Fairness (auch Fairnis) geht als Begriff auf das englische Wort "fair" (eigentlich "schön") zurück. Fairness drückt eine (nicht gesetzlich geregelte) Vorstellung von individueller Gerechtigkeit aus. Fairness lässt sich im Deutschen mit akzeptierter Gerechtigkeit und Angemessenheit gleichsetzen.
In der Informatik findet der Fairnessbegriff beim Scheduling Anwendung. Der Scheduler eines Betriebssystems soll die zur Verfügung stehende Rechenzeit der CPUs in fairer Art und Weise auf die rechenbereiten Prozesse aufteilen. Man unterscheidet schwache, starke und universell starke Fairness.
Im Prozessrecht ist als besondere Ausprägung des Rechtsstaatsprinzips der Grundsatz des fairen Verfahrens (engl. fair trial) aus dem angelsächsischen Raum übernommen worden.
Große Bedeutung hat die Fairness (Fair Play) im Sport, wo sie häufig für die bewusste Aufgabe formal bestehender Rechtspositionen aus individuellem Rechtsempfinden verwendet wird. Fairness zeigt sich im Rahmen sportlicher Wettkämpfe in dem Bemühen der Sportler/innen, die Regeln konsequent und bewusst (auch unter erschwerten Bedingungen) einzuhalten sowie den Gegner als Partner zu achten (Fair-Play-Gedanke).
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