Die Umwandlung von stillgelegten Bahntrassen in Rad- und Wanderwege ermöglicht eine alternative Nutzung ehemaliger Bahnstrecken.
In der Regel werden Schienen und Schotter entfernt. Der Untergrund ist aufgrund der vorherigen Nutzung als Bahnstrecke stark verdichtet. Einige Strecken sind zusätzlich asphaltiert und eignen sich somit auch zur Nutzung durch Inlineskater.
Die Vorteile dieser Radwege für Radfahrer sind die geringen und stetigen Steigungen, die nur in Ausnahmefällen über 2 % und maximal 4 % erreichen, und die großen Kurvenradien. Weil Eisenbahnen oft auf Dämmen und Brücken geführt werden, bieten diese Strecken an vielen Stellen eine gute Aussicht.
In Deutschland sind ca. 300 derartiger Radwege verzeichnet. In Nordamerika hat sich die Gesellschaft Rails-to-Trails die Umwandlung stillgelegter Trassen in Rad- und Wanderwege zum Ziel gesetzt. In den USA sind mehr als 1200 umgewandelte Eisenbahnstrecken erfasst. In Kanada verlaufen weite Strecken des Trans Canada Trail über ehemalige Bahntrassen. In Spanien gibt es unter der Bezeichnung Vías Verdes ca. 1300 km Radwege auf ehemaligen Bahntrassen, sie sind auch häufig Teil von Radfernwegen.
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"Fahrradwege auf stillgelegten Bahntrassen".
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