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Feldhaecksler-Mais.jpg | Feldhaecksler-Gras.jpg Der Feldhäcksler ist ein landwirtschaftliches Gerät und dient in erster Linie zur Erzeugung von Qualitäts-Silage, d. h. Grundfutter für Milchkühe und Bullenmastbetriebe.

Verschiedenes Erntegut wie zum Beispiel Gras, Luzerne, Mais wird mit speziellen Vorsatzgeräten aufgesammelt oder abgeschnitten und dem Häckselaggregat des Feldhäckslers zugeführt. Die Schnittlänge des Häckselgutes kann durch unterschiedliche Einstellung verändert und somit den Bedürfnissen angepasst werden.

Konzeptionell bedingt wird das Erntegut nach dem Häckseln (zerkleinern), mittels Wurfgebläse – auch Beschleuniger genannt – einem nebenherfahrenden Transportfahrzeuges zugeführt.

Dieses Ernteverfahren ist immer eine Teamarbeit zwischen Feldhäckslerfahrer und dem Fahrer des Transportfahrzeuges. Diese sind in der Regel große Traktoren mit großvolumigen Anhängern 30-50 m³. In einigen Ländern kommen zum Teil auch LKWs als Transportfahrzeuge zum Einsatz. Das Erntegut wird vom Feld zu einem Silo gefahren, entladen und anschließend von großen Traktoren oder auch Radladern festgewalzt und verdichtet. Das fertige Silo wird mit einer stabilen Folie luftdicht abgedeckt.

Nach dem Gärprozess kann die Silage an die Tiere verfüttert werden.

Die Feldhäcksler haben sich im Laufe der Jahre immer weiter zu Höchstleistungsmaschinen entwickelt. Früher wurden noch gezogene Feldhäcksler eingesetzt. Die ersten Selbstfahrer sind Anfang 1970 auf den Markt gekommen. Heute werden weltweit jährlich etwa 2000 selbstfahrende Feldhäcksler verkauft.

Weltmarktführer bei der Herstellung von selbstfahrenden Häckslern (SFH) ist die Firma Claas im münsterländischen Harsewinkel.

Feldwirtschaft | Landtechnik

 

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