Das feline Asthma (felin von lat. felis „Katze“) ist eine allergische Atemwegserkrankung der Hauskatze. Es ist mit dem Asthma bronchiale des Menschen vergleichbar und Teil des Bronchitis-Komplexes der Katzen. Das feline Asthma verläuft chronisch und kann nur symptomatisch behandelt werden, eine Heilung ist bislang nicht möglich.
Infolge der allergischen Reaktion kommt es zu einem Zusammenziehen der Bronchien (Bronchokonstriktion), zu einer Hypertrophie der glatten Muskulatur der Bronchien, einer vermehrten Schleimproduktion und verminderten Schleimentfernung durch das Flimmerepithel und zu einer eosinophilen Entzündung der Luftwege. Die genannten Prozesse führen zu einer Verengung der Luftwege.
Röntgenologisch zeigt sich eine verstärkte bronchiale oder auch interstitielle Zeichnung. Gelegentlich kann eine Erweiterung oder ein Kollaps (Atelektase) einzelner Lungenlappen nachgewiesen werden. Mit einer bronchoalveolären Lavage kann eine zytologische Untersuchung der Bronchialzellen erfolgen, eine Eosinophilie ist jedoch nicht immer nachweisbar Corcoran, B.M., Foster, D.J., Fuentes, V.L.: Feline asthma syndrome: a retrospective study of the clinical presentation in 29 cats. J. Small Anim. Pract. 36(11)/1995, S. 481-488..
Differentialdiagnostisch müssen infektiös bedingte Bronchitiden (vor allem durch Mykoplasmen), Lungenwürmer und Herzerkrankungen ausgeschlossen werden.
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"Felines Asthma".
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