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Mit Förde bezeichnet man eine von einem Gletscher überformte, üblicherweise schmale Meeresbucht.

Bei einer Förde handelt es sich – trotz der etymologischen Verwandtschaft der Wörter – nicht um einen Fjord, da letzterer auf andere Weise entstanden ist (siehe dort). Im Gegensatz zu Fjorden sind Förden Meeresarme, die durch Gletscherzungen ausgeschliffen wurden, die nicht vom Festland her, sondern zum Festland hin flossen. Sie enden daher auch in einer Grundmoränen-Landschaft und nicht in einem Gebirge. Aufgrund dieser Entstehungsweise ist für Förden das weitgehende Fehlen von Seitentälern, insbesondere von Hängetälern, typisch.

Bekannte Beispiele sind die Kieler Förde und die Flensburger Förde.

Der Begriff Förde kommt auch im Ortsnamen Eckernförde vor. Das Gewässer vor der Mittelstadt heißt Eckernförder Bucht.

Siehe auch


Geographischer Begriff | Glaziologie | Firth

 

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