auf den Umfang der globalen Erwärmung, sie wirken als Rückkopplungen im globalen Klimasystem. Einige Rückkopplungen sind negativ, d.h. die Erwärmung zieht abkühlende Effekte nach sich. Andere sind positiv, so dass sich die Erwärmung von selbst verstärkt.

Vorsichtige Abschätzungen der durch die Erwärmung natürlicherweise forcierten weiteren Freisetzung von Treibhausgasen, einer klassischen positiven Rückkopplung, belaufen sich auf einen den Klimawandel zusätzlich verstärkenden Effekt um 15-78% im Laufe eines Jahrhunderts.Scheffer, M., V. Brovkin, and P. Cox (2006): Positive feedback between global warming and atmospheric CO2 concentration inferred from past climate change, in: Geophysical Research Letters, 33, L10702, doi:10.1029/ 2005GL025044. Siehe Presseerklärung Das heißt, die durch 2 sinnbildliche von Menschen freigesetzten Teilchen Kohlendioxid ausgelöste Erwärmung führt ungefähr zur Freisetzung eines weiteren Teilchens durch die Natur.

Verstärktes Pflanzenwachstum?

Grib_skov.jpg könnten von dem gestiegenen Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphöre profitieren, doch der Nettoeffekt auf die gesamte Biomasse ist unsicher.]] Bedingt durch höhere Temperaturen sowie die Düngewirkung von CO2 gehen manche KlimamodelleKlimamodell der Uni Bern, Dr Ben Matthews (2002), Online-Version von einem erhöhten Pflanzenwachstum (gemessen an der Biomasse) aus. Dies wird auch durch Beobachtung der Paläoklimatologie gestützt, die von einer Abhängigkeit zwischen Biomasse und Temperatur ausgeht. Diese verbesserten Wachstumsmöglichkeiten für Pflanzen führen zu einem Rückkopplungseffekt. Die Neubildung von Biomasse stellt daher eine potenzielle CO2-Senke in den Klimamodellen dar.

Eine Erhöhung des Pflanzenwachstums auf der Nordhalbkugel konnte im Zeitraum von 1982 – 1991 durch Satelitenbeobachtung festgestellt werden.R. B. Myneni, C. D. Keeling, C. J. Tucker, G. Asrar & R. R. Nemani (1997): Increased plant growth in the northern high latitudes from 1981 to 1991, in: Nature 386, 698 - 702, 17. April, siehe online Dieser Effekt tritt regional sehr unterschiedlich auf, da auch die Verfügbarkeit von Wasser Voraussetzung für Pflanzenwachstum ist und die Regenverteilung sich als Folge des Klimawandels ändern kann. Neuere Studien deuten diesbezüglich an, dass es zu keinem Nettozuwachs an Biomasse kommt, da klimabedingt heißere Sommer und Wassermangel anscheinend das Pflanzenwachstum hemmen.Angert, A., S. Biraud, C. Bonfils, C. C. Henning, W. Buermann, J. Pinzon, C. J. Tucker und I. Fung (2005): Drier summers cancel out the CO2 uptake enhancement induced by warmer springs, in: PNAS, Vol. 102, No. 31, 2. August, siehe online

