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X. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
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Kartewien10.png
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Name: Favoriten
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Fläche: 31,8 km²
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Einwohner: 163.173 (1. Jänner 2005)
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Bevölkerungsdichte: 4.671 Einwohner je km²
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Postleitzahl: A-1100
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Adresse des
Bezirksamtes:
Keplerplatz 5
A-1100 Wien

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Offizielle Website: www.wien.gv.at/favoriten
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E-Mail-Adresse: post@b10.magwien.gv.at
Politik
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Bezirksvorsteher: Hermine Mospointner (SPÖ)
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Bezirksvertretung
(60 Bezirksräte)
SPÖ 36, FPÖ 12, ÖVP 7,
Grüne 5
Wienerbergcity-pond.jpg Favoriten ist der zehnte Wiener Gemeindebezirk. Er wurde 1874 nach Wien eingemeindet.

Geographie


Lage

Heute erstreckt sich Favoriten von den Anlagen der Südbahn im Norden und dem Südbahnhof im Nordosten über den Wienerberg und den Laaer Berg bis zum Liesingtal im Süden, wo es an die niederösterreichischen Gemeinden Hennersdorf, Leopoldsdorf und Schwechat angrenzt. Im Westen stößt es an den Bezirk Meidling, im Südwesten an den Bezirk Liesing, Im Norden an Margareten und Wieden und im Osten an Simmering, den 11. Wiener Bezirk, an. Favoriten ist der bevölkerungsreichste Wiener Gemeindebezirk.

Bezirksstruktur

Den Großteil Favoritens macht das Wohngebiet mit vielfach über 100 Jahre alten Häusern und großen kommunalen Wohnhausanlagen (etwa die Per Albin Hansson Siedlung) aus. Daneben zeichnet sich der 10. Bezirk durch zahlreiche Industriebetriebe (etwa den Komplex der Ankerbrot AG) aus. Im Süden des Bezirks befinden sich Erholungsgebiete wie der Kurpark Oberlaa, der 1974 zusammen mit dem Kurzentrum Oberlaa (Schwefelquelle) angelegt wurde und das Erholungsgebiet am Wienerberg. Am Nordhang des Laaer Bergs entstand bereits 1882 der Böhmische Prater als kleines Vergnügungszentrum. Weiters befindet sich das seit 23. Juni 1990 besetzte Ernst-Kirchweger-Haus, das größte autonome Zentrum Wiens, in Favoriten.

Geschichte


johanneskirche.jpg | Magistrat-Favoriten.jpg]] Der Name „Favoriten“ leitet sich von der Favorita, einem nur noch teilweise erhaltenen barocken Palastkomplex, einem ehemaligen Jagdschloss und heutigen Theresianum im 4. Bezirk (Wieden), her. Der Name wurde 1873 vom Wiener Gemeinderat beschlossen. Folglich wurde die Zollstation an der damaligen Südgrenze Wiens, an der Wieden lag, als Favoriten-Linie und einige jenseits dieser Zollstation erbaute Häuser als Siedlung vor der Favoriten-Linie bezeichnet.

1874 wurde die genannte Siedlung als 10. Bezirk Wiener Stadtgebiet. Erster Bezirksvorsteher war Johann Steudel, der in der Siedlung ein Wirtshaus betrieb. Mit fortschreitendem Wachstum der Wohn- und Industriegebiete wurde der Bezirk im Jahre 1890 erheblich Richtung Süden erweitert. 1945 bis 1955 war Favoriten Teil des sowjetischen Sektors im von den Alliierten besetzten Wien. Die letzte Erweiterung erlebte Favoriten 1954, als die ehemaligen Dörfer Rothneusiedl, Oberlaa und Unterlaa (bereits 1938 an den „Reichsgau Groß-Wien“ angeschlossen) Teil des 10. Bezirks wurden.

Wahrzeichen und bedeutende Bauwerke


Politik


Favoritner-Hauptstrasse.jpg]]

Beziksvorstehung


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Bezirksvorsteher/innen seit 1945
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Eduard Friemel (KPÖ)4/1945-7/1945
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Karl Kempf (KPÖ) 7/1945-1946
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Karl Wrba (SPÖ)1946-1966
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Emil Fucik (SPÖ)1966-1977
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Josef Deutsch (SPÖ)1977-1984
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Leopold Prucha (SPÖ)1984-1994
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Hermine Mospointner (SPÖ)1994-

Wappen


Amalienbad.jpg am Reumannplatz, August 2005]] Der zehnte Bezirk führt einen sechsteiligen Schild. Neben den einzelnen Bezirksteilen beinhaltet das Wappen auch einen Herzschild, der im Gegensatz zu vielen anderen Bezirken auch ein Wappen für den gesamten Bezirk beinhaltet. Das Herzschild zeigt dabei die Spinnerin am Kreuz, das Wahrzeichen von Favoriten. Im linken oberen Wappenteil ist darüber hinaus auch das Wappen der ehemaligen Gemeinde Favoriten abgebildet. Es zeigt den Apostel Johannes, den Patron der Pfarrkirche am Keplerplatz, im blauen Gewand und einem grünen Mantel. In seine Händen hält er Schreibfeder und ein Evangelienbuch, begleitet wir er von einem Adler. Rechts davon symbolisiert ein Schalenbrunnen auf blauem Grund den Bezirksteil Oberlaa. Er symbolisiert die Heilquellen und Kureinrichtungen des Gebiets. Im linken unteren Wappenteil symbolisiert wiederum ein roter Ringofen mit geschwungenem Bachlauf den Bezirksteil Rothneusiedl. Das Wappen steht dabei für die bedeutende Ziegelindustrie am Wiener- und Laaer Berg. Daneben findet sich auf goldenem Grund ein rotes Malteserkreuz. Diese steht für den Bezirksteil Unterlaa und symbolisiert den Malteserorden, der Ende des 13. Jahrhunderts die Grundherrschaft über Unterlaa erwarb. Als letzter Wappenteil steht eine, mit Ähren besteckte, goldene Weintraube für den Bezirksteil Inzersdorf-Stadt. Wie in vielen anderen Wiener Wappen repräsentiert auch das Wappen von Inzersdorf die Bedeutung des Weinbaus in diesem Gebiet.

Literatur


George-Washington-Innenhof.jpg]]
  • Kinz, Maria: Lebenswertes Favoriten. Wien: J&V / Dachs, 1992. ISBN 3-85058-083-0.
  • Klusacek, Christine, Stimmer, Kurt: Favoriten - zwischen gestern und morgen, Mohl Verlag, 2005. ISBN 3-901761-38-1

Weblinks


Siehe auch


Wiener Gemeindebezirk | Favoriten | Favoriten

 

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