Filmkritiker setzen sich beruflich mit dem Medium Film auseinander. Sie schreiben Kritiken einzelner Filme, berichten von Filmfestivals, verfassen Bücher über Schauspieler, Filmregisseure, einzelne Genres etc. Die Grenzen zwischen Filmkritikern und Filmhistorikern sind daher fließend.
Filmkritiker sind bei Tageszeitungen oder Filmzeitschriften angestellt oder arbeiten freiberuflich. Der Siegeszug des Internets seit den späten 90er Jahren erschloss zahlreichen, aus dem klassischen Schreibbetrieb ausgeschlossenen Filmfreunden leicht zugängliche Publikationsplattformen (Foren, persönliche Websites, Portale, Weblogs, etc.) und sorgte für eine regelrechte Blüte an neuen Filmkritikern, deren Texte sich vor arrivierten Feuilletonisten zum Teil nicht verstecken brauchen. Von Zwängen begrenzten Papierplatzes befreit, finden sich in diesem Bereich teils sogar ausführlichere und komplexere Besprechungen und oft schlägt sich der hohe Enthusiasmus/das Expertentum der (unbezahlten Hobby-)Kritiker auch direkt in der Textqualität nieder. Das Web als zunehmend relevantere Informationsquelle lässt Filmverleiher dabei zum Teil auch schon den Hobby-Kritikern Zulass zu Pressevorführungen gewähren, die dadurch in die Lage versetzt werden, neue Filme oft schon Wochen vor ihrem Kinostart ausführlich besprechen zu können. Auch bekannte Regisseure, wie z.B. François Truffaut haben als Filmkritiker angefangen.
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