Als Feierabend wird zum einen der Zeitpunkt bezeichnet, an dem die tägliche Arbeit beendet wird, und zum anderen der darauf folgende Zeitraum bis zum Schlafengehen. Es wird dabei das Feierliche der Muße nach einem harten "Tagwerk" betont - vgl. Arbeit (Sozialwissenschaften).
Bevor es in allen Häusern Uhren, gar Taschenuhren für Einzelne gab, begann dieser tägliche Feierabend lange Zeit mit dem in katholischen Gegenden noch heute verbreiteten Angelus- oder Feierabendläuten um 18 Uhr, das alle zum gemeinsamen Abendgebet aufrief.
Bereits im Römischen Reich gab es Ausrufer, die Calatoren, die z. B. wenn ein Opfer bevorstand, den im Freien Arbeitenden den Feierabend ansagten.
Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert sind außer dem gemeinsamen Gebet zahlreiche Feierabendbräuche ('Feierabendgeschichten') und -lieder wie „Nun sich der Tag geendet hat“ oder „'s ist Feierabend, die Arbeit ist vollbracht“ überliefert.
In der DDR wurden Altersheime "Feierabendheime" genannt.
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"Feierabend".
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