| Ferret Scout Car |
|---|
| Ferret Mk.1/2 Wüstentarnung GK II |
| Länge: 3,70 m |
| Breite: 1,91 m |
| Höhe: 1,88 m |
| Gewicht: 3700 kg |
| Höchstgeschwindigkeit: 93 km/h |
| Reichweite: 306 km |
| Bewaffnung: 7,62 mm Maschinengewehr |
| Motor: Rolls Royce B60 6-Zylinder Benzin |
| Leistung: 97 kW (130 PS) |
| Besatzung: 2 (Kommandant, Fahrer) |
Der Ferret, auch bekannt als Ferret Scout Car, ist ein britischer, kleiner Radpanzer der als leicht gepanzertes Aufklärungs- und Verbindungsfahrzeug entwickelt wurde. Der Ferret wurde zwischen 1951 und 1971 vom britischen Hersteller Daimler Motor Company hergestellt. Er war bis nach dem Zweiten Golfkrieg ca. 1993 in Gebrauch.
Der Ferret wurde ab dem Jahr 1949 entwickelt. Die britische Armee benötigte einen Nachfolger für ihr im zweiten Weltkrieg verwendetes Daimler Dingo Scout Car. Da die Firma Daimler Motor Company dieses erfolgreiche Modell entworfen und gefertigt hatte wurde sie mit dem Entwurf beauftragt. Der Ferret teilt viele gleichartige Charakteristika mit dem Dingo, aber der Innenraum wurde vergrößert und später ein MG-Turm eingebaut. Die Fertigung wurde ca. 1951 aufgenommen. Die ersten 100 Ferret erhielten noch ein Bronze Typenschild, danach wurde dieses durch eins aus Messing ersetzt. Später wurde dieses dann durch eins aus Aluminium ersetzt. Durch die britischen Streitkräfte wird der Ferret nicht mehr genutzt.
Als Bewaffnung standen verschiedene in den Britischen Streitkräften eingeführte Maschinengewehre zur Verfügung. So wurde das Kaliber .30 Browning MG, die Bren und später das GPMG eingesetzt. Die Besatzung verfügte über STEN- und Sterling-Maschinenpistolen, später dann auch das SA80 Sturmgewehr. Bei verschiedenen Varianten wurden Panzerabwehrraketen eingebaut. Hier sind u. a. die Vigilant und die Swingfire eingesetzt worden.
Das elektrische Bordnetz verfügt über eine Spannung von 24V Gleichstrom. Die Anfangs eingebauten Gleichstromlichtmaschinen verfügten über einen maximalen Strom von nur 25 Ampere. Damit diese geringe Leistungsfähigkeit im Leerlauf nicht noch weiter absackte, verfügen die Ferrets mit Gleichstromlichtmaschine über ein automatisch umschaltendes Getriebe für die Lichtmaschine. Zunächst waren die Ferrets noch mit VHF-Funkgeräten des Systems „Larkspur“ ausgestattet, jedoch wurden die meisten in den 70er Jahren auf das damals moderne „Clansman“ umgerüstet. Standardmäßig verfügt der Ferret über eine Bordsprechanlage, so dass sich Fahrer und Kommandant verständigen können.
Siehe auch: Panzermodelle nach 1945
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"Ferret (Radpanzer)".
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