Die Fördertechnik (FT) (engl.: conveying engineering) ist eine Teildisziplin des Maschinenbaus und befasst sich mit der Konzeption, der Auslegung, der Planung und der Ausführung von Fördereinrichtungen. Im Gegensatz zur Nachbardisziplin Verkehrstechnik, die für den weiträumigen Transport zuständig ist, ist bei Fördertechnik das Fortbewegen von Gütern in abgegerenzten Betriebsbereichen wie beispielsweise Häfen, Flughäfen, im Bergbau, aber auch im Fertigungsbereich und im Lager der Industriebetriebe gemeint.
Unter Fördertechnik versteht man zunächst die eigentliche Technik (Fördermaschinen im erweiterten Sinne einschließlich der Lagertechnik), aber auch die Prozessgestaltung beim Betrieb von Förderanlagen. Zum Fachgebiet Fördertechnik gehört also die Gesamtheit aller Transport-, Umschlag- und Lageraufgaben oder -prozesse sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.
Fördertechnische Bauteile sind Seile und Flaschenzüge, Seilrollen, Seiltrommeln und Treibscheiben. Rundstahlketten, Gelenkketten, Kettenräder und Kettentrommeln werden für Kettentriebe benötigt. Fördergurte sind Hauptbauelement von Förderbändern. Fahrwerkselemente sind Laufräder und Schienen. Als Lastaufnahmemittel bezeichnet man Lasthaken, Hakengeschirre, Schäkel, Zangen und Klemmen, Kübel und Greifer. Weitere Bauelemente der Fördertechnik sind Triebwerke und Bremsen.
Weiter werden zur Fördertechnik die innerbetrieblichen Transportsysteme gerechnet. Dazu gehören Stetigförderer wie Rollenbahnen und Gurtbandförderer sowie Unstetigförderer wie mannbediente Flurförderzeuge (Gabelstapler, Plattformwagen etc.), Krane oder Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF).
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