Beispiele: alpine Expeditionen, Freiklettern, Skysurfen, S-Bahn-Surfen, Tieftauchen, Einhandsegeln, über den Atlantik rudern, Motorradakrobatik, etc.
Ziel ist, seine persönliche physische oder psychische Leistungsgrenze zu erleben, oder etwas tun, was so noch niemand getan hat. In der Regel sind Extremsportler keine waghalsigen Draufgänger, sondern Spitzensportler die an ihre Grenzen gehen, aber nicht darüber hinaus. Sie bereiten ihre Projekte und Expeditionen sehr gut vor (Ausrüstung, Team, Ernährung, Sportmedizin, Wetter, Gelände, Navigation, Notfallmanagement, Rettungsgeräte, etc.).
Problematisch kann in diesen Grenzbereichen die eigene Überschätzung sein. Die Ausschüttung von körpereigenen Morphinen und Endorphinen kann glücklich machen, führt aber gleichzeitig zu Missachtung von Warnsignalen. Schwere bis tödliche Verletzungen sind dann die Folgen. Sie können auch in einem pathologischen Sinne süchtig machen.
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