Versuche mit Gräsern in einer künstlich mit CO2-angereicherten Umgebung ergaben keine signifikant erhöhte Aufnahme von Stickstoff durch die Pflanzen.Gorissena, A. und M.F. Cotrufo (1999): Elevated Carbon Dioxide Effects on Nitrogen Dynamics in Grasses, with Emphasis on Rhizosphere Processes, in: Soil Science Society of America Journal, No. 63, S. 1695-1702, siehe online Experimente an künstlich „gedüngten“ WäldernAllen, A. S., J. A. Andrews, A. C. Finzi, R. Matamala, D. D. Richter und W. H. Schlesinger (1999): Effects of Free Air CO2-Enrichment (FACE) on Belowground Processes in a PINUS TAEDA Forest, in: Ecological Applications, Vol. 10, No. 2, S. 437–448, siehe Abstract online ergaben zwar ein gesteigertes Wachstum, zeigten aber auch dass eine mögliche Mehraufnahme organischen Materials durch die Bäume von einer ebenfalls erhöhten Bodenatmung wieder zunichte gemacht werden könnte, so dass Wälder trotz zusätzlicher CO2-Düngung nicht als verstärkte Kohlenstoffsenke fungieren werden. Weitere Freilandversuche mit der FACE-Technologie (Free Air Carbon dioxide Enrichment) zeigen an, dass Steigerungen beim Pflanzenwachstum vorhanden, aber weit geringer sind als Laborexperimente vermuten ließen.Schimmel, David (2006): Climate Change and Crop Yields: Beyond Cassandra, in: Science, Vol. 312, No. 5782, S. 1889 - 1890, siehe Abstract online Die zusätzlich mögliche Ernte wird auf nicht mehr als 13% geschätzt, mit einem Wachstum der gesamten Biomasse um 17%. Zuvor war man von einer Steigerung der Erntemenge um bis zu 36% ausgegangen.Long, Stephen P., Elizabeth A. Ainsworth, Andrew D. B. Leakey, Josef Nösberger und Donald R. Ort (2006): Food for Thought: Lower-Than-Expected Crop Yield Stimulation with Rising CO2 Concentrations, in: Science, Vol. 312, No. 5782, S. 1918 - 1921, siehe Abstract online, siehe auch die Meldung hier Kombiniert mit weiteren Effekten der globalen Erwärmung wie veränderten Niederschlagsmustern ist unklar, wie der Nettoeffekt in einzelnen Regionen ausfallen wird.

Permafrostböden

Permafrost - polygon.jpg Eine positive Rückkopplung resultiert aus der Beobachtung, dass sich die Temperaturen in Westsibirien um ein Vielfaches schneller erhöhen als im globalen Mittel. Seit den 1960ern ist die mittlere Temperatur dort um ca. 3 °C angestiegen. Als Konsequenz beginnt seit der Jahrtausendwende der Permafrostboden zu tauen und sehr große Methanmengen, die bisher noch im Boden gebunden sind, werden in die Atmosphäre entweichen. Da Methan ein starkes Treibhausgas darstellt, wird die Erwärmung zusätzlich beschleunigt.

Die Abschätzungen über das Ausmaß des Schmelzens in Sibirien und ähnlich weit nördlich gelegenen Regionen variieren ebenso wie die Meinungen darüber, wie viel Methan letzten Endes freigesetzt werden wird. Belegt ist, dass seit 1899 die Grenze des Permafrosts am Yukon in Kanada um 100 km polwärts gezogen ist und ein ähnliches Ausmaß auch an anderen Orten zu erwarten ist oder bereits vorgefunden wurde.

Wirtschaftliche Folgen


Volkswirtschaftliche Schäden

Es bestehen größere Unsicherheiten bei der Abschätzung der Folgekosten eines ungebremsten Klimawandels. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt dennoch, dass ein effektiver Klimaschutz zu Kosten von ca. 1 % des Welt-Bruttosozialprodukts bis zum Jahr 2050 etwa 200 Billionen US-Dollar an Folgeschäden vermeidbar werden ließe.Kaemfert, Claudia und Barbara Praetorius (2005): Die ökonomischen Kosten des Klimawandels und der Klimapolitik, in: DIW, Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 74, 2/2005, Seite 133-136 (PDF)

Versicherungsschäden

Zusammen mit den volkswirtschaftlichen steigen auch die versicherten Schäden.Association of British Insurers (2005): Financial Risks of Climate Change, Summary Report (PDF) Nach Angaben der Münchener Rückversicherung besteht ein deutlich erkennbarer Trend hin zu schwereren und kostspieligeren Naturkatastrophen. Der Zusammenhang zwischen diesen und dem globalen Klimawandel ist keineswegs eindeutig, da neben Überschwemmungen und Sturmschäden auch Ereignisse wie Tsunamis oder Erdbeben mitgezählt werden. Dennoch erhöht eine steigende Erdtemperatur die Wahrscheinlichkeit für wetterrelevante katastrophale Ereignisse. Die Folge sind steigende Versicherungsprämien oder in besonders gefährdeten Gebieten die Ablehnung der (Rück-)Versicherer, Policen anzubieten, da die Kosten drohen könnten, unkalkulierbar zu werden.

