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Die Flexible Transgastrische Peritoneoskopie ist eine nchirurgische Operationsmethode für Eingriffe im Bauchraum, die im Juli 2004 von einem US-amerikanischen Ärzteteam der Johns Hopkins University in der Fachzeitschrift Gastrointestinal Endoscopy vorgestellt wurde. Neuartig ist, dass mit dieser Methodik künftig selbst minimalinvasive Schnitte durch die Bauchdecke vermieden werden könnten.

Endoskop und Operationsinstrumente werden hierbei durch Mund und Magen in die Bauchhöhle eingebracht. Bislang wurde diese Technik vermittels Leberbiopsien bei Schweinen unter Vollnarkose getestet. Die Versuche waren erfolgreich, bei keinem der Tiere traten Infektionen oder andere Komplikationen auf.

Durch ein minimales Aufschneiden der Magenwand und des Bauchfells kann das Operationsbesteck zu den inneren Organen gebracht werden. Viele Bauchorgane Unterleibsorgane wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase oder Gebärmutter seien damit erreichbar. Die Magenwand heilt rascher als Hautgewebe, so dass die Patientenbelastung verringert wird. Bevor die FTP an menschlichen Patienten zur Anwendung kommt, müssen die Forscher ihre Ausrüstung noch weiter verbessern.

Weblinks


Siehe auch Laparoskopie

Viszeralchirurgie

 

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