Felix Mitterer (* 6. Februar 1948 in Achenkirch, Tirol) ist ein deutschsprachiger Schauspieler und Dramatiker aus Österreich. Er ist als Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor tätig.
Mitterer bezeichnet sich selbst als Tiroler Heimatdichter und Volksautor und führt mit seinen Werken, die sich einer mundartlichen Kunstsprache bedienen, die Tradition des Volksstücks in Inhalt und Form fort. Dabei greift er meist problematische und kontroversielle Themen auf, wie im Stück Kein schöner Land das Eindringen des Faschismus in die ländliche Gemeinschaft, oder das Verhältnis von Deutschen und Österreichern am Beispiel des Tourismus in Tirol in der Satire Die Piefke-Saga. Sie wurde vom ORF als mehrteilige TV-Serie ausgestrahlt und war beim Erscheinen 1991 höchst umstritten. Vor allem die Werke Die Piefke-Saga und Verkaufte Heimat (ebenfalls vom ORF ausgestrahlt) verhalfen Felix Mitterer Ende der 1980er Jahre zum großen Durchbruch. Seine Protagonisten sind oft sozial isolierte Außenseiter, wie in Kein Platz für Idioten oder Die wilde Frau.
Viele von Mitterers Werken, wie das 1977 an der Volksbühne Blaas in Innsbruck uraufgeführte Stück Kein Platz für Idioten, Besuchszeit und Sibirien (1989 Uraufführung Tiroler Volksschauspiele Telfs / ORF Aufzeichnung und Verfilmung) werden immer wieder aufgeführt.
Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Deutsch) | Mann | Österreicher | Geboren 1948
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