Eysturoy.jpg Eysturoy * (dänisch: Østerø, deutsche Bedeutung: Ostinsel) ist die zweitgrößte Insel der Färöer im Nordatlantik. Sie liegt, durch einen Sund getrennt, östlich der Hauptinsel Streymoy.
Eysturoy ist durch eine Autobrücke mit Streymoy verbunden. Die Insulaner bezeichnen sie (scherzhaft) als einzige Autobrücke über den Atlantik. Das Siedlungsgebiet von Runavík wurde von der Hauptstadt Tórshavn früher schneller mit der Autofähre erreicht. Heute ist man gezwungen, die 63 Kilometer nach Toftir auf der Landstraße zu fahren. Wichtiger lokaler Fährhafen ist auch Leirvík an der Ostküste. Von hier gelangt man zu den Nordinseln mit der zweitgrößten färöischen Stadt Klaksvík. Ab August 2006 wird auch diese Fähre eingestellt, wenn der 6,2 km lange Nordinselntunnel eröffnet wird, der planmäßig im Juni 2005 durchstochen wurde.
Bekannteste Sehenswürdigkeiten auf Eysturoy sind Eiði (malerische Lage in einer dramatischen Landschaft); Gjógv, eines der beliebtesten Fotomotive durch seinen kleinen natürlichen Hafen in einer Felsspalte; Gøta mit dem Museum Blásastova; und die Thermalquelle von Fuglafjørður (varmakelda), die vom vulkanischen Ursprung des Archipels zeugt. Zwischen Eiði und Gjógv/Funningur führt eine steile Paßstraße über den 392 m hohen Eiðiskarð, der direkt unterhalb des Slættaratindurs liegt, dem mit 882 m höchsten Berg der Färöer.
An der Nordspitze Eysturoys befinden sich auch die sagenumwobenen Basaltsäulen Risin und Kellingin.
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