Ein Fieber
Quecksilber-Fieberthermometer erreichen diese Anforderungen, indem eine relativ große Quecksilbermenge sich in einer sehr dünnen Kapillare ausdehnt.
Die Anzeige der Maximaltemperatur wird erreicht, indem in der Kapillare ein zusätzlicher Glasdorn eingefügt wird, welcher bei (nach Messung) erfolgender Abkühlung den sich zurückziehenden Quecksilberfaden abreißt und somit die erreichte Maximaltemperatur weiter anzeigt. Zum Rückstellen muss das Quecksilber durch „Zurückschütteln“ oder Klopfen wieder in den Vorratsbehälter befördert werden.
Da die Verwendung von Quecksilber als Messflüssigkeit sowohl bei Beschädigung, als auch bei der Entsorgung des Thermometers sehr problematisch ist, haben sich daneben auch Alkohol und eine Legierung aus Gallium, Indium und Zinn (Galinstan) als Thermometerflüssigkeiten etablieren können.
Die ersten Fieberthermometer gehen auf Daniel Gabriel Fahrenheit zurück, waren jedoch aufgrund ihrer Länge von rund 60 cm nur schwierig zu handhaben und lieferten deshalb ungenaue Ergebnisse. Der englische Arzt Thomas Clifford Allbutt erfand 1867 das kurze Fieberthermometer, das mit rund 15 cm etwa den heutigen Größen entsprach und dadurch erstmals genaue Messergebnisse lieferte.
Der noch benötigte 37°C-Punkt wird experimentell bestimmt.
Die Genauigkeit des digitalen Fieberthermometers hängt davon ab wieviel Toleranz bei der Herstellung des Sensors akzeptiert wird - und ob der 37°C-Punkt genau eingestellt wird.
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"Fieberthermometer".
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