| Albaa.jpg (Thalassarche melanophris) mit einer Spannweite über 2,5 m, in der Antarktis]] |
Der Flügel der Vögel ist ein aus den Vorder-Extremitäten entstandenes Organ zur Erzeugung von Auftrieb und Vortrieb zum Fliegen.
Gefieder.jpg Der Flügel ist ein Doppelfächer, der sich im Ellbogen- und im Handgelenk einfalten lässt und seine große Fläche zum Teil durch zwei Hautsäume, besonders aber durch die Schwungfedern (Schwingen) erhält. Diese sind am Unterrand von Hand (Handschwingen (m) oder Schwingen erster Ordnung, gewöhnlich zehn) und Vorderarm (Armschwingen (n) oder Schwingen zweiter Ordnung, in wechselnder Zahl) befestigt. Sie werden an den Wurzeln von mehreren Reihen kleinerer Deckfedern (o) überdeckt, sodass ein vollkommener Schluss des Flügels hergestellt wird.
Die Schwungfedern fehlen denjenigen Vögeln, welche ihre vorderen Gliedmaßen entweder als Ruder beim Schwimmen (Pinguine) oder zur Unterstützung des Laufs (Strauße) benutzen.
Den zusammengefalteten Flügel bedeckt von obenher der sogenannte Schulterfittich (q); das Büschel kleiner, vom Daumen getragener Federn an der Nasenleiste des Flügels wir Daumenfittich genannt.
Mit Hilfe der Federn wird ein stromlinienförmiges Profil (vgl. Tragfläche) erzeugt, das unter einem Anstellwinkel von ca. 5 Grad angeströmt wird. Auf der Oberseite entsteht so ein Unterdruck, der den Flügel nach oben saugt.
Eine technische Umsetzung des Vogelflugs erfolgt im Ornithopter.
Zum Beispiel sind die Flügel der Albatrosse sehr lang und schmal. Sie erlauben diesen Tieren stundenlanges Segeln über den Wellen, ohne mit den Flügeln schlagen zu müssen. So hat etwa der Schwarzbrauenalbatros eine Flügelspannweite von über zweieinhalb Metern.
Vinge | Wing | Krilo | Vleugel (vogel)
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"Flügel (Vogel)".
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