Faustball ist ein Rückschlagspiel für zwei Mannschaften mit je fünf Spielern. Faustballspiel.jpg
Die Leine wurde in den letzten Jahren der besseren Sichtbarkeit wegen durch ein 5 cm breites netzartiges Band ersetzt. Es darf weder von einem Spieler noch vom Ball berührt werden (Fehler). Der Ball wird bei der Abwehr und beim Zuspiel mit der Innenseite des ausgestreckten Unterarms gespielt, beim Angriff mit der Faust geschlagen. Berührt er die ausgestreckte Handfläche oder andere Körperteile als den Arm, wird es als Fehler gewertet.
Die Leine oder das Band ist zwischen zwei Pfosten gespannt. Die Oberkante befindet sich in 2 m Höhe (Männer) bzw. 1,90 m (Frauen). Zum Spielfeld gehört auch eine Auslaufzone, die im Freien eingezeichnet ist (8 m nach hinten, 6 m an den Seiten), in der Halle jedoch durch die Wand bzw. Tribünen begrenzt wird (Minimum: 1 m nach hinten und 0,5 m an den Seiten).
Sein Gewicht kann variieren zwischen 320 350 gr (Frauen) und 350 380 gr (Männer). Sein Umfang muss 65 68 cm betragen, sein Luftdruck zwischen 0,55 und 0,75 bar liegen. Er ist damit in etwa so hart wie ein Wettkampffußball (0,6 0,7 bar) und etwas härter als ein Volleyball (0,29 0,32 bar). Auch sein Umfang ist ähnlich dem eines Fußballs bzw. Volleyballs.
Der Ball kann bei einem satten Angriffsschlag 100 120 km/h erreichen. Seine Pflege ist eine Wissenschaft für sich. Jede Mannschaft hat ihre eigenen Pflegemethoden (z. B. fetten, wachsen, behandeln mit Pflegesprays), um ihn der eigenen Spieltaktik sowie den äußeren Spielbedingungen anzupassen.
Abhängig vom Untergrund (Halle oder Rasen, schneller oder langsamer Boden, z. B. bei Nässe) ändert sich die Aufstellung. In der Abbildung sind zwei unterschiedliche Aufstellungen zu erkennen:
Mannschaft A zeigt die typische Aufstellung in der Feldsaison (W-Form). Der Zuspieler deckt das vordere Mittelfeld ab, um kurz gespielte Bälle direkt hinter die Leine erlaufen zu können. Allerdings muss er dabei in Kauf nehmen, dass er bei geradlinigen, harten Angriffsschlägen durch die Mitte nur eine kurze Reaktionszeit zur Abwehr hat.
Mannschaft B zeigt die typische Hallenaufstellung (U-Form). Da der Ball in der Halle eher berechenbar ist und somit kurze Angriffsbälle nicht so effektiv sind, zieht sich der Zuspieler an die hintere Auslinie zur Abwehr zurück. Allerdings hat er dabei das größte Laufpensum zu leisten, da er immer wieder zum Zuspiel nach vorne laufen muss.
Auf internationalem Niveau wird auch im Feld meist in der U-Form gespielt, da sie gegen harte Angriffsbälle bessere Abwehrmöglichkeiten bietet, die Spieler jedoch genügend Grundschnelligkeit besitzen, um kurz in die Mitte geschlagene Bälle noch erlaufen zu können.
Eingewechselt werden darf beliebig auf jede Spielposition, aber nur bei eigenem Aufschlag oder bei einer Auszeit, wobei jede Mannschaft pro Satz eine Auszeit von einer Minute in Anspruch nehmen kann.
Eine Variante, die nur wenige beherrschen, ist der sogenannte Rundschlag. Der gestreckte Arm beschreibt eine runde Bewegung von hinten nach vorne, Treffpunkte sind der Innen-Unterarm oder die Faust-Oberseite. Die Flugbahn des Balles ist für den Gegner kaum vorherzusehen, und der Rundschlag erlaubt auch steil geschlagene Bälle auf die gegnerischen Angreifer.
