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Wappen Karte
Wappen_fehrbellin.png Karte_Fehrbellin_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Geografische Lage:
Höhe: 40 m ü. NN
Fläche: 268,14 km²
Einwohner: 9.310 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 16833
Vorwahl: 033932
Kfz-Kennzeichen: OPR
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 117
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Joh.-Seb.-Bach-Str. 6
16833 Fehrbellin
Website: www.amt-fehrbellin.de
E-Mail-Adresse: ortsb@web.de
Fehrbellin ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg in Deutschland, 60 km nordwestlich von Berlin und 12 km südlich von Neuruppin. Sie ist über die Autobahn A 24 (Abfahrt Fehrbellin) zu erreichen.

Geografie


Fehrbellin liegt am Nordrand des Ländchens Bellin, einem kleinen Höhenzug. Nördlich der Gemeinde erstreckt sich das vom Rhin durchflossene Rhinluch, das hier nur 3 km breit ist. An dieser Stelle wurde im späten Mittelalter die „Bellinsche Fähre“ betrieben, woraus sich der Name der Stadt entwickelte. Mit zunehmender Verlandung des Luchs wurde anstelle der Fähre ein Damm aufgeschüttet, der Fehrbellin mit Neuruppin verbindet. Der Fläche nach ist Fehrbellin die größte Gemeinde ohne Stadtrechte in Deutschland.

Gemeindegliederung

Seit der Gemeindegebietsreform in Brandenburg setzt sich die Gemeinde Fehrbellin aus folgenden Ortsteilen zusammen:
  • Betzin
  • Brunne
  • Dechtow
  • Deutschhof (mit den Gemeindeteilen Kuhhorst, Ribbeckshorst, Dreibrück)
  • Fehrbellin Hakenberg_Denkmal.jpg in Hakenberg]]
  • Hakenberg
  • Karwesee
  • Königshorst (mit den Gemeindeteilen Nordhof, Mangelshorst, Lobeofsund, Seelenhorst, Fredenhorst, Sandhorst)
  • Langen (mit dem Gemeindeteil Dammkrug) - Der Ort liegt nordöstlich von Fehrbellin und hat etwa 480 Einwohner. Erstmals wurde der Ort 1291 urkundlich erwähnt. Der Name stammt vom slawischen Wort lag für sumpfiges Gelände ab. Sehenswert ist die Backsteinkirche von 1855. Märkische Oderzeitung, 30. September 2005, S. 9
  • Lentzke
  • Linum (bekannt auch als „Storchendorf Linum“)
  • Manker
  • Protzen
  • Tarmow
  • Walchow - Das Straßendorf südwestlich von Neuruppin hat 190 Einwohner. Urkundlich wurde der Ort erstmals 1445 als walchouw erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurde de Ort vollständig zerstört. Im selben Jahrhundert siedelten sich Holländer und Pfälzer an. Die neogotische Backsteinkirche wurde um 1850 errichtet. Märkische Oderzeitung, 23. September 2005, S. 11
  • Wall
  • Wustrau-Altfriesack (mit den Gemeindeteilen Wustrau, Altfriesack, Zietenhorst)
Die Teilorte, die vorher eigenständige Gemeinden waren, besitzen auch heute noch eigene Ortsbürgermeister.

Sehenswürdigkeiten


Geschichte


In der Schlacht bei Fehrbellin im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg besiegte Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Der Große Kurfürst) am 18. Juni 1675 die Schweden und eroberte hierdurch den seinerzeit von diesen beherrschten Teil Pommerns.

Das Fehrbelliner Standmal des Großen Kurfürsten wurde von dem Berliner Bildhauer Fritz Schaper geschaffen. Sehr bekannt ist auch der Fehrbelliner Reitermarsch (komponiert 1893 von Richard Henrion), er ist Regimentsmarsch verschiedener Verbände der Bundeswehr.

Städtepartnerschaft


Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


Literatur


Berliner Geschichtswerkstatt (Hrsg.): Das Arbeitserziehungslager Fehrbellin. Zwangsarbeiterinnen im Straflager der Gestapo. Potsdam, 2004, ISBN 3-932-50238-8

Quellen


Ort in Brandenburg

Fehrbellin

 

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