Neben den ökonomischen Wirkungen der oben geschilderten Auswirkungen sind einige Wirtschaftszweige unmittelbar von Wetter und Klima abhängig:

Landwirtschaft

Ein den Menschen direkt betreffendes Problem der Verschiebung von Vegetationszonen sind mögliche gravierende Veränderungen der Erträge aus der Landwirtschaft. Insgesamt wird hier eine Verschlechterung erwartet. Die globale Erwärmung könnte diesbezüglich allerdings auch positiv sein, da höhere Temperaturen und höhere CO2-Konzentrationen die Produktivität mancher Anbauarten erhöhen. Satellitendaten zeigen, dass die Produktivität sich auf der Nordhalbkugel seit 1982 erhöht hat, was aber vermutlich primär auf einen erhöhten Eintrag von düngewirksamen Stickstoffverbindungen (vor allem NH4+) als Umwandlungsprodukte von Abgasen (NOx) zurückzuführen ist.

Die landwirtschaftliche Produktivität wird sowohl von einer Temperaturerhöhung als auch von einer Veränderung der Niederschläge betroffen sein. Die Europäische Union hat dies im Rahmen des Vierten Rahmenprogramms für Forschung und Entwicklung im Bereich Umwelt und Klima untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Produktivität im Mittelmeerraum (wegen Wassermangels) tendenziell sinken, in Nordeuropa sich hingegen eher positiv entwickeln werde.Alessandra SENSI (Eurostat), siehe Weblink: EU Kommission

Global ist grob gesehen mit einer Verbesserung der landwirtschaftlichen Möglichkeiten in den gemäßigten und kühleren Klimazonen und einer Verschlechterung in den tropischen und subtropischen Gebieten zu rechnen. Regionale und globale Auswirkungen sind z.B. beim Hamburger Bildungsserver gut dargestellt. Entscheidend ist für die positiven Auswirkungen besonders das Ausmaß der Erwärmung. Auftretende positive Effekte für die Agrarwirtschaft bei einer für nördliche Länder eher verkraftbaren Erwärmung von 2 °C können sich bei Temperatursteigerungen um 3 oder 4 °C rasch umkehren.

Tourismus

Im Tourismus wird es bezüglich des Sommerurlaubs tendenziell zu einer Verschiebung der Touristenströme zu Gunsten der kühleren äquatorfernen Gebiete und zu Lasten der tropischen und subtropischen Länder kommen. Tourismusziele in Russland oder Kanada können dabei unter Umständen mit Steigerungen des Tourismusaufkommens von bis zu 1/3 bis 2025 rechnen.Global Environmental Change Part A, DOI 10.1016/j.gloenvcha.2004.12.009, Jacqueline M. Hamilton und Richard S.J. Tol, Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung, Universität Hamburg u.a., siehe online

Wirtschaftliche Nachteile werden aufgrund von Schneemangel in Skigebieten erwartet, insbesondere von in niedrigen und mittleren Lagen gelegenen.Präsentation auf der IOC V. World Conference onSport and the Environment, Turin, Rolf Bürki, Bruno Abegg und Hans Elsasser, Forschungsstelle für Wirtschaftsgeographie und Raumordnungspolitik, Universität St. Gallen, und Geografisches Institut der Universität Zürich u.a., siehe online

Auswirkungen in Europa


Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der UN-Klimakonferenz in Montréal im Jahre 2005 zeitigt die Erwärmung des globalen Klimas nicht nur in Entwicklungsländern Todesfälle, sondern gefährdet zunehmend Europa.

Hitzetote

Canicule Europe 2003.jpg Die europäische Hitzewelle 2003 forderte 35.000 Menschenleben. Während ein einzelnes Ereignis wie dieses nie direkt auf die globale Erwärmung zurückgeführt werden kann, erhöht der Klimawandel dennoch die Wahrscheinlichkeit für derartige Extremereignisse. Eine im Nachfeld der Hitzewelle durchgeführte Abschätzung kam zu dem Ergebnis, dass der menschliche Einfluss auf das Klima das Risiko eines derartigen Ereignisses wenigstens verdoppelt habe.Stott, Peter A., D. A. Stone und M. R. Allen (2004): Human contribution to the European heatwave of 2003, in: Nature, 432, S. 610-614, siehe Abstract online

Fluten

Eine Million Menschen in Europa waren betroffen von den 15 größten Fluten im Jahr 2002, welche 250 Menschenleben forderten. Beispielsweise sorgen so genannte Vb-Wetterlagen, hervorgerufen durch ein außergewöhnlich warmes Mittelmeer, dafür dass nördlich der Alpen im Winter besonders heftige Schneefälle und nachfolgende Frühjahrsfluten gehäuft auftreten.

