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Plate-KA-PA777.JPG | FE-Buchstaben.png

Die fälschungserschwerende Schrift (abgekürzt FE-Schrift) ist seit 2000 die Schriftart der deutschen Kfz-Kennzeichen. Sie ist im Vergleich zu herkömmlichen Schriftarten seltsam proportioniert und erscheint unförmig. Für die automatisierte Datenerfassung müssen die Zeichen bevorzugt nichtproportional sein, was mit der bisherigen DIN-Schrift nicht der Fall ist.

Im Vergleich zur früher verwendeten Schrift DIN 1451 ist es nun nicht mehr leicht möglich, mit schwarzer Farbe einfach aus einem P ein R, oder aus einer 3 eine 8 zu machen, da alle Buchstaben ein völlig individuelles Erscheinungsbild haben, das sich nicht wie üblich aus anderen Buchstaben ableitet. Man vergleiche weiterhin die Buchstaben-Paare E und F oder O und Null, die sonst in fast allen anderen Schriftarten identische Grundformen besitzen.

Die FE-Schrift wurde unter dem Eindruck der Terror-Aktivitäten der RAF in den Jahren 1978 bis 1980 von der Bundesanstalt für Straßenwesen entwickelt. Wesentlichen Anteil an der Gestaltung der FE-Schrift hatte der renommierte Schrift-Designer Karlgeorg Hoefer (1914–2000), der im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen tätig wurde. Der ursprüngliche Entwurf stammte von einem privaten Erfinder.

Auf einem Autokennzeichen sind alle Zeichen der FE 75 mm hoch. Die Buchstaben sind 47,5 mm breit, die Ziffern 44,5 mm. Reicht der Platz für die Mittelschrift nicht aus, so darf eine Engschrift-Variante verwendet werden. Für die kleineren Motorradkennzeichen gibt es ausschließlich die verkleinerte Mittelschrift mit Zeichenhöhe 49 mm, deren Buchstaben 31 mm und Ziffern 29 mm Breite aufweisen.

Andere Länder haben die FE-Schrift für ihre Länder übernommen (Südafrika) oder eine ähnliche Schrift entwickelt.

Weblinks


Schriftart

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "FE-Schrift".

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