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Flutlicht nennt man die Beleuchtungsanlage für große Flächen, besonders in Sportstätten, Industrieanlagen, Häfen, großen Bahnhöfen (letzteres in Deutschland allerdings selten, da in deutschen Bahnhöfen stattdessen meistens eine Vielzahl kleinerer Lampen benützt wird) sowie auf Popkonzerten oder zur Anstrahlung von Sehenswürdigkeiten. Dabei werden oft mit Spiegeln arbeitende, leistungsstarke Strahler in Batterien an Masten oder Dachkonstruktionen befestigt, um das Feld möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Je nach Grund der Beleuchtung (Spiellicht bei Sportveranstaltungen, Beleuchtung für Fernsehübertragungen) werden hierfür verschiedene Beleuchtungsstärken in Lux vorgegeben.

Die sogenannten "Libellenschatten", die Fußballspieler in Nachtpartien werfen, haben ihre Ursache in der Ausleuchtung von vier Ecken des Spielfeldes.

Durch die große Wärmeentwicklung kann eine Flutlichtanlage Nebelbildung verstärken. So wurden mehrfach Fußballspiele, die bei Nebel stattfanden, unterbrochen, um durch das zeitweise Ausschalten der Flutlichtanlage den Nebel zu verringen.

Stadion | Lichttechnik

 

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