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Föhr satellite.jpg | 07-07-2004-0004a.JPG | Föhr 005.jpg Die Insel Föhr (friesisch Feer) gehört zu den Nordfriesischen Inseln in Schleswig-Holstein. Sie ist etwa 6,8 Kilometer breit und 12 Kilometer lang. Sie liegt südöstlich von Sylt und ist die zweitgrößte deutsche Nordseeinsel. Unter den nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichenden deutschen Inseln ist Föhr die flächenmäßig größte Insel mit der höchsten Bevölkerungszahl. Die Insel Föhr gehört zum Kreis Nordfriesland.

Die Insel hat eine Fläche von 82,82 Quadratkilometern, bei einer maximalen Länge von 12 und einer Breite von 8 Kilometern. Der Umfang beträgt etwa 37 Kilometer, davon sind 15 Kilometer Sandstrand. Die höchste Erhebung liegt 13 Meter über NN. Es handelt sich dabei um den Sylvert (Salvert) im kleinsten Dorf von Föhr, Witsum. Föhr hat 8.649 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2003).

Auf der Insel liegen als einzige Stadt der Hauptort Wyk, der ein staatlich anerkanntes Nordseeheilbad ist, sowie 16 Inseldörfer. Diese verteilen sich auf elf Gemeinden – Alkersum, Borgsum, Dunsum, Midlum, Nordseebad Nieblum mit dem Ortsteil Goting, Oevenum, Oldsum mit den Ortsteilen Toftum und Klintum, Süderende, Nordseebad Utersum mit dem Ortsteil Hedehusum, Witsum und Wrixum –, die verwaltungsmäßig im Amt Föhr-Land zusammengefasst sind.

Föhr ist, wie auch die benachbarten Inseln, eine beliebte Urlaubsinsel. Auf Föhr wird von etwa 2.000 Einwohnern, insbesondere der Dörfer im Westen der Insel, eine Variante des Friesischen gesprochen. Diese Sprache wird nach der Insel als Fering oder Föhring bezeichnet. Dennoch unterscheiden sich die Mundarten im Bereich von Osterlandföhr und Westerlandföhr.

Föhr wird „Die grüne Insel” genannt, da sie durch ihre Lage hinter Amrum und Sylt vor den stürmischen Einflüssen der Nordsee relativ geschützt ist und sich daher die Vegetation gut entwickeln kann.

Vom Fährhafen Wyk zieht sich am Südrand bis etwa zur Mitte der Westküste ein 15 Kilometer langer Sandstrand. Nördlich und nordwestlich der Insel befindet sich die Schutzzone I des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Namensbedeutung


Der Name Föhr wurde teilweise abgeleitet von dem Wort „feer”, was so viel wie unfruchtbar bedeutet, da es sich um eine Geestinsel handelt. Heute geht man davon aus, dass sich der Name von „fahren” ableitet, ein Ort, zu dem man „hinfährt”.

Verkehr


Vom Fährhafen Wyk aus bestehen mehrfach täglich und weitgehend unabhängig von der Tide regelmäßige Verbindungen zum Festlandshafen Dagebüll (dort direkter Bahnanschluss auf der Mole in Richtung Niebüll und Hamburg mit Zügen der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft (neg) und Kurswagen der Deutschen Bahn) sowie mehrere Abfahrten täglich zur Nachbarinsel Amrum/Hafen Wittdün). Betreiber der Fährlinie ist die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH (W.D.R.) mit Sitz in Wyk auf Föhr.

Während der Sommersaison werden Ausflugsfahrten nach den Halligen Langeneß und Hooge sowie zur Insel Sylt (Hafen Hörnum) angeboten. Von Frühjahr bis Herbst gibt es zweimal pro Woche eine Schiffsverbindung zur Insel Helgoland.

Von Wyk aus bestehen Busverbindungen in alle Gemeinden der Insel Föhr. Die Insel ist über den Verkehrslandeplatz Wyk per Flugzeug zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten


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Als Sehenswürdigkeiten auf Föhr gelten beispielsweise der Glockenturm in Wyk (erbaut 1886) sowie die Seepromenade „Sandwall”, die sich ebenfalls in Wyk befindet. Auf der Insel befinden sich drei mittelalterliche Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert (in Wyk-Boldixum, Nieblum und Süderende). Auf den dazugehörigen Friedhöfen befinden sich ungewöhnliche Grabsteine, die ganze Lebensgeschichten enthalten und bebildert sind.

Auf Föhr befinden sich des Weiteren vier Mühlen, davon eine in Wyk und jeweils eine in Wrixum, Borgsum und Oldsum. Bei Borgsum befindet sich die „Lembecks-Burg” aus der Zeit der Völkerwanderung, mit über 100 Metern Durchmesser und 8 Metern Ringhöhe. Sechs Vogelkojen, gibt es auf dem Marschteil im Norden der Insel zu besichtigen.

Auch das gesamte Wattenmeer ist als Sehenswürdigkeit zu bezeichnen. Geführte Wattwanderungen, wie zum Beispiel eine Wanderung zur Nachbarinsel Amrum, werden von den Fremdenverkehrsämtern angeboten.

Weblinks


Insel (Schleswig-Holstein) | Nordfriesland

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