Der Foreign Exchange market (FOREX, FX Market, Markt für Devisengeschäfte) ist der größte Finanzmarkt der Welt (Tagesumsatz ca. 1,9 Billionen Dollar). Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann.
Ab und zu findet sich auch die Bezeichnung "FX" oder "4X" als "Abkürzung der Abkürzung".
Wesentlich dabei ist aber die dezentrale und weitgehend gesetzlich unregulierte Natur der Forex-Geschäfte. So können zwei Banken, die sich auf einen bestimmten Preis für ein Währungspaar einigen, einen gültigen Kurs abseits zentraler Strukturen festlegen. Im FOREX-Markt handeln Banken wie Spekulanten gewöhnlich mit Margin-Einsätzen - üblicherweise in der Größenordnung von 0.5 bis 2% des Handelswertes. So sind etwa, um im FOREX-Markt eine Million USD zu bewegen bei 1% Margin, lediglich 10.000 USD Sichersheitsleistung notwendig. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, so dass sich trotz der relativ geringen Schwankungen der Wechselkurse in kurzer Zeit extreme Gewinne oder Verluste ergeben können.
Durch ihre hohe Liquidität entstehen nur geringe Transaktionskosten, was die Attraktivität zusätzlich steigert.
Folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der wichtigsten Wechselkursrelationen:
| USDCHF | US Dollar zu Schweizer Franken |
| USDJPY | US Dollar zu japanischer Yen |
| GBPUSD | Britische Pfund zu US Dollar |
| EURUSD | Euro zu US Dollar |
| EURCHF | Euro zu Schweizer Franken |
| EURJPY | Euro zu japanischer Yen |
| EURGBP | Euro zu britischen Pfund |
Das höchste Handelsvolumen weist dabei das Paar EURUSD auf (ca. 28% aller Trades), gefolgt von USDJPY (ca. 17%) und GBPUSD (ca. 14%). (Quelle: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich)
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