Die Fillgraderstiege im 6. Wiener Gemeindebezirk, erbaut in den Jahren 1905 bis 1907, benannt nach der wohltätigen Marie Anna Fillgrader, stellt die Verbindung zwischen Fillgradergasse und Theobaldgasse her. Architektonisch handelt es sich um den Jugendstil. Die Stiege überwindet einen Teil des Niveauunterschied zwischen Wienfluss und Mariahilfer Straße.
Im Mittelalter war die Stiege als Bettlerstiege bekannt, da die Bettlerherberge dort war.
Nachdem die Anlage 1981 wegen aufgetretener Bauschäden gesperrt werden musste, erfolgte 1982 bis 1984 die Sanierung. Im Anschluss daran wurde ein Stehcafé mit Gemäldegalerie in die bisher funktionslosen Stiegeninnenräume eingebaut, welches am 1. August 1985 eröffnete.
Aus einer 2004 durchgeführten Studie von Kunstprofessoren verschiedener europäischer Universitäten ging die Fillgraderstiege als viertschönste Stiege Europas hervor.
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