Es gibt drei verschiedene Typen von Ventilen:
In Deutschland ist das Dunlop-Ventil am weitesten verbreitet. Es findet sich überwiegend an den Fahrrädern der Einstiegspreislagen. Bei den Dunlop-Ventilen muss ein Rückschlagventil mittels stärkerem Gegendruck der Pumpe überwunden werden. Das Blitz-Ventil ist nicht für hohen Luftdruck geeignet. Bei früheren Dunlop-Ventilen diente ein Gummischlauch als Rückschlagventil, und sie ließen sich daher nur schwer aufpumpen.
Früher ausschließlich bei Rennrädern eingesetzt, wird das Hochdruck-geeignete Sclaverand-Ventil (bis 15 bar) heute auch bei leichten Touren- und MTB-Schläuchen verwendet. Voraussetzung für das Befüllen ist das Aufschrauben (Öffnen) der kleinen Lüfterkappe. Beim Antippen des gelockerten Lüfterstiftes entweicht Luft. Daher muss die Pumpe zielgenau aufgesetzt werden, ohne an den Ventilstift zu stoßen. Das Ventil soll beim Aufpumpen senkrecht nach unten zeigen, die Pumpe also nach oben. Es sind verschiedene Ventillängen im Angebot, da seit einigen Jahren sogenannte 'V-Felgen' hergestellt werden, die besonders lange Ventile benötigen. Nach dem Aufpumpen muss die Kappe wieder zugedreht werden.
Rennräder können mit herkömmlichen Handpumpen oder an vielen Tankstellen nicht ausreichend stark aufgepumpt werden. Man benötigt Fußpumpen oder spezielle Rennpumpen, um die hohen Drücke (ab 8 bar) zu erreichen.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Fahrradventil".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world