Ferdinand Albrecht II., Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (* 29. Mai 1680 in Bevern; † 13. September 1735 in Salzdahlum) war Herzog zu Braunschweig-Lüneburg und Fürst von Braunschweig-Bevern.
Ferdinand Albrecht II. wurde als vierter Sohn Ferdinand Albrechts I. von Braunschweig-Bevern und der Landgräfin Christine von Hessen-Eschwege geboren.
Er folgte seinem Vater 1687 in Bevern und focht nach Ausbruch des spanischen Erbfolgekriegs mit der kaiserlichen Armee in Schwaben und Bayern. 1704 wohnte er als kaiserlicher Flügeladjutant dem Treffen am Schellenberg bei, wurde hierauf kaiserlicher Generaladjutant und als solcher vor Landau schwer verwundet, 1707 Generalmajor und 1711 Feldmarschallleutnant.
Unter dem Prinzen Eugen kämpfte er gegen die Türken, erhielt die Statthalterschaft der Festung Komorn und zeichnete sich besonders bei Peterwardein, bei der Belagerung von Temesvár und bei Belgrad aus.
Seit 1723 kaiserlicher Feldmarschall, wurde er 1727 Reichsgeneralfeldzeugmeister und 1733 Reichsgeneralfeldmarschall, zog im folgenden Jahr die kaiserlichen Kriegsvölker bei Pilsen zusammen, ging mit ihnen an den Rhein und führte bis zu Eugens Ankunft den Oberbefehl im Heer.
Der Tod seines Schwiegervaters, des Herzogs Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel, rief ihn 1735 auf den verwaisten Herzogsstuhl; doch starb er schon am 13. September 1735.
Fürst (Braunschweig-Wolfenbüttel) | Welfen | Mann | Geboren 1680 | Gestorben 1735
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"Ferdinand Albrecht II. (Braunschweig)".
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