Fiat_124_Coupe_1800_Baujahr_1972.jpg | Lada 2101.jpg | Lada in Tallin 2005.jpg | Fiat_124_sp_v_sst.jpg | Fiat_124_sp_h_sst.jpg | Fiat_124_DS_Spider_1984.JPG Der Fiat 124 war ein Mittelklassefahrzeug der Marke Fiat. Er wurde von der internationalen Motorpresse zum Auto des Jahres 1966 gekürt. Schon damals hatte selbst die 60 PS Basisversion an allen vier Rädern Scheibenbremsen. Er überlebte Jahrzehnte als Lizenzbau. In der damaligen Sowjetunion wurde die Autostadt Togliatti erbaut, wo er ab 1971 in riesigen Stückzahlen als "Shiguli" (Exportbezeichnung: Lada, Modell 2101, Hersteller Lada) bis 1988 gebaut wurde und die Massenmotorisierung des Ostblocks ermöglichte. Auch die heute noch gebauten Nachfolgemodelle 2104, 05 und 07 gehen auf Karosserie und Teile der Technik des 124 zurück. Unbestätigten Meldungen nach wird er heute noch in Bombay (Indien) als Premier 118 gebaut.(stimmt)
Der Fiat 124 wurde von 1966 bis 1975 gebaut. Anfangs wurde er parallel zum Fiat 1300 und Fiat 1500C angeboten, deren Produktion später eingestellt wurde.
Das Fiat 124 Coupé wurde von 1967 bis 1976 produziert
Der Fiat 124 Spider wurde von 1966 bis 1985 von Fiat und Pininfarina produziert.
Ab 1981 wurde der Fiat 124 Spider als 124 DS von Pininfarina selbst unter der Modellbezeichnung "Pininfarina Spider Europa" hergestellt und über das Händlernetz der Fiat AG vertrieben.
Die Produktion wurde nach 20 Jahren nach über 200.000 gebauten Fahrzeugen im Juli 1985 eingestellt.
Das Coupé war ein Viersitzer, während der von Pininfarina entworfene Spider ein Zweisitzer mit Notsitzen war.
Alle Fiats ab 1971 wurden aus russischem Recyclingstahl hergestellt. Fiat hatte ein komplettes Automobilwerk im russischen Togliatti gebaut, wo der Fiat 124 als Shiguli bzw. LADA (Exportname) vom Band lief. Als Bezahlung dafür lieferte Russland diesen unheimlich robusten aber leider sehr rostanfälligen Stahl, aus dem auch der Alfa Romeo Alfasud gebaut wurden. Alle diese Modelle rosteten, da der Stahl nicht sortenrein war und einen hohen Kupferanteil hatte. Rostvorsorge wie Hohlraumkonservierung und Unterbodenschutz war seinerzeit bei Fiat ein Fremdwort. Es gab Fiats, die bereits zwei Jahre nach Auslieferung geschweißt werden mussten, um die TÜV-Untersuchung zu bestehen. Man sagte Anfang der 1980er einem Fiat nach, dass dieser bereits im Katalog rostet; fast keine Limousine aus dieser Zeit hat überlebt. Wenige Coupé- und der bis in die Mitte der achtziger Jahre gebaute 124 Spider sind ab und zu im Straßenbild zu sehen. Längst zu Liebhaberfahrzeug avanciert, befinden sich die heute noch existierenden Fiat 124 Modelle in sachkundigen Händen.
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