Bei der Angabe muss der Schlagmann hinter der Aufschlaglinie (3-m-Linie) stehen. Nimmt er Anlauf, so muss die erste Bodenberührung unmittelbar nach der Ballberührung (bzw. bei einer gesprungenen Angabe die Landung) ebenfalls hinter der Linie erfolgen, sonst wird es als Fehlangabe gewertet.
Faustball_Aufschlag.jpg Es gibt verschiedene Aufschlagvarianten:
Die Angabe bzw. der Aufschlag ist, wie bei vielen Ballspielen, oft reine Nervensache. Ist sie zu schlecht, erleichtert sie den Spielaufbau des Gegners. Auch kann bei zu hohem Risiko leicht eine Leinenberührung oder ein Ausball die Folge sein. Ein Aufschlag-Ass kann jedoch einer in Rückstand geratenen Mannschaft als Motivation dienen und führt dadurch nicht selten zu einer Wende im Spiel.
Faustball_Abwehr2.jpg
Auch die große Wucht eines Angriffsschlags herauszunehmen durch dosiertes Zurückziehen des Armes beim Treffen ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Zu einem guten Abwehrspieler gehören Gewandtheit, Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Sicherheit am Ball, Stellungsspiel sowie der Mut zum körperlichen Einsatz. Dieser unbedingte Einsatz jedes Spielers ist es, was die Dynamik des Faustballsports ausmacht.
Faustball_Zuspiel.jpg Wenn der Ball zwischen Zuspiel und Angriffsschlag aufspringen soll (indirektes Zuspiel), muss der Zuspieler ihn so berechnen, dass er nach dem Aufspringen seinen höchsten Punkt in ca. 2,50 bis 3 m Höhe möglichst in Leinennähe hat, weil er dann am wirkungsvollsten zu schlagen ist. Dabei muss die Bodenbeschaffenheit, Entfernung zur Leine und evtl. die Windrichtung ins Kalkül gezogen werden. Außerdem sollte der Ball idealerweise etwas Vorwärtsdrall haben, den der Angreifer zu seinen Gunsten ausnutzen kann. Es kann aber auch direkt aus der Luft zugespielt werden, wenn der abgewehrte Ball weit nach vorne zur Leine springt.
Ein guter Angreifer ist ohne gutes Zuspiel nur die Hälfte wert.
Faustball_Angriff.jpg Eine Besonderheit gibt es beim Angriff in der Halle. Meistens ist der Auslauf neben dem Feld durch die Wände sehr eng begrenzt. Diesen Umstand macht man sich zunutze, indem der Zuspieler versucht, den Ball beim Zuspiel genau über die Leine zu legen, so dass der Schlagmann ihn durch einen Prellball vor die Füße der gegnerischen Angreifer gegen die Wand schlagen kann. Dabei darf der Angreifer über die Leine greifen, sie jedoch nicht berühren. Gegen diese Angriffsbälle gibt es keine echte Abwehrchance. Das einzige Gegenmittel ist der Block.
Faustball_Leinenspiel.jpg Einer der abwehrenden Schlagmänner versucht dabei, den vom Gegner an die Leine gestellten Ball mit ausgestrecktem Arm zu blocken. Da er dabei natürlich in der Abwehrkette fehlt, wird der Vierer-Abwehrriegel auseinandergezogen. Der blockende Schlagmann kann sich aber auch in letzter Sekunde entscheiden, in die Abwehr zurückzukehren, weil er sieht, dass der gegnerische Ball schlecht zugespielt war. Das bedeutet für seine vier Mannschaftskollegen, sich innerhalb von Sekunden in die alte Abwehrposition zu begeben. Dazu gehört ausgeprägtes Spielverständnis und gute Abstimmung innerhalb der Mannschaft.
