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Als Fasanerie oder auch Fasanengarten bezeichnet man ein Gehege, in dem Fasane gehalten werden. Es ist oft weitläufig und dem Lebensraum der Tiere angepasst.

Diese Einrichtungen zum Erhalten des Fasanenbestandes unterscheidet man in

  • zahme Fasanerien und
  • wilde Fasanerien.

In zahmen Fasanerien wird das Legen und Brüten der Puten und Bruthennen überwacht und regulierend eingegriffen, indem die Brüter abgeschottet werden. In wilden Fasanerien werden die Tiere weitgehend sich selbst überlassen, jedoch sorgt der Heger (meist die Forstbediensteten) für eine Reduzierung der natürlichen Feinde.

Entwicklung


In Deutschland existieren Fasanerien etwa seit Ende des 17. Jahrhunderts. Hier dienten sie dem Adel hauptsächlich auch als mit schönen Vögeln bevölkertes Ausflugsziel, siehe dazu auch die Menagerie. Aus diesem Grund wurden auch häufig Pfaue angesiedelt. Während und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Fasanenbestände stark dezimiert (als Ursache nimmt man neben den Kriegsfolgen auch Nahrungsknappheit der Bevölkerung an). Um diese Verluste wieder auszugleichen, beschlossen zahlreiche Landesjagdverbände in den Jahren 1950/51 die Errichtung verschiedener Aufzuchtfasanerien.

Einige Naherholungsgebiete von Städten tragen noch immer in Anlehnung an die frühere Funktion den Namen Fasanerie, obwohl man dortselbst nur noch äußerst selten ein Exemplar dieser Gattung antrifft.

Parkanlage | Zoo

 

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