So genannte Jahrhunderthochwasser, deren Name aus ihrer Wahrscheinlichkeit des Auftretens ein Mal in hundert Jahren her rührt, werden künftig vermehrt erwartet, da sich die sie begünstigenden Großwetterlagen häufen.Wolff, Markus (2003): Hochwasserrisiko im mittleren Neckarraum - Charakterisierung unter Berücksichtigung regionaler Klimaszenarien sowie dessen Wahrnehmung durch befragte Anwohner. PIK-Report Nr. 87 (PDF) Ein Beispiel für eine derartige erhöhte Frequenz von Jahrhunderthochwassern sind die Elbefluten 2002 und 2006.

Verbreitung und Förderung von Krankheiten

  • Höhere Temperaturen begünstigen die Vermehrung von Krankheitserregern in Lebensmitteln.
  • Seit 1975 haben sich die Pollenflugzeiten um zehn Tage verlängert, was zu einer Verlängerung der jährlichen Heuschnupfen-Phase von Allergikern geführt hat.
  • Milde Winter begünstigen das Überleben von Schädlingen in der Landwirtschaft und von Krankheitsüberträgern (Malaria).
  • Zecken breiteten sich inzwischen bis nach Schweden und Tschechien aus. Sie können die Erreger der Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und der Lyme-Borreliose übertragen.

Erwärmung und Versauerung der Nordsee

Laut dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven ist die Nordsee seit 1962 um 1,2 °C wärmer geworden. In der Folge weichen kälteliebende Fische seit 25 Jahren immer weiter nach Norden aus. Die Bestände an Kabeljau, Schellfisch und weiterer 16 Arten zogen 100 km in Richtung Pol. Britische Forscher befürchten, dass bis 2050 kommerziell wichtige Fischarten wie Wittling und Rotbarsch als Folge der Klimaerwärmung aus der Nordsee verschwinden.

Es werden auch immer öfter Seehunde gefunden, die zurückgebildete Felle haben. Im Norden werden auch immer mehr Tier- und Pflanzenarten gefunden, die es früher so hoch im Norden nicht gab.

Auch gefährdet die Erwärmung der Nordsee die Basis der Nahrungskette. Dort stehen als Primärproduzenten bestimmte Algenarten. Von den Algen ernähren sich Ruderfußkrebse, diese wiederum sind Hauptnahrung der Jungfische wirtschaftlich bedeutender Arten wie Kabeljau, Hering oder Makrele.

Siehe auch


Literatur


Allgemein

Polkappen

  • Sturm, Matthew, Donald K. Perovich und Mark C. Serreze (2004): Eisschmelze am Nordpol, in: Spektrum der Wissenschaft, März, S. 26–33, , siehe online

Marine Ökosysteme

  • Pew Center on Global Climate Change (2004): Coral reefs & Global climate change - Potential Contributions of Climate Change to Stresses on Coral Reef Ecosystems (PDF) (englisch)
  • The Royal Society (2005): Ocean acidification due to increasing atmospheric carbon dioxide. Policy Document 12/05 (PDF) (englisch)
  • Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2006): Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer. Sondergutachten, Berlin (PDF), und dazugehörige externe Sondergutachten:
    • Brander, Keith (2006): Assessment of possible impacts of climate change on fisheries (PDF) (englisch)
    • Brooks, Nick, Jim Hall und Robert Nicholls (2006): Sea-Level Rise: Coastal Impacts and Responses (PDF) (englisch)
    • Pörtner, Hans Otto (2006): Auswirkungen von CO2-Eintrag und Temperaturerhöhung auf die marine Biosphäre (PDF)

Weblinks


Quellen


Klimatologie

Effects of global warming | Ilmastonmuutoksen seuraukset | 全球变暖的效应

 

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