Die Flächenbelastung eines Flügels ergibt sich aus dem Startgewicht eines Flugzeuges geteilt durch die Flügelfläche.
Allgemein kann gesagt werden, das ein Flugzeug mit einem Tragflügel geringer Flächenbelastung gutmütiger und einfacher zu fliegen ist, jedoch in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Andersherum ein Tragflügel mit hoher Flächenbelastung eine gute Hochgeschwindigkeit ermöglicht, andererseits hohe Anforderungen an die Piloten insbesondere in der Start- und Landephase stellt. Solche Tragflügel hoher Flächenbelastung verfügen meist über eine Anordnung von Hochauftriebshilfen.
Ausnahmen stellen die Deltaflügel dar, die geringe Flächenbelastungen und gute Hochgeschwindigkeitseigenschaften kombinieren können.
Bei Segelflugzeugen kann die Flächenbelastung im Fluge variiert werden. Dazu wird vor dem Start Ballast in Form von Wasser in spezielle Tanks gefüllt, die in dem Flügel eingebaut sind. Wünscht der Segelflieger nun eine geringere Flächenbelastung, kann er das Wasser im Fluge ablassen. Dies hat den Vorteil, dass bei Wetterlagen mit starker Thermik die Geschwindigkeitspolare durch die höhere Flächenbelastung schnellere Gleitflüge bei geringerem Eigensinken ermöglicht, sobald die Thermik nachlässt kann Wasser abgelassen werden, wodurch ein leichteres Steigen in schwacher Thermik ermöglicht wird.
Bei Kampfflugzeugen ermöglicht eine niedrige Flächenlast eine bessere Manöverleistung, was gewünscht ist. Niedrige Flächenlast hat allerdings auch durch den relativ gesehen größeren Flügel eine höhere Luftreibung zur Folge, was für den Hochgeschwindigkeitsflug von Nachteil ist.
Siehe auch: Flügelstreckung
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"Flächenbelastung (Flügel)".
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