Die ersten Fürstenschulen waren die "Landesschulen für Knaben", die ab 1543 von Kurfürst Moritz von Sachsen nach der Umwandlung von Klöstern gegründet wurden. Wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung dieser Schulen nahmen vor allem der herzogliche Rat Georg von Komerstadt und Johann Rivius, der 1544 zum Inspektor der sächsischen Fürstenschulen ernannt wurde und auf deren Schulordnung maßgeblichen Einfluss nahm. Im1848a.jpg
Nach dem Vorbild dieser drei Schule entstanden viele weitere, von denen manche auch den Namen Fürstenschule übernahmen:
Die Fürstenschule Heilsbronn - gründete Markgraf Georg Friedrich 1582 an der Stelle eines 1578 geschlossenen Klosters.
Das Joachimsthalsche Gymnasium 1607 in Joachimsthal in Brandenburg unter Kurfürst Joachim Friedrich gegründet. Fürstenschule Neustadt (Hochfürstlich Brandenburgisch-Culmbachische Teutsche und Lateinische Stadtschule)
Als sich aber herausstellte, dass die Lehrer deshalb nur ganz kurz blieben, meist nur zwei bis drei Jahre, entschloss man sich zunächst, wenigstens dem Rektor die Ehe zu gestatten. Später wurde das auch auf die Lehrer ausgedehnt.
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"Fürstenschule".
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