Typische Spielfeldgrößen sind beispielsweise:
Seit einiger Zeit hält mit der sog. Rotation ein neues Kleinfeld-Spielsystem Einzug, das in einigen deutschen Landesverbänden sowie in Österreich und der Schweiz vor allem im Jugend- und Anfängerbereich in Erprobung ist. Auf dem Kleinfeld spielen vier gegen vier, und immer nach jeweils fünf gespielten Punkten rotieren alle Spieler um eine Position im Uhrzeigersinn. Dadurch ist gewährleistet, dass jeder eine Zeit lang auf seiner Lieblings- oder ungeliebten Position zum Einsatz kommt. Ziel ist die Weiterentwicklung von vielseitigen Grundfertigkeiten sowie das Fördern von schwächeren Spielern, die sonst häufig auf die weniger anspruchsvolle Position vorne rechts abgeschoben werden, da dorthin erfahrungsgemäß die wenigsten gegnerischen Angriffsbälle kommen.
Der Schiedsrichter besitzt die alleinige Entscheidungsbefugnis. Er entscheidet in letzter Instanz über Punkt oder Fehler. Da die Linienrichter relativ weit weg von ihm stehen, ist er auch für das Beobachten der Seitenlinie auf seiner Seite zuständig. Bei Ligaspielen oder international benötigt der Schiedsrichter eine entsprechende Lizenz. Bei Turnieren sind Ausnahmeregelungen erlaubt und üblich.
Die Linienrichter sind an den vom Schiedsrichter aus gesehen gegenüberliegenden Feldecken stehend postiert. Stehend deshalb, um den Spielern bei Aktionen außerhalb der Feldbegrenzung ausweichen zu können. Ihre Aufgabe ist den Linienrichtern im Fußball ähnlich. Bei Meisterschaften und im internationalen Bereich besitzen sie eine vollwertige Schiedsrichterlizenz. Neben dem Anzeigen von Aus-Bällen (Fahne hochhalten) oder Gut-Bällen (Fahne nach unten richten) machen sie den Schiedsrichter auf Regelverstöße oder andere wichtige Spielsituationen aufmerksam, z. B. Einwechslungen, Verletzungen, Unsportlichkeiten, Behinderungen im Auslaufbereich usw.
In den unteren Spielklassen werden auch Linienrichter ohne Lizenz eingesetzt. Deren Aufgabe beschränkt sich im Wesentlichen darauf, Aus- und Gut-Bälle anzuzeigen. Der Beobachtungsbereich der Linienrichter ist die „eigene“ Grundlinie sowie die Seitenlinie bis zur Mitte.
Im 16. Jahrhundert erlebte das Spiel eine Renaissance. Es hatte damals allerdings weniger Wettkampfcharakter, sondern galt eher als Zeitvertreib und sportlicher Ausgleich bei Adligen und Edelleuten.
Johann Wolfgang von Goethe schreibt 1786 in seinem Tagebuch „Italienische Reise“: Vier edle Veroneser schlugen den Ball gegen vier Vicenter; sie trieben das sonst unter sich, das ganze Jahre, etwa zwei Stunden vor Nacht.
Erst im Jahre 1870 führte Georg Weber den Faustballsport in Deutschland ein. Hauptsächlich von Turnern als Ballsport zum Ausgleich betrieben, galt Faustball bald als Turnersportart. 1885 wurde es in Dresden erstmalig bei einem Deutschen Turnfest vorgeführt. 1894 verfasste Georg Weber zusammen mit Dr. Heinrich Schnell das erste deutsche Regelwerk, das aus dem Ausgleichs- und Gesellschaftsspiel einen Sport mit Wettkampfcharakter machte. Die Spiel- und Zählweise unterschied sich allerdings erheblich vom heute bekannten Faustballsport. Der Ball musste so über die Leine gespielt werden, dass der Gegner ihn erreichen und zurückspielen konnte. Aus diesem Grund wurden keine flachen, harten, sondern möglichst hohe Bälle gespielt. Dabei wurde die Anzahl der geglückten Leinenüberquerungen gezählt, und die Mannschaft mit den meisten gültigen Überschlägen ging als Sieger vom Platz. Da damals kaum Sporthallen existierten, fand das Spiel hauptsächlich im Freien statt.
In dieser Zeit verbreitete sich der Sport in die umliegenden, vor allem deutschsprachigen, Nachbarländer, und deutsche Auswanderer trugen den Sport in alle Kontinente, vor allem nach Südamerika und Südwestafrika.
