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Die Feuerwehrschulen in Österreich sind auf die einzelnen Bundesländer aufgeteilt. Die Feuerwehrschulen haben aber nicht nur die Aufgaben der Schulung von Feuerwehrmitgliedern. Neben Tätigkeiten, die einer normalen Wehr, die bei größeren Einsätzen, die ortsansässigen Wehren unterstützen, führen sie auch oft kleine Forschungs- un Entwicklungsarbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch. Ebenso werden auch Sachverständigen- und Gutachtertätigkeiten durchgeführt.

Weiters dient die Feuerwehrschule auch als überregionales Katastrophenlager, wo beispielsweise vom Sandsäcke bis zu großen Notstromaggregate für den Katastrophenhilfsdienst in Containern vorrätig gehalten wird.

Meist ist auch eine Alarmzentrale, die je nach Bundesland verschiedene Gebiete für die Alarmierung zuständig ist. Auch die Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer haben hier einen ihrer Standorte, so dass sie auch jederzeit für Katastropheneinsätze für eine Koordinierung aller Einsatzkräfte zuständig sind.

Da die Feuerwehrmitglieder je nach Bundesland oft eine lange Anfahrtszeit zur Feuerwehrschule haben, sind auch Übernachtungsmöglichkeiten in der Schule vorhanden. Dies hat sich aber in den letzten Jahrzehnten stark geändert. Wurden die Auszubildenden früher kaserniert, so sind durch die geänderte Arbeitswelt oft nur kurze Ausbildungseinheiten möglich, wo keine Übernachtung notwendig ist.

Feuerwehrschulen gibt es in:

Burgenland

Eisenstadt

Kärnten

Klagenfurt

Niederösterreich

Tulln: Die Feuerwehrschule ist eine Landesschule und ist direkt der Landesregierung unterstellt.

Einzelne Lehrgänge, wie der Grundlehrgang (Truppführerausbildung), Atemschutzlehrgang und Funklehrgang werden in den einzelnen Bezirken durchgeführt.

Die Lehrgänge in Tulln werden mehr und mehr als Tages oder Abendseminare als Modul durchgeführt um auf die geänderten Berufsbedingungen der Feuerwehrangehörigen zu reagieren.

Früher waren es immer Lehrgänge, die über mehrere Tage oder eine ganze Woche dauerten.

Da die derzeitige Schule mitten im Stadtgebiet ist und nicht mehr erweitert werden kann wurde 2004 mit dem Bau einer neuen Feuerwehrschule begonnen. Diese wird in etwa drei Mal so groß sein als die bisherige Feuerwehrschule und beherbergt weiters das NÖ Landesfeuerwehrkommando, den NÖ Zivilschutzverband sowie die Abt. Katastrophenschutz der NÖ Landesregierung). Als neuen Standort wurde ein Gelände zwischen Tulln und Langenlebarn ausgewählt. Diese wird im Sommer 2006 fertig und die Lehrgänge ab September nur mehr im neuen Schulgebäude abgehalten.

Siehe auch: Niederösterreichische Feuerwehrschule

Oberösterreich

Landesfeuerwehrschule in Linz. Mit Ausnahme der Grund- und Funklehrgänge finden alle Lehrgänge in Linz statt. Derzeit absolvieren jährlich über 9.000 Personen Lehrgänge aus dem rund 60 verschiedene Lehrgänge umfassenden Kursprogramm.

Im Jahr 2002 fanden am Standort der Oö. LFS 169 Lehrgänge mit 6.537 Teilnehmern, weiters 31 Grundlehrgänge mit 1.558 und 25 Funklehrgänge mit 984 Teilnehmern als Außenveranstaltungen in den Bezirken statt. Seit ihrer Eröffnung wurden an ihrem Standort 275.189 Feuerwehrleute auf allen Gebieten des Feuerwehrwesens ausgebildet.

Das Lehrgangsangebot in den verschiedenen Sachgebieten (Einsatz und Führung, Technik, Schadstoff) beruht darauf, dass die Einsatzarbeit bei den Bränden gefährlicher wird und die Zahl an vielfältigen technischen Einsätzen steigt.

Die Zunahme der Feuerwehraufgaben durch die fortschreitende Technisierung, ein immer größer werdendes Verkehrsaufkommen zu Land, in der Luft und auf dem Wasser, die Häufung von Gefahrenpotentialen in den Produktionen und Großlagern sowie die Naturkatastrophen erfordern geeignete Geräte und moderne Fahrzeuge zur raschen und zielführenden Einsatzbewältigung. Gleichzeitig werden höhere Anforderungen an die Mannschaften und Führungskräfte gestellt. Diese Situation erfordert einen adäquaten Ausbildungsaufwand. Die Bereitschaft zur Ausbildung ist nicht nur in den Feuerwehren gewachsen, sie wird auch durch steigende Nachfrage an Lehrgangsplätzen deutlich und hat eine ständige Vergrößerung und Erweiterung des Lehrgangsprogramms bewirkt. Gleichzeitig erfolgen Verbesserungen im Bereich der Ausbildungsmethodik mit anschaulichem Unterricht und realitätsbezogener Uuml;bungsdurchführung.

Die Schulleitung kann auf einen qualifizierten Mitarbeiterstab verweisen. Zusätzlich zum Leiter sind sechs Angestellte mit der Organisation des Schulungsprogramms betraut. Lehrgangsadministration, Lehrmittelvorbereitung, Skriptenerstellung, Bewerbsadministration und Standesführung sind Aufgabenbereiches des Sekretariates. Drei Ausbilder und Vortragende sind für die Wartung und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte der LFS zuständig. Ergänzt wird das Team durch zehn Gastausbilder von Freiwilligen Feuerwehren und einer Reihe von Gastvortragenden und selbstverständlich allen hauptberuflichen Mitarbeitern des Oö. LFV.

Siehe auch: OÖ Feuerwehrschule

Salzburg

Landesfeuerwehrverband/Landesfeuerwehrschule Salzburg

Steiermark

Lebring

Tirol

Telfs

Landesfeuerwehrverband Tirol / Landesfeuerwehrschule

Vorarlberg

Die Feuerwehrschule ist im Landesfeuerwehrverband in Feldkirch-Altenstadt untergebracht.

Wien

Da es in Wien eine Berufsfeuerwehr gibt, gibt es hier keine eigene Feuerwehrschule. Die zwei Freiwilligen Feuerwehren Süßenbrunn und Breitenlee werden ebenfalls von der Berufsfeuerwehr ausgebildet.

Siehe auch: Feuerwehr, Themenliste Feuerwehr

Weblinks

Österreichischer Bundesfeuerwehrverband

Feuerwehr (Österreich) | Feuerwehrausbildung

 

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