article

Wappen Karte
bgcolor="#FFFFFF"
Wappen map at ferlach.png
Basisdaten
bgcolor="#FFFFFF"
Bundesland: Kärnten
bgcolor="#FFFFFF"
Bezirk: Klagenfurt-Land (KL)
bgcolor="#FFFFFF"
Fläche: 117,25 km²
bgcolor="#FFFFFF" valign="top"
Geografische Lage:
bgcolor="#FFFFFF"
Höhe: 466 m ü. NN
bgcolor="#FFFFFF"
Einwohner: 7.602 (Volkszählung 2001)
bgcolor="#FFFFFF"
Postleitzahl: 9170
bgcolor="#FFFFFF"
Vorwahl: 04227
bgcolor="#FFFFFF"
Gemeindekennziffer: 2 04 05
bgcolor="#FFFFFF" valign="top"
Stadtverwaltung: Kirchgasse 5
9170 Ferlach

bgcolor="#FFFFFF" valign="top"
Offizielle Website: www.stadt.ferlach.net
Politik
bgcolor="#FFFFFF"
Bürgermeister: Ingo Appé (SPÖ)
Gemeinderat (2003)
27 Mitglieder
15 SPÖ, 6 FPÖ, 4 ÖVP, 2 Enotna Lista
Ferlach (slowenisch: Borovlje) in Kärnten ist die südlichste Stadt Österreichs, Hauptort des Rosentals, Sitz eines Bezirksgerichtes und als Büchsenmacherstadt bekannt.

Geografie


Geografische Lage

Ferlach liegt ca. 17 km südlich von Klagenfurt im Zentrum des Rosentals an der Drau, die hier zum Ferlacher Stausee aufgestaut ist. Nördlich von Ferlach zieht sich das Sattnitzgebirge, südlich erheben sich die Karawanken mit dem "Hausberg" Ferlacher Horn (1840 m) und dem Singerberg (1589 m), zwischen denen der Loiblbach auf die Stadt zufließt.

Der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Gipfel der Vertatscha (2.181 m), der tiefste liegt bei der Ortschaft Laak (411 m).

Gemeindegliederung

FerlacherHorn_Blick_vom_Gipfel_ins_Rosental.jpg

Ferlach ist in neun Katastralgemeinden gegliedert: Ferlach (Borovlje), Kappel an der Drau (Kapla ob Dravi), Kirschentheuer (Kožentavra), Unterloibl (Podljublj), Waidisch (Bajdiše), Unterferlach (Medborovnica), Glainach (Glinje), Seidolach (Ždovlje) und Windisch Bleiberg (Slovenji Plajberg).

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 27 Ortschaften:

  • Babniak (Babnjak)
  • Bodental (Poden)
  • Dörfl (Kajže)
  • Dornach (Trnje)
  • Ferlach (Borovlje)
  • Glainach (Glinje)
  • Görtschach (Goriče)
  • Jaklin (Jaklin)
  • Kappel an der Drau (Kapla ob Dravi)
  • Kirschentheuer (Kožentavra)
  • Laak (Loka)
  • Laiplach (Liplje)
  • Loibltal (Brodi)
  • Otrouza (Otrovca)
  • Rauth (Rute)
  • Reßnig (Resnik)
  • Seidolach (Ždovlje)
  • Singerberg (Žingarica)
  • Strau (Struga)
  • Strugarjach (Strugarje)
  • Tratten (Trata)
  • Unterbergen (Podgora)
  • Unterferlach (Medborovnica)
  • Unterglainach (Vesca)
  • Unterloibl (Podljublj)
  • Waidisch (Bajdiše)
  • Windisch Bleiberg (Slovenji Plajberg)

Geschichte


Der Ort Ferlach dürfte im 12. Jahrhundert entstanden sein. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ferlach im Jahr 1246 als Vörelach. Seinen Namen erhielt der Ort durch die umliegenden Föhrenwälder.

Im 15. Jahrhundert entstand in Ferlach das eisenverarbeitende Gewerbe. Anfang des 16.Jahrhunderts entstand dann das Büchsenmachergewerbe, das bald zu Weltruhm gelangte. Es erreichte seinen Höhepunkt in der Regierungszeit von Kaiserin Maria Theresia. Die Büchsenmacher rüsteten neben dem österreichischen Heer auch noch die Armeen von Frankreich, Spanien und der Türkei aus. In den darauffolgenden Jahrzehnten nahmen die Nachfrage nach militärischen Waffen zunehmend ab, und so konzentrierte man sich in Ferlach auf die Produktion von Jagdwaffen. Die Ferlacher Jagdgewehre, die durchwegs handgefertigt sind, genießen noch heute einen hervorragenden Ruf.

1910 erhielt Ferlach das Markt- und 1930 das Stadtrecht verliehen.

Im Jahr 1997 fand in Ferlach die Kärntner Landesausstellung „alles jagd... eine kulturgeschichte“ statt.

Bevölkerung


Nach der Volkszählung 2001 hat die Stadtgemeinde Ferlach ca. 7.600 Einwohner. Davon gehören 9% der Volksgruppe der Kärntner Slowenen an.

Zur römisch-katholischen Kirche bekennen sich 81% der Gemeindebevölkerung, zur evangelischen Kirche 3,5% und zum Islam 4%. Als konfessionslos bezeichnen sich 9,5%.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

  • Büchsenmacher- und Jagdmuseum im Schloss Ferlach
  • Carnica-Bienenmuseum in Kirschentheuer
  • Historama, Museum für Technik und Verkehr

Wirtschaft und Infrastruktur


Bildung

  • HTL Ferlach
  • Hauptschule Ferlach
  • Volkschulen (VS 1, VS 2, VS 3)

Politik


Der Gemeinderat hat 27 Mitglieder und setzt sich wie folgt zusammen (Wahl 2003):

Persönlichkeiten


Weblinks


Ort in Kärnten

Ferlach

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Ferlach".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld