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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Tirol | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Schwaz (SZ) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 6.64 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 545 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 3.410 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 6263 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 52 88 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindekennziffer: | 7 09 09 | bgcolor="#FFFFFF" | Magistrat/ Gemeindeamt: | Nr. 300 6263 Fügen | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.fuegen.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@fuegen.tirol.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Walter Höllwarth (ÖVP) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 15 Mitglieder: 4 FWG, 3 Liste 1, 2 JuLiA, 2 SPÖ 2 Zukunft für Fügen 1 Für unser Dorf 1 parteiunabh. Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Fügen ist eine Gemeinde im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich).
Fügen gilt als Hauptort des vorderen Zillertals. Der Ort liegt auf dem breiten Murkegel des Rischbachs. Das Gemeindegebiet umfasst neben dem als Haufendorf angelegten Zentrum noch die Weiler Gagering im Norden, Kapfing im Süden, am Finsingbach in einer Mulde liegend die einstige Industriesiedlung Kleinboden und Haidach am Berghang. Zu Fügen gehört noch ein Teil von Finsing.
Nachbargemeinden Fügens sind Bruck am Ziller, Fügenberg, Hart im Zillertal, Schlitters und Uderns.
1982 gefundene Urnengräber in Kapfing belegen eine frühe Besiedlung während der Bronzezeit. Finsing wurde bereits 927 als "Funzina" urkundlich genannt, Fügen selbst erst zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Fügen gehörte kirchlich zur Diözese Brixen, staatsrechtlich jedoch bis 1803 zum Erzstift Salzburg. Einige Zeit war Fügen "Dingstätte" des salzburgerischen Gerichts Zell.
Die große Not des Dreißigjährigen Krieges führte am 19. Mai 1645 zum Aufstand der Fügener Bauern gegen ihren Landesfürsten, den Salzburger Erzbischof, dem sie zinspflichtig waren. Diesem Aufstand schlossen sich alle Zillertaler Bauern an, die dem Salzburger Erzbischof unterstanden.
1678 wurde ein eigener Richter für das salzburgische Gericht Fügen eingesetzt, das 1849 als Bezirksgericht bezeichnet wurde. 1923 wurde Fügen dem Bezirksgericht Zell am Ziller zugeteilt.
Bedeutung erhielt Fügen seit dem 15. Jahrhundert als industrielles Zentrum des Tals, hier wurden Kanonenkugeln und Harnischbleche sowie Eisenbleche erzeugt. 1697 errichtete das Fügener Eisenunternehmen eine Eisenhütte in Kiefersfelden (Bayern). Die Betriebe mussten Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund der Konkurrenz eingestellt werden.
Exponate aus der Geschichte des Ortes werden im Heimatmuseum gezeigt.
Die Wirtschaft ist durch Landwirtschaft, Handel, Gewerbe, Industrie und nicht zuletzt Tourismus geprägt. Fügen als zweisaisonaler Tourismusort profitiert dabei von den Skigebieten "Hochfügen" und "Spieljoch". Unternehmen mit überregionaler Bedeutung sind Möbel-Wetscher und Binder Holz, die neben der Schnittholzproduktion im Stammwerk in Fügen ein weiteres Werk in Jenbach betreibt. Die Holztransporte werden in Normalspurwaggons, die auf schmalspurigen Rollwagen aufgebockt werden, über die Zillertalbahn durchgeführt.
Fügen liegt an der Zillertal-Bundesstraße. Vom Ortskern aus führen Straßen nach Fügenberg und Hochfügen. In der Gemeinde liegen drei Haltestellen der Zillertalbahn: Gagering, Fügen-Hart und Kapfing.
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