Anlässlich des Deutschen Turnfestes 1913 in Leipzig wurde die erste Deutsche Meisterschaft der Männer ausgetragen, wo das LLB Frankfurt mit 114:101 gegen den MTV München gewann. Durch den 1. Weltkrieg wurden von 1914 bis 1920 keine Deutschen Meisterschaften ausgetragen. 1921 folge die erste Faustballmeisterschaft für Frauen, wo die Hamburger Turnerschaft mit 91:90 gegen den TV Krefeld siegreich war. Faustball, zwar immer noch als Turnspiel dem Turnerbund angegliedert, war nicht länger ein Ausgleichssport für Turner, sondern eine eigenständige Sportart geworden. Bereits 1927 beteiligten sich in Deutschland fast 12 000 Mannschaften am organisierten Faustballsport.
Durch die schnelle Verbreitung des Faustballspiels und die Verbesserung der Spielfertigkeiten wurden weitere Veränderungen im Regelwerk notwendig. So werden seit 1922 nicht mehr die gültigen Überschläge gezählt, sondern die von einer Mannschaft gemachten Fehler. Dadurch änderten sich Spielweise und Taktik erheblich, das Spiel wurde athletischer und dynamischer.
Der Zweite Weltkrieg stoppte erneut die Weiterentwicklung des Faustballsports. Erst ab 1947 war es wieder möglich, regelmäßig Deutsche Meisterschaften durchzuführen. Als Folge der darauf folgenden leistungsorientierten Entwicklung wurde 1960 der Internationale Faustballverband (IFV) gegründet. 1969 wurde Faustball innerhalb des Deutschen Turner-Bundes durch einen Bundesfachausschuss organisiert, der 1990, wie alle anderen olympischen und international betriebenen Leistungssportarten, in ein sog. Technisches Komitee umgewandelt wurde.
Die ersten Weltmeisterschaften, die alle vier Jahre stattfinden, gab es in den Jahren 1968 (Männer) und 1994 (Frauen). Darüber hinaus finden kontinentale Meisterschaften statt (z. B. Europameisterschaften) sowie kontinentale Meisterschaften auf Vereinsebene (Europa-Pokal, Südamerika-Pokal, Afrika-Pokal, Welt-Pokal, IVF-Pokal). In den meisten Ländern mit zahlreichen Faustball-Anhängern werden nationale Meisterschaften von Bundesligen bis zu Kreis- und Gauligen ausgetragen, von Männern, Frauen, Jugendlichen und Schülern.
Amtierender Weltmeister bei den Männern ist Brasilien, die 1999 Deutschland knapp im Endspiel besiegten, nachdem Deutschland bei den neun vorangegangenen Weltmeisterschaften gesiegt hatte. Brasilien verteidigte 2003 im eigenen Land seinen Titel, ebenfalls gegen Deutschland. Bei den Frauen holten sich die Schweizerinnen 2002 den Titel gegen Brasilien.
FaustballspielCH-ARG.jpg In Deutschland gibt es eine zweigeteilte Bundesliga: Nord und Süd. Die drei jeweils bestplazierten Mannschaften spielen während eines separaten Turniers die Deutschen Meister aus.
Faustball ist zwar nicht olympisch, aber seit Jahren bei den World Games vertreten. Neben bekannten Sportarten wie Fußball, Tennis oder Leichtathletik fristet der Faustballsport ein Randgruppendasein. Aus diesem Grunde ist auch nicht das „große Geld“ im Spiel, weshalb Faustball bei vielen als ein sympathischer und unbeeinflusster Sport gilt, bei dem es Spielern und Fans gleichermaßen um den Sport als solchen geht und nicht Gehälter den Ausschlag für Vereinszugehörigkeit geben.
