article

Vina Fay Wray ( * 15. September 1907 in Alberta, Kanada; † 8. August 2004 in New York, USA) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben


Ihre Karriere begann Anfang der 1920er-Jahre als Nebendarstellerin in unbedeutenden Western und Melodramen. Bekannt wurde Fay Wray 1926 als Hauptdarstellerin in Der Hochzeitsmarsch (The Wedding March) unter der Regie von Erich von Stroheim. Sie wurde eine der führenden Filmschauspielerinnen Hollywoods und überstand im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen auch den Übergang zum Tonfilm schadlos. Sie spielte in dutzenden Spielfilmen, unter anderem in Josef von Sternbergs erstem Hollywoodfilm Thunderbolt.

Weltberühmt ist sie jedoch bis heute für ihre schauspielerische Leistung als unfreiwilliges Lustobjekt eines riesigen Gorillas in "King Kong und die weiße Frau" (1933). Ihre spitzen Schreie beim Anblick des Gorillas brachten ihr den Spitznamen "Scream Queen" ein. Durch ihren Erfolg in diesem Film wurde sie zu einem Opfer der Type-Casting-Falle. Über Jahrzehnte hinweg haderte Wray mit dem Etikett der "weißen Frau", spielte aber in Verlauf ihrer weiteren Karriere noch oft die Rolle des Opfers in Horrorfilmen. In ihrer Biographie zeigte sie sich schließlich doch stolz auf ihre filmhistorische Bedeutung.

Nach dem Suizid ihres ersten Ehemannes, des Schauspielers John Monk Saunders, den sie im Alter von 20 Jahren geheiratet hatte, im Jahr 1940 zog sie sich zunehmend ins Privatleben zurück. 1942 heiratete sie den Drehbuchautor Robert Riskin, mit dem sie zwei Kinder hatte. In den 1950er Jahren war sie wieder gelegentlich in Filmen und Fernsehserien zu sehen, doch nach dem Tod Riskins 1955 gab sie die Schauspielerei endgültig auf. Einige Jahre später heiratete sie erneut, dieses Mal den Arzt Dr. Sanford Rothenberg.

In der Rocky Horror Picture Show wurde 1975 die Frage gestellt Whatever happened to Fay Wray?. Antwort: 1989 veröffentlichte sie ihre Autobiografie On the Other Hand. Sie starb im Alter von 96 Jahren in ihrem Apartment in Manhattan.

Autobiografie


  • On the Other Hand. A Life Story, 1998

Filmografie (Auswahl)


Literatur


  • Rainer Dick: Fay Wray. First Lady des Horrors, in ders.: Die Stars des Horrorfilms. Tilsner, München 1996, ISBN 3-910079-63-6, S. 146-155

Weblinks


Frau | US-Amerikaner | Schauspieler | Filmschauspieler | Stummfilmschauspieler | Fernsehschauspieler | Geboren 1907 | Gestorben 2004

Fay Wray | Fay Wray | Fay Wray | Fay Wray | Fay Wray | Рэй, Фэй | Fay Wray

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Fay Wray".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld