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Die FNLA wurde 1954 als Uniao das Populacoes do Norte de Angola (UPNA) gegründet - mit dem vorrangigen Ziel die Interessen der Bevölkerungsgruppe der Bankoko zu vertreten. Eine 1957 von ihr an die Vereinten Nationen gerichtete Petition verlangte die Restauration des Königreiches Kongo. Ihre Organisationszentrale befand sich in der Hauptstadt Zaires, Leopoldville (heute: Kinshasa).

1958 veränderte die UPNA ihren Kurs, begann die Unabhängigkeit Angolas zu propagieren und benannte sich in Unao das Populacoes de Angola (UPA) um.

1962 vereinigte sie sich mit dem kleineren Partido Democratico de Angola (PDA) zur FNLA. Unmittelbar danach rief sie eine Exilregierung aus und proklamierte sich zur einzigen Vertreterin des Angolanischen Freiheitskampfes. Konsequenterweise verweigerte sie die unter anderem von der MPLA unternommenen Versuche eines Zusammenschlusses aller für die Unabhängigkeit Angolas kämpfenden Organisationen zur Bildung einer Massenbewegung.

Mitte der 1960er Jahre kam es zu offenen Feindseligkeiten zwischen FNLA und MPLA. Ein Aufstand der eigenen Soldaten gegen die Führung der von Zaire aus operierenden FNLA wurde 1972 mit Hilfe des zairischen Präsidenten Mobuto Sese Sekos niedergeschlagen. In den ersten Jahren des Befreiungskampfes militärisch stärker als die MPLA stellte die FNLA trotz finanzieller und logistischer Unterstützung von Zaire und den USA Anfang der 1970er jedoch keine wirkliche Gefahr mehr für die Portugiesische Kolonialmacht dar.

Weblinks


Angola | Geschichte (Angola)

National Liberation Front of Angola | Front national de libération de l'Angola | Frente Nacional de Libertação de Angola

 

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