Feldhandball ist der heute nicht mehr so verbreitete Vorgänger des neueren Hallenhandballs. Es wird auf Rasen gespielt, wobei es zwei Varianten gibt: Großfeldhandball und Kleinfeldhandball.
Geschichte
Die Geschichte des Handballs wird allgemein im Abschnitt
Geschichte des Hauptartikels
Handball behandelt.
Großfeldhandball
Großfeldhandball ist heute kaum noch üblich. Früher war diese Art des Handballspielens allerdings populär. Hier wird auf einem Feld gespielt, das einem
Fußballplatz entspricht (Länge 90–100 m; Breite 55–65 m). Gespielt wird mit zwei
Mannschaften, die jeweils 13 Spieler umfassen, wobei 2 Spieler sogenannte
Auswechselspieler sind, die nach bestimmten Regeln jederzeit eingesetzt werden können. Eine Mannschaft auf dem Feld besteht also aus 10 Feldspielern sowie einem
Torwart, der im 7,32 m × 2,44 m großen Tor oder im Torraum steht. Der Torraum wird geschaffen, indem vor dem Tor in 13 m Abstand von der Mitte des Tores (Torlinie) ein Halbkreis gezogen wird. Ferner gibt es einen 14 m von der Tormitte entfernten kurzen Strich, der die Wurfmarke für einen Strafwurf (14 m) darstellt. Das Spielfeld wird durch zwei den Torlinien parallelen Linien, je 35 m vor dem Tor, in drei Spielfeldabschnitte (zwei Torraumabschnitte und einen Mittelabschnitt) eingeteilt. Die Markierung der Spielfeldabschnitte erfolgt mit einer Linie und mit Fahnen an den Seitenlinien. Jedes Spielfelddrittel darf nur mit höchstens 6 Spielern einer Mannschaft (Torwart nicht mitgerechnet) betreten werden. Geschieht dies dennoch, erhält die gegnerische Mannschaft einen
Freiwurf. Die Regeln weichen von den Regeln des
Hallenhandballs auch in weiteren Punkten ab.
Kleinfeldhandball
Kleinfeldhandball ist heute durchaus noch üblich, allerdings nur auf speziellen Turnieren im Sommer oder aus Spaß. Hier wird auf Rasenfeldern von der Größe des Hallenfeldes gespielt, und auch die Regeln entsprechen denen des
Hallenhandballs.
Siehe auch Feldhandball-Weltmeisterschaft, Handball, Deutsche Handballmeister
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