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Als Fährte bezeichnet man die auf dem Boden hinterlassenen Fußabdrücke des Schalenwilds. Dies sind Elch-, Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild.

Abgrenzung


Bei allen anderen Wildarten spricht man von Spur oder Geläuf. Allerdings hat sich der Begriff Fährte auch im allgemeinen Sprachgebrauch für die zurückgelassenen Spuren jedweder Art und jedweden Lebewesens eingebürgert.

Fährten


Fährtensuchende Indianer waren bei den amerikanischen Truppen im Wilden Westen sehr begehrt.

In der Jägersprache unterscheidet man zwischen der frischen (= warmen) Fährte, die soeben erst entstanden ist, und der alten (= kalten) Fährte, die schon länger zurück liegt. Bei Fährten von angeschossenen Tieren spricht man von Wund- oder Schweißfährten, anderenfalls von Gesundfährten.

Auch wird nach der Gangart des Wildes unterschieden. So sind die Fährten bei Flucht, beim Trollen oder auch beim Ziehen verschiedenartig im Abstand und im Druck.

Den Abdruck eines einzelnen Laufes in einer Fährte nennt der Jäger auch das Trittsiegel.

Redensart


  • jemanden auf eine falsche Fährte locken = jemanden in die Irre führen
  • die Fährte ist heiß = die mögliche Lösung ist nahe

Literatur


  • Hans G. Schumann, Manfred Fischer: Fährten, Spuren, Geläufe, 1982, ISBN 3788803614
  • Karl Brandt, Hans Behnke, Andreas David: Fährten- und Spurenkunde, Kosmos (Franckh-Kosmos), 2002, ISBN 3440089231

Siehe auch


Ichnogramm, Schnüren

Weblinks


  • http://www.kirchner-raddestorf.de/jikirchner/jagd/brauchtm/faehrten.htm – Fährten und Spuren

Jagd

 

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