Die Fachhochschule Technikum Kärten (engl. Carinthian Tech Institute, CTI) ist eine Hochschule in Kärnten (Österreich) für angewandte Wissenschaften mit internationaler Ausrichtung. Die Trägerorganisation ist eine gemeinnützige Privatstiftung.
Derzeit (2006) gibt es vier Standorte in Kärnten: Spittal, Villach, Klagenfurt und Feldkirchen. Das Studium dauert sechs (Bakkalaureat) bis zehn Semester (Master), davon ein Praktikumssemester, welches üblicherweise bei einer externen Firma (auch im Ausland) absolviert wird. Des weiteren sind Auslandssemester bei über 50 internationalen Partnerhochschulen möglich.
An der Finanzierung der Privatstiftung sind Bund, das Land Kärnten und die Standortgemeinden beteiligt. Weitere Mittel fließen aus Mitgliedsbeiträgen des Vereins sowie Spenden und Erträge aus Veranstaltungen zu. Studiengebühren für Studenten gab es bis Herbst 2005 keine. Ab dem Studienjahr 2005/06 gelten die geichen Gebühren wie an österreichischen Universitäten (363,36 €).
1993 wurde der Verein "Technikum Kärnten zur Errichtung der Fachhochschule" in Spittal an der Drau gegründet. Zwei Jahre später genehmigte der Fachhochschulrat die ersten zwei Studiengänge Elektronik und Bauingenieurwesen-Projektmanagement in Spittal. Seit September 1996 gibt es neben dem Vollzeitstudium Elektronik auch eine berufsbegleitende Variante in Villach, wohin knapp ein Jahr danach das Vollzeitstudium verlegt wurde. Es folgten weitere Genehmigungen für die Studiengänge Telematik/Netzwerktechnik in Klagenfurt und Kommunales Management in Spittal.
Im Oktober 2000 kamen drei Studiengänge hinzu: Geoinformation (Villach), Medizinische Informationstechnik (Klagenfurt) und Bauingenieurwesen-Hochbau. Im Monat darauf erhielt die bis dahin als Technikum Kärnten bezeichnete Bildungseinrichtung den offiziellen Status einer Fachhochschule. Daraufhin folgte im Herbst 2001 die Genehmigung des neuen Studiengangs Humanmanagement/Gesundheits- und Pflegemanagement am neuen FH-Zentrum Feldkirchen, sowie die Eröffnung der neu errichteten FH-Standorte in Villach (Technologiepark St. Magdalen) und Klagenfurt (Technologiepark). Im selben Zeitraum wurde eine gemeinnützige Privatstiftung gegründet, deren Ziel die künftige finanzielle Sicherung der Fachhochschul-Studiengänge darstellte.
2002 wurden zwei neue Studiengänge eingeführt: Humanmanagement/Gesundheits- und Pflegemanagement und Sozialarbeit am neuen FH-Standort Feldkirchen. Im Jahr darauf kam Qualitätsmanagement hinzu. 2004 erfolgte die Umstellung der technisschen Studiengänge auf das Bakkalaureat/Magister-System. Neu eingeführte Lehrgänge zur Weiterbildung erweiterten das Bildungsangebot.
Im Jahr 2005 übersiedelten die Studiengänge Soziale Arbeit und Gesundheits- und Pflegemanagement in das neue Gebäude am Hauptplatz in Feldkirchen.
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