| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Flörsheim.jpg | Karte hochheim am main in deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt |
| Landkreis: | Main-Taunus-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 90 m ü. NN |
| Fläche: | 22,95 km² |
| Einwohner: | 19.932 (31. Juli 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 870 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 65439 |
| Vorwahl: | 06145 |
| Kfz-Kennzeichen: | MTK
|
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 36 004 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Bahnhofstraße 12 65439 Flörsheim |
| Website: | www.floersheim.de |
| E-Mail-Adresse: | rathaus@floersheim-main.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | unbesetzt, wird bis zur Bürgermeisterwahl (03.09.2006) vom 1. Stadtrat Leo Fercher ausgeführt |
Flörsheim am Main ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis in Hessen (Deutschland).
Stand: 31. Juli 2005
Die Bewohner der drei Gemeinden lebten vor allem vom Wein- und Getreideanbau. Für Flörsheim bot darüber hinaus der Fischfang eine Erwerbsmöglichkeit. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts sorgte dann die im Auftrag des Mainzer Kurfürsten gegründete Flörsheimer-Fayence-Fabrik (Manufaktur), die fast im gesamten Erzstift eine Monopolstellung besaß, dafür, dass der Name Flörsheims überregional bekannt wurde. Die drei FFF im Flörsheimer Wappen weisen auf diese Manufaktur hin.
Die territoriale Neuordnung Deutschlands während der Napoleonischen Zeit brachte es mit sich, dass Flörsheim, Weilbach und Wicker 1803 an das Fürstentum und spätere Herzogtum Nassau fielen. 1866 kamen die Gemeinden an Preußen, das das Herzogtum nach dem preußisch-österreichischen Krieg annektierte. Seit 1945, nach der Auflösung Preußens durch die Alliierten, gehören Flörsheim, Weilbach und Wicker zu dem neu gebildeten Bundesland Hessen.
Entscheidend für die Entwicklung der Gemeinden war die Industrialisierung des Rhein-Main-Gebietes im 19. Jahrhundert: Seit 1839 hat Flörsheim am Main einen Eisenbahnanschluss. Mit der Gründung des Opel-Werkes in Rüsselsheim (1862) und der Farbwerke in Höchst (1863) änderte sich die Bevölkerungsstruktur grundlegend: Flörsheim, Weilbach und Wicker entwickeln sich zu sogenannten Arbeiter-Wohnsitzgemeinden.
1953 erhielt Flörsheim die Stadtrechte. 1972 schlossen sich Flörsheim, Weilbach und Wicker freiwillig zu einer Stadt zusammen. Durch Altstadtsanierung, Dorferneuerung und in überschaubaren Einheiten ausgewiesene Neubaugebiete hat man es geschafft, Flörsheim zu einer Stadt mit hoher Lebens- und Wohnqualität zu entwickeln. Dabei wurde aber stets angestrebt, jeden Stadtteil in seiner Eigenart und Besonderheit weiterzuentwickeln.
Noch dazu ist zu erwähnen dass jährlich im Herbst die Flörsheimer Kerb stattfindet. Sie ist eine Tradition der Stadt und entstand wie so viele Kerbeveranstaltungen aus dem Kirchweihfest der St.Gallus Kirche in Flörsheim. Heute ist es eine am Mainufer entlangführende Kirmes mit vielen Fahrgeschäften und Speisemöglichkeiten. Genauso wie die Kerb sind auch die Kerbeborsch welche damals als Beschützer der Kerb galten. Auch heute noch schützen sie die Kerb vor Unrecht und schlechtem Einfluss, wobei man manchmal nicht mehr nachvollziehen kann wo jetzt der schlechte Einfluss herkommt.
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