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Fachschulen dienen der beruflichen Weiterbildung.

Die Fachschule in Deutschland


In Deutschland erfordert die Zulassung zur Fachschule eine berufliche Erstausbildung und Berufserfahrungen. In Bayern gibt es Fachakademien, die inhaltlich den Fachschulen gleichgestellt sind. Die Bildungsgänge der Fachschule werden in Vollzeitform (Dauer: 2 Jahre) oder Teilzeitform (Dauer: 3 bis 4 Jahre) durchgeführt und führen zu einem staatlichen Abschluss nach Landesrecht. Nicht zu den Fachschulen gehören die Berufsfachschulen, für die andere Zugangsvoraussetzungen gelten und die auch andere Abschlüsse vergeben.

Zu beachten ist, das es sich bei staatlich anerkannten Abschlüssen um eine Erstausbildung und bei staatlich geprüften um Weiterbildungen handelt.

Fachschulen gibt es für die Fachbereiche

  • Agrarwirtschaft
    Abschluss:
    • Staatlich geprüfter Wirtschafter
  • Gestaltung
    Abschluss:
    • Staatlich geprüfter Gestalter
  • Technik
    Abschluss:
    • Staatlich geprüfter Techniker
  • Wirtschaft
    Abschluss:
    • Staatlich geprüfter Betriebswirt
  • Sozialwesen
    Abschlüsse:
    • Staatlich anerkannter Erzieher
    • Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger
    • Staatlich anerkannter Heilpädagoge
    • Geprüfte Fachkraft Gerontopsychiatrie (in Baden-Württemberg)
    • Geprüfte Fachkraft zur Leitung einer Pflegeeinheit (in Baden-Württemberg; löst Stationsleitung-Weiterbildung ab)

Für die Errichtung und den Betrieb öffentlicher Fachschulen und Fachschulen in freier Trägerschaft gelten die Bestimmungen der Länder. Die Bildungsgänge an der Fachschule sind einer Rahmenvereinbarung der KMK (Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland) geregelt *.

In Deutschland unterstehen die Fachschulen dem im jeweiligen Bundesland zuständigen Kultusministerium. So kommt es, dass die Besucher unterschiedliche Bezeichnungen haben (z.B. Schüler in Baden-Württemberg und Studenten in Hessen).

Die Fachschule in Österreich


Die Fachschulen sind ein Bestandteil der Berufsbildenden Höheren Schulen. Besuchsberechtigt sind alle, die mindestens einen Pflichtschulabschluss nachweisen können.

Die Ausbildung ist gleichzusetzen einer Ausbildung mit einer Lehre. Während in den höheren Abteilungen der BHS mehr Wert auf theoretische Ausbildung gelegt wird, wird in der Fachschule das Hauptaugenmerk auf die praktische Ausbildung gelegt. Sie dauert vier Jahre.

Der Abschluss einer Fachschule ermöglicht unter gewissen Umständen auch den Besuch eines Kollegs oder auch einer Fachhochschule. Dabei sind aber Übertrittsprüfungen abzulegen.

Siehe auch: Schultypen in Österreich

Weblinks


Schultypen/-system

 

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