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Ein Fjord (skandinavisch: altnordisch fjorðr, norwegisch fjord) ist ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm, der durch seine Entstehungsgeschichte charakterisiert wird. Fjorde sollten nicht mit Förden oder Rias verwechselt werden.
Fjorde entstehen durch Talgletscher, die von ihrem Ursprungsgebiet, dem Kar durch bereits bestehende Flusstäler fließen. Die ursprüngliche Talform wird dabei vom Gletscher überprägt, indem das Eis verwittertes Gestein mitreißt (Detraktion) und dieses das anstehende Gestein weiter erodiert. Das entstehende Tal hat eine typische U-Form mit sehr steilen Hängen und wird auch Trogtal genannt. Da die Gletscher zu Beginn der Warmzeit wieder abtauten und sich der Meeresspiegel erhöhte, wurden die küstennahen Trogtäler der letzten Eiszeit vom ansteigenden Wasser überflutet. Diese überfluteten, meist tiefen Trogtäler nennt man Fjorde.
In Norwegen kommt noch hinzu, dass sich das Land durch die Last des Eises während der so genannten "Eiszeit" gesenkt hatte, so dass die Bodenflächen der Gletschertäler weit tiefer lagen als das Meer. Nach Abtauen des Eises hob sich das Land nur sehr langsam (noch heute hebt sich Norwegen um etwa 1 cm pro Jahr), und die Fjorde sind deshalb wesentlich tiefer als die umgebende Nordsee; so ist der Sognefjord mehr als 1300 Meter tief, die Nordsee aber im Schnitt nur etwa 94, und selbst an ihrer tiefsten Stelle nicht mehr als 775 Meter. es wird zum einstleller
siehe auch 'Isländische Westfjorde'
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