| Meistertitel | Titelträger | Endspielgegner | Satzergebnis | Austragungsort | Datum |
|---|---|---|---|---|---|
| Weltmeister Männer | Flag of Brazil.svg Brasilien | Flag of Germany.svg Deutschland | 20:12, 20:13, 20:8 | Porto Alegre (Brasilien) | 23. November 2003 |
| Weltmeister Frauen | Flag of Switzerland.svg Schweiz | Flag of Brazil.svg Brasilien | 16:20, 23:21, 25:23 | Curitiba (Brasilien) | 10. November 2002 |
| World-Games-Sieger Männer | Flag of Austria.svg Österreich | Flag of Brazil.svg Brasilien | 20:11, 14:20, 15:20, 20:17, 23:21 | Duisburg | 24. Juli 2005 |
| Europameister Männer | Flag of Austria.svg Österreich | Flag of Germany.svg Deutschland | 20:17, 20:13, 20:15 | Neuendorf (Schweiz) | 29. August 2004 |
| Europameister Frauen | Flag of Germany.svg Deutschland | Flag of Switzerland.svg Schweiz | 20:16, 20:11 | Rohrbach (Österreich) | 20. August 2005 |
| Meistertitel | Titelträger | Endspielgegner | Satzergebnis | Austragungsort | Datum |
|---|---|---|---|---|---|
| International | |||||
| Weltpokal Männer (Feld) | Sogipa Porto Alegre (BRA) | FBC Askö Linz Urfahr (AUT) | 14:20, 16:20, 20:15, 20:18, 20:18 | Windhoek (Namibia) | 8. Oktober 2005 |
| Weltpokal Frauen (Feld) | Sogipa Porto Alegre (BRA) | TV Voerde (D) | 18:20, 16:20, 20:17, 20:13, 20:13 | Windhoek (Namibia) | 8. Oktober 2005 |
| Europapokal Feld Männer | FG Grieskirchen/Pötting (AUT) | KTV Wiednau (CH) | 20:16, 20:12, 17:20, 20:18 | Flums (Schweiz) | 2. Juli 2006 |
| Europapokal Feld Frauen | Ahlhorner SV (D) | FBS Schlieren (CH) | 20:16, 20:9 | Jona (Schweiz) | 3. Juli 2005 |
| Flag of Germany.svg Deutschland | |||||
| Meister Halle Männer | TV Westfalia Hamm | TV GH Brettorf | 20:5, 10:20, 21:19 | Ebersdorf | 27. Februar 2005 |
| Meister Halle Frauen | TV Voerde | TV Jahn Schneverdingen | 14:20, 20:13, 20:11 | Stuttgart-Stammheim | 6. März 2005 |
| Meister Feld Männer | TV Westfalia Hamm | TV GH Brettorf | 20:9, 20:10 | Waibstadt | 17. September 2005 |
| Meister Feld Frauen | TV Jahn Schneverdingen | TV Voerde | 20:14, 16:20, 20:08 | Waibstadt | 17. September 2005 |
| Flag of Switzerland.svg Schweiz | |||||
| Meister Feld Männer | KTV Widnau | FG Rickenbach-Wilen | 2:0 Siege 3:0 (20:15, 20:10, 20:11) 3:2 (11:20, 17:20, 20:15, 20:17, 20:14) | Widnau | 11. September 2005 |
| Meister Feld Frauen | FBS Schlieren | STV Wigoltingen | 2:0 (20:17, 20:9) | Vordemwald | 25. September 2005 |
| Meister Halle Männer | KTV Widnau | FG Rickenbach-Wilen | 3:0 (20:14, 20:12, 20:15) | Widnau | 20. Februar 2005 |
| Meister Halle Frauen | FBR Embrach | FBS Schlieren | 2:1 (15:12, 12:15, 15:11) | Jona | 27. Februar 2005 |
| Flag of Austria.svg Österreich | |||||
| Meister Feld Männer | FG Grieskirchen/Pötting | FBC ASKÖ Linz Urfahr | 3:0 (20:18; 20:08; 20:16) | Jedendspeigen (NÖ) | 18. Juni 2006 |
| Meister Feld Frauen | SU Zwettl | SU Arnreit | 3:0 (20:17, 20:15, 20:16) | Arnreit | 11. Juni 2006 |
| Meister Halle Männer | TUS Volksbank Kremsmünster | FG Grieskirchen/Pötting | 2:3 (11:15, 15:05, 09:15, 15:13, 15:13) | Wels | 20. Februar 2006 |
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