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Karte_Fürstentum_Moldau.png Moldau (rum.: Moldova) ist eine historische Landschaft und ein ehemaliges Fürstentum in Südosteuropa. Diese Landschaft wird im Westen von Siebenbürgen begrenzt, im Süden stößt die Moldau an den rumänischen Landesteil Walachei. Im Nordwesten wird es von der Landschaft Galizien und im Norden von Podolien begrenzt. Sie ist nach dem Fluss Moldova benannt.

Um 1354 herum gründeten rumänische Siedler aus Maramuresch im heutigen Siebenbürgen (laut Tradition, "der Fürst Dragoş (Dragosch) und seine Leute") das Fürstentum Moldau, zunächst als Vasallenstaat Ungarns. 1359 unter Bogdan I. wurde die Moldau von Ungarn unabhängig, geriet aber dafür zeitweise unter polnische Lehnshoheit. Die meiste Zeit danach reichten die Grenzen bis an den Dnjestr. Zu Zeiten Stephan des Großen erlebte die Moldau einen kulturellen Höhepunkt. In der darauffolgenden Zeit geriet die Moldau zwischen die Interessenssphären des osmanischen Reiches, Russlands und Österreichs. 1776 gelangen Teile an Österreich und wurden dem neuen Kronland Bukowina zugschlagen. 1812 wurde Bessarabien (etwa die Osthälfte des Fürstentums) an Russland abgetreten - dort liegt heute der Staat Republik Moldau.

1859 wurde Moldau mit der Walachei vereinigt, gemeinsame Hauptstadt ist aber noch bis 1862 Jassy. Am 24. Dezember 1861 proklamierte Alexandru Ioan Cuza (1820 - 1873) den neuen Staat Rumänien.

Siehe auch


Literatur


  • Steven W. Sowards: Moderne Geschichte des Balkans. Der Balkan im Zeitalter des Nationalismus, BoD 2004, ISBN 3-8334-0977-0.

Siehe auch: Liste der Herrscher von Moldau


Moldau | Historisches Territorium | Historische Landschaft

Moldavsko | Moldavia | Moldova | Moldavia | モルダヴィア | Vorstendom Moldavië | Moldova | Молдова (историческая область Румынии)

 

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